Falstaff Online 2022

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Die Geschichte der Familie Bérèche in der Champagne geht bis in die erste Blütezeit des berühmten schäumenden Weines zurück. 1847 wurde das Weingut gegründet, ab 1898 wurde dann unter eigenem Namen Champagner erzeugt und verkauft. Und im Gegensatz zu vielen anderen hat man an stetiges Wachstum keinen Gedanken verschwendet. Raphael Bérèche, vor noch gar nicht langer Zeit vom Vater mit der Leitung des kleinen exklusiven Champagnerhauses beauftragt, bewirtschaftet gerade einmal 9,5 Hektar unter Vermeidung des Einsatzes chemischer Mittel wie etwa Herbizide. Sein Credo lautet: Nur ein gesunder Boden bringt beste Trauben für einen komplexen und tiefgründigen Champagner hervor. Bereits sein Vater hat begonnen, Teile der Rebfläche biodynamisch zu bearbeiten. Die Weinberge, vor allen Dingen in den Montagne de Reims, sind zu jeweils einem Drittel mit Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier bepflanzt. Ein Mix, der sich auch so in etwa in der Assemblage wiederfindet, es sei denn, es handelt sich um reinsortige Champagner, die es hier vom Chardonnay, vom Pinot Noir und vom Pinot Meunier gibt. Reifen darf der Champagner entsprechend lange, je nach Charakter. Das Besondere aber daran ist, dass hier die Flaschen der zweiten Gärung mit dem anschließenden Lager auf der Hefe mit einem Naturkorken verschlossen werden, und nicht mit einem Kronkorken wie bei andernorts üblich. Das sorgt für mehr Feinheit und einen cremigeren Charakter im fertigen Champagner. Die Cuvée de Prestige »Reflet d´Antan« durchläuft sogar eine Solera, wie sie für den Sherry in Andalusien üblich ist. Bei der Qualität der Trauben benötigen die Champagner aus dem Haus Bérèche nur eine geringe Dosage, um ihre perfekte Balance zu finden. Diese liegt bei maximal sieben Gramm pro Liter. Die Produktion ist klein, die wenigen Flaschen sind zumeist rasch ausverkauft und daher gar nicht so leicht zu finden.

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