Falstaff Online 2022

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Bereits 1584 von Pierre Gosset gegründet, handelt es sich bei dem unter Gourmets hoch gehandelten Champagnerhaus Gosset um den ältesten bekannten Weinbaubetrieb der Champagne. Bis in das 18. Jahrhundert hinein wurden allerdings Stillweine erzeugt, die neben den Weinen aus Burgund höchste Wertschätzung am französischen Königshof genossen. 1760 war es dann soweit: Der erste schäumende Wein wurde in die Flasche gefüllt, die eine ganz besondere Form aufwies. Die heutige, sehr ungewöhnliche Flaschenform ist eine Reminiszenz an jene historische Flasche mit einem extrem hohen Wiedererkennungswert. Heute erzeugt Gosset hochwertige und gesuchte Champagner in der 16. Generation. Dabei setzt Chefönologin Odilon de Varine auf ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen Chardonnay und Pinot Noir unter Zugabe von etwas Pinot Meunier. Der Blanc de Blancs des Hauses ist natürlich ein reinsortiger Chardonnay. Bewusst wird auf die malolaktische Gärung, die in anderen Häusern durchaus üblich ist, verzichtet, um den Champagnern so lange wie möglich Frische und eine lebendige Frucht zu erhalten. Das macht diese Champagner vor allen Dingen für die Gastronomie so interessant, da sie sich zugleich als hervorragende Speisenbegleiter eignen. Mindestens drei Jahre beträgt die Reifezeit auf der Hefe für die „Bruts“ ohne Jahrgang, für den „Brut 12 Ans“ sind es sogar erstaunliche 12 Jahre. Diese Reifezeit wird auch den Champagnern mit Jahrgang gegönnt. Unter Feinschmeckern genießen die Champagner von Gosset in den markanten Flaschen einen exzellenten Ruf, weshalb kaum ein Sternerestaurant auf diese hochfeinen »Schäumer« verzichten kann.

DETAILS

  • Produktions/Anbauweise: Konventionell

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