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30 Jahre Destillerie Schosser: »Max Reserve«-Sets gewinnen

Anlässlich des 30-jährigen Brennereijubiläums der Destillerie Schosser, verlosen wir zwei verschiedene 3er-Sets der neuen Linie »Max Reserve«, die aus...

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Wein

Chanel erwirbt Weingut in der Provence

Mit dem Kauf der Domaine de l'Île auf der Insel Porquerolles in der Provence hat die Chanel-Gruppe in ihr fünftes Weinbauprojekt investiert.

Wein

Ein zweiter Lagen-Barolo!

Pio Cesare: 1985 war das Geburtsjahr des Barolo Ornato. 30 Jahre danach folgt nun der Barolo aus der Lage Mosconi.

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Reise

Falstaff Leserreise: Benvenuti in Sicilia

Exklusive Wein- und Genussreise zu den schönsten Seiten Siziliens. Dr. Othmar Kiem, Chefredakteur von Falstaff Italien, hat hier besondere Orte, feine...

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Bar & Spirits

Wählen Sie Ihr Lieblings-Cocktailrezept!

VIDEOS + VOTING: »Puradies« Negroni-Challenge mit Kan Zuo, Andrea Hörzer und Florian Steflitsch. Wer hat das beste Rezept?

Gourmet

Echt Regional! Geier. Die Bäckerei

Die Weinviertler Bäckerei steht seit 1902 für Brotspezialitäten aus der Region – Wir verlosen fünf regionale Genusskörbe gefüllt mit dem Besten aus...

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Architektur & Wohnen

Die großen Küchentrends 2019

Küche und Wohnraum lassen sich kaum noch trennen. LIVING sprach mit dem Einrichtungsexperten Martin Wetscher über neues Handwerk und wie man moderne...

Gourmet

Thomas Edlinger hat den »Geschmackstempel« eröffnet

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Falstaff Young Talents 2019 »Pâtisserie« sind gekürt

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Falstaff prämiert die besten Schweizer Beizen 2020

FOTOS: Im Restaurant »Terrasse« in Zürich wurden bei der Präsentation des neuen Falstaff Beizenguides die besten Betriebe der Schweiz geehrt.

Gourmet

Falstaff sucht die beliebtesten Bäckereien in Österreich

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Events

Mazedonische Weinverkostung im »The Stage«

Am 17. Oktober können Weinliebhaber in Wien bei der Master Class mit Weinautor Darrel Joseph Tropfen aus dem griechischen Nachbarland verkosten.

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Lagrein: Herkunft ist die Zukunft

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Bachls Restaurant der Woche: Kikko Bā

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Kochen mit Whisky: Schuss mit lustig

Die Spirituose offenbart nicht nur beim Trinken ihre unterschiedlichen Facetten – auch in der Küche lässt sie sich vielseitig einsetzen. Wir...

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Julia Fandler ist »Steirische Unternehmerin des Jahres«

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Falstaff präsentiert dritte Ausgabe der »Gourmet Weekends«

Hamburg, Porto, Moskau & Co. – bereits zum dritten Mal bringt Falstaff zwölf neue Wochenend-Trips für Gourmets in Buchform auf den Markt.

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Travel Diary: Die schönsten Souvenirs aus Bella Italia

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World Champions: Harlan Estate

In den 1980er-Jahren reifte Bill Harlans Entschluss, im Napa Valley einen Rotwein zu erzeugen, der es mit den besten Grands Crus aus Frankreich...

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Anlässlich einer Preisverleihung geriet die Bar-Ikone ins Feuer einer metoo-Debatte. Dabei sind die Vorwürfe mehr als fraglich, von der deutschen...

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Qualitätsbrennerei: Brandy Italiano is back

Vier Brenner stellen ihren Sieben-Punkte-Katalog vor, mit dem der italienische Brandy wieder aus dem Schatten der Grappas hervortreten soll.

