Benjamin Parth

© Philipp Jochum

Benjamin Parth

Koch

Vom Schweinsbraten bis hin zum Hummer – für Benjamin Parth besteht grosses Essen nicht nur aus Luxus-Delikatessen. Denn, «die Stimmung ist wichtig. Schlechte Laune ist das Mieseste, was gutem Essen passieren kann», sagt Parth.

In seinem Restaurant, dem «Stüva» im Luxushotel «Yscla» in Ischgl, muss wohl besonders gute Stimmung herrschen, denn das, was er dort serviert, ist beachtlich. Parth arbeitet am liebsten mit edlen Zutaten wie Hummer, Steinbutt oder Kaviar, was die internationalen Gäste des Wintersportmekkas besonders schätzen. Aber auch feine Produkte aus seinem Heimatland Tirol, wie Wildfleisch, werden in seiner Küche verarbeitet.

Der heute 28-Jährige steht seit 2008 im elterlichen Betrieb, dem «Hotel Yscla», am Herd. Bereits ein Jahr später machte Benjamin Parth das erste Mal auf sich aufmerksam, als er 19-jährig – als damals jüngster österreichischer Koch überhaupt – seine erste gastronomische Auszeichnung erkochte. Mittlerweile hat er auch drei Falstaff-Gabeln, ausserdem wurde er 2014 zum «Aufsteiger des Jahres» gekürt – und das ist nur ein Auszug seiner Prämierungen. Kein Wunder, denn gelernt hat er von den Besten, wie etwa bei Altmeister Heinz Winkler in Aschau, Christian Plumai in Nizza oder bei Sven Elverfeld und Marc Haeberlin.

Eines fehlt bei seinen Gerichten allerdings nie: bodenständige, gute Saucen – und zwar reichlich davon. «Richtig grosse Saucen, das ist vielleicht die höchste Kunst – und da sehe ich auch den Schwerpunkt meiner Küche», sagt Parth.

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