Falstaff Online 2022

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Pascal Doquet liefert den Beweis, dass man auch als junger Betrieb in der Champagnergeschichte den großen, arrivierten Häusern die Stirn bieten kann, wenn die Qualitäten so originell und herausragend sind, wie hier. Erst 1974 gründete Michel Doquet Champagne Jeanmarie. Ab 1995 übernahm Sohn Pascal das Haus gemeinsam mit seiner Schwester unter dem Namen Champagne Doquet-Jeanmarie, bevor er ihm 2004 endgültig den Namen Pascal Doquet verlieh. Und er begann vieles anders zu machen. Chemische Mittel verschwanden aus den Weinbergen, gedüngt wird nur auf ganz natürliche Art und Weise und seit einiger Zeit ist das Haus für seinen biologischen Anbau zertifiziert. Schöpfen kann Pascal Doquet aus besten Parzellen in den Côte des Blancs, wo er über knapp 14 Hektar Chardonnay verfügen kann. Natürlich werden die Trauben streng selektiert, im Keller wird ein Drittel der Weine in Barriques ausgebaut. Auch der biologische Säureabbau wird durchgeführt, bevor die Weine dann erst einmal für mindestens ein Jahr auf der Hefe reifen dürfen. Zugunsten einer komplexeren Struktur und für mehr Feinheit wird auf eine Filtrierung bewusst verzichtet. Nach der zweiten Gärung dürfen die Champagner auf der Flasche ungewöhnlich lange reifen, Jahrgangschampagner bis zu 8 Jahren. Die Champagner aus dem Haus Pascal Doquet genießen den Ruf zu den besten an den Côte des Blancs zu gehören, nur leider gib es viel zu wenig davon. Man darf sie ruhig im eigenen Keller einlagern, denn sie legen mit der Zeit noch zu. Kenner lieben den harmonischen, stoffigen Charakter, der zugleich sehr präzise ausfällt und in seiner mineralischen Art auch den Abdruck des Terroirs in sich birgt.

DETAILS

  • Produktions/Anbauweise: Bio
  • Anbaufläche (in Hektar): 8.66

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