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Matteo Thun im LIVING-Talk: Das Leben als Genuss

Der Star-Architekt und Designer über die Reduktion auf die Einfachheit, De-Technologisierung und das Bedürfnis nach optischer Ruhe.

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Weinguide 2019/2020: Best of Südtirol

Alle Südtiroler Weine mit Bewertungen aus dem aktuellen Falstaff-Weinguide finden Sie hier.

Wein

Bond & Bollinger: 40 Jahre Freundschaft

Der britische Geheimagent schwört auch im 25. Abenteuer auf Champagner von Bollinger. Falstaff verkostete die aktuelle Kollektion und vergab einmal...

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Die wichtigsten Design-News im Oktober

Was kommt? Was ist en vogue? Wer designt mit wem und warum? Ein kurzer Newsflash aus der Welt des Designs und der Architektur für den Herbstbeginn...

Kritik der Woche

Alexander Bachl
Bachls Restaurant der Woche: Kikko Bā
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Rezept der Woche

Tagliatelle Nero di Seppia
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Weingut Tegernseerhof

Die Geschichte des Tegernseerhofs reicht über 1000 Jahre zurück, als Kaiser Heinrich II. dem Benediktinerkloster Tegernsee »zwei Huben Land« in der Wachau schenkte. Im Jahr 1176 wurde darauf der ­Tegernseerhof errichtet – benannt nach seinem Eigentümer. Heute, viele Jahrhunderte später, ist der Tegernseerhof bereits in der sechsten Generation im Besitz der Familie Mittelbach. Sein Name ist erhalten geblieben, ebenso das uralte Wissen über Wein, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Die Weingärten des Tegernseerhofs erstrecken sich über die besten Lagen der Wachau. Sie sind geprägt von steilen Terrassen aus massivem Urgestein, die optimal von den Winden und der Sonne umspielt werden. Das Ergebnis: eine unglaubliche Dichte an Aromen, die sich in den Smaragden des Weinguts auf unterschiedlichste Weise zu erkennen gibt. Ob Grüner Veltliner oder Riesling, jeder Wein hat seine eigene Persönlichkeit – jeder seinen eigenen Charakter.

Weingut Silvia Heinrich

Weingärten sind für mich wie Kinder. Und wie Kinder möchte ich sie begleiten, unterstützen und mein Bestmögliches für sie tun. Nur so können sie sich entfalten, ihre Persönlichkeit entwickeln und ihr ganzes Potenzial zeigen«, so sieht Silvia Heinrich ihre Arbeit. Der Weinbau wurde ihr schon in die Wiege gelegt und bedeutet für die leidenschaftliche Winzerin keinen Achtstundentag, sondern ihr Leben. Fast 80 Prozent der Rebflächen sind mit Blaufränkisch bepflanzt, einer Sorte, die für die Region steht, mit Eigenständigkeit besticht und vom renommierten »Wine and Spirits Magazine« als »Österreichs noble Rotweinsorte« bezeichnet wurde. Familie Heinrich vinifiziert den typischen Mittelburgenländer in sieben Ausbaustufen und aus verschiedenen Lagen. Die Spielarten reichen von elegant und mineralisch bis hin zu intensiv und kräftig. Das Herzstück der insgesamt 37 Hektar Rebfläche bildet der Goldberg mit acht Hektar Blaufränkisch, drei davon sind seit 1947, dem Hochzeitsjahr der Großeltern, im Ertrag. Silvia Heinrichs Motto lautet: »Weniger ist mehr«. Wenige ausgewählte Rebsorten, naturnaher Anbau, händische Lese, spontane Vergärung – das sind die Zutaten, aus denen kompromisslose Qualität in der Flasche entsteht. Mit »terra o.«, »elegy« oder »Cupido« hat das Weingut regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. Die außerordentliche Qualität der Weine belegen auch immer neue Erfolge im In- und Ausland: Neben den gewohnt guten Falstaff-Bewertungen erklärte das »Wine and Spirits Magazine« den Mittelburgenland DAC 2009 in einer Verkostung von mehr als 200 österreichischen Weinen im April 2013 mit 94 Punkten zum Sieger. Beim »Wine Enthusiast« schaffte es der Blaufränkisch vom Weingebirge als einziger Blaufränkisch Österreichs unter die »100 Best Buys«! Und seit der chinesische Staats­präsident bei seinem Österreichbesuch den »Goldberg Reserve« für sich entdeckte, florieren die Exporte in das Reich der Mitte. Mit der neuen Fotovoltaikanlage setzt man neben einer Solaranlage und Hackschnitzelheizung einen weiteren Schritt in Richtung erneuerbare Energie und einen Beitrag zum Klimaschutz. In den Weingärten geht das Weingut Heinrich einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Landwirtschaft, verzichtet seit Jahren auf Insektizide und Herbizide und setzt Pheromone ein.

