Jacqueline Pfeiffer

© Ingo Pertramer

Jacqueline Pfeiffer

Koch

Frauen in Österreichs Spitzengastronomie kann man im Grunde an einer Hand abzählen. Eine dieser wenigen ist Jacqueline Pfeiffer. Zwölf Jahre lang war sie das Aushängeschild des »Le Ciel« im Wiener »Grand Hotel«, bis sie im Sommer 2014 ihren Abgang bekannt gab. Kurz darauf heuerte sie im »Vestibül« im Burgtheater an. Dort kocht sie nun Seite an Seite mit Christian Domschitz. Pfeiffer ist für ihre feine Blüten- und Kräuterküche bekannt und hat so für frischen Wind in der Ringstraßen-Küche gesorgt. Dass gleich zwei große Küchenchefs und somit auch zwei verschiedene Stile in einem Haus untergebracht sind, könnte mitunter für Reibungspunkte sorgen. Nicht so im »Vestibül«: Die beiden Chefs ergänzen sich wunderbar. Seit Anfang des Jahres verstärkt Pfeiffer zusätzlich das »Frisch gekocht«-Team im ORF und kann so ihren Kochstil einem breiteren Publikum präsentieren. Ein Stil, den sie nach ihrer Lehre im Wiener »ANA Grand Hotel« in Frankreich bei Grandseigneur Marc Veyrat mit der Blüten- und Kräuterstilistik erweiterte und in Lausanne im Hotel »Beau-Rivage Palace« verfeinerte. Pfeiffer wurde für ihre Küche übrigens 2012 von San Pellegrino zur »Köchin des Jahres« gewählt.

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