Das sagt der Falstaff

Kürzlich wurde der moderne Erweiterungsbau mit einer großen Terrasse eingeweiht. Bei unserem Besuch standen Gäste gemütlich um eine puristische Feuerschale und plauderten angeregt beim Aperitif.

Gastgeberin Sonja Hechler belebt die Tradition im historischen Haus von 1572 mit ihrem Sinn für Design und zeitgemäße, herzliche Gastrokultur. Die Zimmer sind puristisch mit Naturmaterialien gestaltet und mit Vitra-Möbeln eingerichtet. Auch in der gemütlichen Gaststube weht ein frischer Wind. Das Essen in der »Krone« war immer schon einen Umweg wert, aber der neu verpflichtete Küchenchef Henrik Weiser, der unter anderem im »Tantris« gearbeitet und dann acht Jahre lang in der »Traube« Blansingen einen Michelin-Stern gehalten hat, hebt die Qualität erfreulich an, ohne den herzhaften und regionalen Charakter aus den Augen zu verlieren. Das geht mit feinem Handwerk, guten Grundprodukten, einer marktgerechten Karte und schlichtem Stil. Schon der simple, aber mit aller Sorgfalt zubereitete Feldsalat mit knusprigem Speck, Ei und cremiger Vinaigrette macht richtig Freude. Ebenso der saftige Winterkabeljau auf Blatt-spinat mit Beurre blanc, Kapern und Sardellen. Das folgende Kalbskotelett mit Winter-Pfifferlingen, geschmorten Silberzwiebeln und Kartoffelmousseline zählt zu den zartesten und saftigsten, das uns je serviert wurde. Immer ein besonderer Genuss und quasi Pflicht vor dem Dessert ist die exzellente Käseauswahl von Maître Antony. Die delikaten Quarkknödel mit Zitrusfrüchten, Honig und Briochebrösel bilden den perfekten, leichten und nicht zu süßen Abschluss. Bei den Weinen ist man gut beraten, wenn man sich an die erstklassigen, regionalen Gewächse hält. Kein Grund also, in die Ferne zu schweifen.

(Claudio Del Principe, Sixpack, Falstaff Magazin 03/2018)

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