Weingut Johann Topf

Im wunderschönen malerischen Ort Straß im Straßertale, im Weinbaugebiet Kamptal, liegt das Traditionsweingut Topf. Ein Platz, wo Tradition, Innovation, Nachhaltigkeit und modernes Know-how miteinander verschmelzen. Man versteht sich als Familienweingut. Hans senior steht für die Gesamtleitung, Magdalena für Verwaltung und Verkauf, Hans Peters Aufgabe ist der Vertrieb, und Maximilian ist Weinbau- und Kellermeister. Es wird an einem Strang gezogen, und jeder trägt in seinem Herzen die gleiche Weinphilosophie. Die Topfs sind »Terroiristen«, denn ihre Lagen sind ihr höchstes Gut. Nur mit der richtigen Sortenwahl, der richtigen Selektion und in den allerbesten Rieden können große, beeindruckende Weine entstehen. Das Winzerherz schlägt für die regionaltypischen Sorten wie Grüner Veltliner und Riesling aus eigenen Selektionen, die schon über Generationen weitergegeben werden und wofür das Kamptal die besten Voraussetzungen bietet. Zu den besten Topf-Lagen zählen Wechselberg, Wechselberg-Spiegel, Offenberg, Gaisberg, Heiligenstein, Hölle und Hasel. Jede dieser Rieden hat ein anderes Kleinklima, eine andere Höhenlage, eine andere Bodenbeschaffenheit, eine andere Struktur, einfach ein eigenes Terroir. Jede ist für sich einzigartig und individuell. Hans senior kennt jeden Weinstock des 50 Hektar großen Betriebs, die Reben sind neben der Familie seine große Leidenschaft. Qualität wächst nur im Weingarten. Im Keller ist sorgfältige und behutsame Vinifizierung oberstes Gebot. Mit enormem Feingefühl wird überlieferte Tradition mit modernem Wissen vereint. Für Hans senior, Hans Peter und Max ist es wichtig, dass die Weine Eigensinn zeigen und Terroir, Jahrgangstypizität und Sortencharakter immer klar erkennbar sind. Große Weine sind wie große Persönlichkeiten, tief mit ihrer Herkunft verbunden. Die Lagenweine zeichnen sich neben Eleganz und Mineralität durch ein enormes Lagerpotenzial aus.

Weingut Josef & Philipp Bründlmayer

Philipp Bründlmayer keltert im östlichen Kremstal herkunftspezifische Weine mit Potenzial und Charakter. Das Fundament für sein Sortiment bilden gut 70 Weingärten. Bestockt wurden sie von seinem Vater Josef, der das Weingut 1990 gründete, auf 20 Hektar vergrößerte und auch heute noch eine entscheidende Rolle spielt. Stillstand war dabei schon für Josef ein Fremdwort, und auch Philipp kann damit nichts anfangen. Und so setzt der Student der Önologie mit dem gleichen Impetus für Innovationen und Ideen das fort, was sein Vater einst ohne Pumpe und ohne eigenen Keller begonnen hat. Philipp greift mittlerweile auf einen Fundus an alten Rebstöcken zurück, die in den besten Lagen der Region wurzeln: Die Rieden Moosburgerin, Vordernberg und Steingraben stehen synonym für dichte und kraftvolle, aber auch lebendige und strukturierte Weine. Um diese Attribute vom Stock in die Flasche zu bekommen, verfolgt Philipp eine Handvoll Prinzipien, die sich aus einer bewussten Mischung aus »Tun und Bleibenlassen« zusammensetzen. Kein Einsatz von Insektiziden und Herbiziden, dafür aber viel Handarbeit und Leidenschaft. Mehrmalige händische Selektion bei der Ernte, ein langer schonender Ausbau der Weine auf der Hefe und viel Fingerspitzengefühl sind das Erfolgsrezept seiner Weine. Der lokale Aspekt spielt eine doppelte Rolle. Zum einen versucht er die natürlichen Verhältnisse exakt einzufangen, zum anderen gibt er autochthonen Sorten der Region eine Chance, allen voran dem Neuburger, der sich neben Riesling und Veltliner zum Steckenpferd von Philipp entwickelt hat. Die Weine werden mittlerweile in zwölf Länder vertrieben, dabei geholfen haben auch großartige Bewertungen von internationalen Weingrößen. So vergab die »Grande Dame der Weinwelt« Jancis Robinson unlängst 17,5 Punkte für seinen Grünen Veltliner Ried Moosburgerin 2016 und kürte den Wein damit zu den besten Vertretern des Jahrgangs.

Weingut Walter Glatzer

Walter Glatzer ist einer der qualitativen Motoren der Weinbauregion Carnuntum. Seine Rotweine, allen voran der Blaue Zweigelt »Dornenvogel«, zählen zu den Produkten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis Österreichs. Von der Leitsorte Zweigelt füllt Walter Glatzer auch eine eher jung zu trinkende Riedencuvée und einen Rubin Carnuntum. Vom Blaufränkisch, der in Carnuntum ebenso Tradition hat, gibt es in der Regel eine Normalfüllung und eine Reserve, die rund ein Jahr in gebrauchten Barriques her­anreift. Eine Klasse für sich ist der im Jahr 2002 erstmals gekelterte elegante St. Laurent vom Altenberg. Aber auch mit der in Göttlesbrunn als Traditionssorte gepflegten Weißburgunderrebe und zuletzt auch mit Sauvignon Blanc zeigt der dynamische Winzer sein önologisches Talent. Die rote Spitzencuvée, die natürlich im neuen Holz ausgebaut wird, trägt den alten Namen des Weinortes: »Gotinsprun«. Seit 2009 wird das Programm von einem Blaufränkisch aus der Riede Bernreiser abgerundet, der von intensiver Würzigkeit und Mineralik geprägt ist (nur in guten Jahrgängen erhältlich). Ab dem Jahrgang 2015 gibt es eine neue, markante Flaschenausstattung, mit der sich das Weingut Glatzer noch deutlicher und vor allem mit individuelleren Weinen präsentieren wird, und ab dem Jahrgang 2017 wird es im Sortiment auch einen Zweigelt von der Ried Rosenberg geben.

Weingut Kerschbaum

Das Weingut Kerschbaum erzeugt Weine mit Perfektion und Verantwortung. Als Pioniere in Sachen Blaufränkisch in Österreich und Botschafter für das Mittelburgenland produziert Familie Kerschbaum terroirtypische Topweine. Kompromisslose Qualität und die Leidenschaft für den Blaufränkisch zeichnen das Weingut im Burgenland aus. Das milde Klima, viel Sonne und der besondere Boden in Horitschon beeinflussen den Geschmack der Weine, die zu den besten Rotweinen Österreichs gehören. Mit größtem Respekt und im Einklang mit der Natur werden die Weingärten bearbeitet. Auf den Top-Lagen im Mittelburgenland fühlen sich Rotwein-Rebsorten wie Blaufränkisch und Zweigelt besonders wohl. Perfektion in allen Bereichen sorgt für Weine mit Reife und Charakter. Vergangenen November holte sich das Weingut Kerschbaum den Sieg bei der Falstaff-Rotweinprämierung in der Kategorie Reserve Trophy.

Weingut Norbert Bauer

Der Winzer Norbert Bauer erzählt mit seinen Weinen die zeitgemäße Interpretation einer langen Tradition – einer Tradition, die auf tiefem Respekt vor dem Gleichgewicht der Natur basiert und auf einer klaren Linie von naturnahem Weinbau mit Wissen, Erfahrung und Gespür. Trauben aus den einzigartigen Lagen, traditionelles Handwerk und die Liebe zum Detail verknüpft mit moderner Technik lassen hier die Ideen des Winzers reifen und die edlen Tropfen jener außer­gewöhnlichen Weinlinie entstehen, die Norbert Bauer ausmacht. Seit 1721 besteht das Weingut in Jetzelsdorf im Weinviertel bereits und ist damit in 13. Generation das Weingut der Familie. Die Himmelsrichtungen weisen den Weg zu den Lagen des Weinguts. Die Weinviertler Rotweininsel Jetzelsdorf-Haugsdorf ist reich an Licht, Wärme und fruchtbarem Löss. Hier gedeihen die außergewöhnlichen Rot­weine an den Hängen des Schatzbergs und der Riede Bergsatz. Die Weißweine bevorzugen ausgeprägtes Lehm-Schotter-Terroir und Urgestein. Sie reifen in den Lagen Haidberg, Diermannsee/Kellerberg und Parapluiberg. Bis zur optimalen Reife ruhen die Weine in den weitläufigen Sandkellern. Der Winzer vertraut auf den Faktor Zeit und greift in den Ausbau der Weine nur sehr zurückhaltend ein. Genussmenschen, die die Balance von Natur und Winzer­atmosphäre mögen, fühlen sich hier in perfektem Einklang aufgehoben. Eintauchen in die besondere Stimmung der Landschaft und die schöpferische Energie, die man hier im Weingut überall spürt – das kennzeichnet eine perfekte Auszeit. Wohlfühlen in den fünf liebevoll ausgestatteten Zimmern, die von Künstlern der Region mitgestaltet wurden – und noch einen guten Schluck der edlen Tropfen in der Genießer­suite zu sich nehmen, bevor der Tag zu Ende geht.

StephanO Das-Wein-Gut

In den gut sechs Hektar Weingärten im Südburgenland setzt Stephan Oberpfalzer sorgfältig und bedachtsam einen gezielten Schnitt nach dem anderen: Stock für Stock, ohne den sofortigen Ertrag im Kopf, hat er das Ziel im Blick, die Gesundheit und die ausgewogene und langsame Entwicklung seiner Weingärten zu sichern. Moderne Weingartenbewirtschaftung, die es ermöglicht, gesunde, selektionierte Rebstöcke zu schaffen, ist nicht nur Ehren­sache, sondern die Grundlage für naturnahen Weinbau. Die alte Philosophie der Weingartenarbeit, die den alten Reben hohen Wert zuschreibt und so die Qualität des Ertrags erhöht, vertritt er bis ins kleinste Detail. Die konsequente Fortführung dieser Arbeitsweise auch bei der Vinifizierung führt dazu, dass die Weine des Weingutes StephanO die Sortentypizität und das Terroir des Südburgenlandes auf sehr hohem Niveau widerspiegeln. Entsprechend dem hohen Qualitätsanspruch bei der Weinbereitung werden auch ausschließlich Weine von Rebsorten produziert, die am besten mit den klimatischen Bedingungen und Bodenformationen des Südburgenlands gedeihen, allen voran natürlich Blaufränkisch. »trinculo«, »gonzalo« und »prospero«, benannt nach Figuren aus dem Stück »Der Sturm« von William Shakespeare, sind hier die Flaggschiffe flankiert von »stephano rot«, dem Herzstück des Winzers, eine Cuvée aus den typischen Rebsorten des Bordeaux-Gebiets.

Domäne Wachau

In den Wachauer Terrassen bläst seit einigen Jahren ein stürmischer Wind. Seit Weingutsleiter und Master of Wine Roman Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber die Geschicke der Domäne Wachau lenken, hat das Weingut und seine Winzerfamilien eine kaum gekannte Dynamik erfasst. Innerhalb kürzester Zeit stieg man zu den Big Playern an der Donau auf, nicht zuletzt aufgrund eines ausgeklügelten Weingartenprogramms und akribischer Qualitätsarbeit. Der Steilheit und Höhe der Terrassen wird Tribut gezollt, Einzellagen werden separat verarbeitet. Handlese und gezielte Selektion sind Basis für perfektes Traubenmaterial. Resultat ist ein einmaliges Spektrum unterschiedlicher Veltliner und Rieslinge, die der Vielfalt der großen Wachauer Lagen gerecht werden und längst auch die internationale Weinwelt zum Staunen gebracht haben. Top-Weine entstehen im Weingarten – und obwohl die Domäne Wachau einen der modernsten Weinkeller der Region besitzt, respektiert man die altbewährte Philosophie: minimale Intervention wird als naturgemäßer Idealzustand verstanden. Vom duftig-leichten Muskateller über komplexe, elegante Smaragde bis zu alten Veltlinerbränden kann das komplette Sortiment in der domäneeigenen Vinothek, die einen zeitgemäßen Kontrapunkt zur barocken Welt des gegenüberliegenden Kellerschlössels darstellt, probiert werden.

Weingut Peter Masser

Das Weingut von Peter Masser liegt in Fötschach unweit von Leutschach und ist bei Gourmets nicht nur für seine Weine, sondern auch für das zweite Standbein, die Zucht von schottischen Hochlandrindern bekannt. Nahe der Südsteirischen Weinstraße finden die Massers ideale Bedingungen für die Erzeugung von Qualitätswein vor. In den Lagen Sernau, Oberglanz und Hoisl, wo die Hangneigung bis zu 50 Grad erreicht, haben die Reben ideale Bedingungen. Die Palette deckt die typisch südsteirischen Rebsorten ab: knackiger Welschriesling, Morillon, diverse Burgunder, aber auch Sauvignon Blanc und Muskateller. In geeigneten Jahren entstehen auch Süßweine (Eiswein, Ausbruch, Trockenbeerenauslese). Rotweinfreunde werden mit Blauem Zweigelt »Stock«, Blauem Zweigelt »Bod’n«, Blauem Wildbacher »Bod’n« und der »Reserve PM1 Zeit+Ruh« verwöhnt. »Stock« steht für einen frischen, fruchtig-leichten Wein mit animierendem Trinkfluss und prägnanter Sortentypizität des Rebstocks aus der Südsteiermark. »Bod’n« ist das klassische Spiegelbild von Herkunft und Typizität der Weinberge, die sich mit viel Charakter und eleganter Fülle in diesen Weinen wiederfinden. »Zeit & Ruh« sind besondere Weine von den Einzellagen der Familie Masser: Sie reifen sehr langsam zu ihrer wahren Größe her­an und tragen die klare Handschrift von Peter und Florian Masser.

Weingut MUSTER.gamlitz

Bis 1973 wurde das Gut als gemischter landwirtschaftlicher Betrieb geführt. 1974 legten die beiden Familien Muster und Dreisiebner gemeinsam den Grundstein für die heutige Betriebsform und begannen mit Wein- und Obstbau. Diese einzigartige Partnerschaft dauerte 26 Jahre lang. In dieser Zeit wurden die grundlegenden Bausubstanzen geschaffen, acht Hektar Eigenflächen für den Weinbau vorbereitet, mit Reben bepflanzt und ein Ab-Hof-Verkauf sowie eine Buschenschank als Vermarktungsweg aufgebaut. Im Jahr 2000 endete aus gesundheitlichen Gründen diese Betriebsgemeinschaft. Seither führt die Familie Muster dieses Weingut als »Einfamilienbetrieb« und verfolgt weitere Ziele hinsichtlich Vermarktung und Betriebsgröße sowie auch eine umfassendere Philosophie beim Ausbau der Weine. Im Jahr 2002 wurde mit MUSTER.gamlitz eine neue Marke gegründet. Die »Klassik«-Weine zeichnen sich durch Leichtigkeit und Aromatik aus. Die »Reverenz«-Linie zeigt kräftigen und gehaltvollen Charakter. Terroir und Mineralität widerzuspiegeln ist der Familie sehr wichtig. Man arbeitet viel mit großen und kleinen Holzfässern – teilweise im Rückverschnitt, aber auch »pur«. Mit MUSTER.gamlitz wollte man extravagante Weine und eine ernst zu nehmende Weinmarke entstehen lassen, die die zentraleuropäische Weinlandschaft mitgestaltet und formt. Eingeteilt werden die Weine in eine jugendliche, frische »Klassik«-Linie, eine »Reverenz«-Linie und Weine der Lage Grubthal. Letztere, »Privat Reserve Grubthal«, gilt als eine besonders wertvolle und außergewöhnliche Weinlage. Sehr spezielle Bodenbeschaffenheiten und Kleinklimabedingungen prägen diese Weine. In Ausnahmejahrgängen werden hier die besten Beeren pro Traube selektioniert, sorgfältig zu Wein verarbeitet und bis zum Beginn der Trink­reife in den Fässern belassen. Mit großem Erfolg, wie die jüngst auf den Markt gekom­menen Weine zeigen.

Weingut Oppelmayer

Seit 1638, also seit elf Generationen, säumt nun bereits der Weinbau den Lebensweg der Familie Oppelmayer. Puristisch, klassisch und gleichzeitig sehr vielseitig – so präsentiert sich Franz Oppelmayer, Winzer aus Göttlesbrunn in Carnuntum. Vererbte Leidenschaft zum Wein und geerdete Naturverbundenheit lassen ihn die Tradition mit viel Geschick sehr erfolgreich weiterführen. Vielschichtige, fruchtbetonte Weißweine wie das Flaggschiff des Hauses, der Sauvignon Blanc Schüttenberg, zählen zu den besten des Landes. Es ist fast die Leidenschaft eines Parfümeurs, mit der er die Duftnoten der Trauben in Flaschen bannt. Auch die Rotweine wie Rubin Carnuntum, Zweigelt Haidacker oder die Topcuvee »Matador« zeichnen neben Fülle und Samtigkeit die Frucht aus. Wenn Franz – der auch die Etiketten seiner Weine selber malt – von seinen Weinen spricht, bekommt man einfach Lust sie zu genießen.

Weingut Hagn

Mehr als 300 Jahre Erfahrung hat die Familie Hagn bereits im Weinbau. Frischen Wind bringen die Juniorchefs Leo Hagn junior und Wolfgang Hagn junior ein. Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung sind ihnen ein besonderes Anliegen. Das beweist die kürzlich ausgefolgte Zertifizierung für die Verarbeitung von Biotrauben, die hauseigene Fotovoltaikanlage oder die E-Tankstelle für Gäste des »Weindomizils«, dem Restaurant der Hagns mit Gästezimmern und fantastischem Fernblick über das »Mailberg Valley«. Die Weine gehören zu den besten des Weinviertels. Sie sind klassisch und überzeugen. Punkt. Zahlreiche Auszeichnungen holt das Weingut Hagn jedes Jahr nach Mailberg, für Weiß, für Rot und ebenso für den Betrieb an sich. »Wir wollen mit unseren Weinen ein unvergleichliches und gleichzeitig rundum nachhaltiges Genusserlebnis bereiten. Mit einem wachen Blick nach vorne können wir das kontinuierlich garantieren«, so die beiden Cousins.

Weingut Domäne Müller – Ehem. Prinz Liechtenstein’sches Weingut

In der Weststeiermark erstrecken sich auf den Südhängen unter der mächtigen Burg Landsberg die zehn Hektar des »Prinz Liechtenstein’schen Weingutes«. Auf den Urgesteins­böden der Ried Burgegg und ihrem Herzstück, dem »Fürstenstück« mit einem ganz speziellen Mi­kroklima, zieht die Domäne Müller heute Welsch­riesling, Traminer, Pinot Gris und Zweigelt sowie eine ganz besondere Spezialität der West­steiermark: den Schilcher (Blauer Wildbacher). Aus dieser urwüchsigen Sorte wird ein rassiger Roséwein gewonnen, der mit herzhafter Art und engmaschiger Struktur im Sommer ein erfrischender Durstlöscher und im Winter ein eleganter Begleiter zu Lachs und Schalentieren ist. Aus dem Blauen Wildbacher wird auch ein klassischer Rotwein erzeugt, der den Namen »Out of Red« trägt und nicht nur in Österreich immer wieder ausgezeichnet wurde, sondern auch Liebhaber im Ausland findet. Darüber stehen die Sortenweine aus den beiden Gütern und deren jeweiligen Lagen, Weine im klassischen und solche mit Barriqueausbau. Letztere erweisen sich als echte »Vins de Garde«, als lagerfähige Spitzenweine, die mit den Jahren an aromatischen Facetten noch weiter zulegen und sich ihrer Perfektion nähern. Professor Zweigelt pflanzte in den Dreißgerjahren eigenhändig die gleichnamigen Reben in die Ried Burgegg, die somit zu den ältesten Zweigeltanlagen Österreichs gehört. Yves-Michel Müller führt diese alte Tradition weiter und vinifiziert aus diesen Reben dunkelschwarzrote Weine mit Tiefe und Eleganz; kleine Mengen, diese aber mit außergewöhnlicher Qualität. Erstmalig wurde im Frühjahr 2016 der Zweigelt aus dem hervorragenden Jahrgang 2013 mit der Bezeichnung »Origo 34 Burgegg« präsentiert, um auf das ursprüngliche Pflanzdatum von Professor Zweigelt hinzuweisen. Ab dem Jahr 2017 werden erstmalig Weidegänse eingesetzt, um vollständig auf Herbizide und mechanisches Mulchen zu verzichten.

Weingut Eder

Seit 1849 wird von Familie Eder in Ge­dersdorf Weinbau betrieben. 2013 startete Martin als siebente Generation. Trotz neuer Dynamik bleibt das Weingut dem Motto »Familie, Erfahrung, Innovation und Tradition führen zum Erfolg« treu. Durch die optimalen Lagen der Weingärten auf den mächtigen Löss­terrassen und das harmonische Zusammenspiel der feuchten Kälte aus dem nahen Waldviertel sowie der trockenen Wärme aus der pannonischen Tiefebene im Osten gibt es dafür sehr gute klimatische Voraussetzungen. Dadurch zeichnet sich das Weingut durch einzigartige Weine mit besonderer Eleganz und Reife aus.

Weingut Scheiblhofer

Erich Scheiblhofer zählt zur jungen Garde im Burgenland, die in den letzten Jahren vor allem mit ihren Top-Rotweinqualitäten die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Auch er hat die Welt bereist und Erfahrungen bei Meistern ihres Faches in Kalifornien und Australien gesammelt, um sie im eigenen Betrieb, der erst 1999 gegründet wurde, umzusetzen. Mit der ersten Ernte aus dem Jahr 2000 wurde der Zweigelt »Prädium«, sein nach eigener Aussage wichtigster Wein, Landes- und Bundessieger. Im Jahr darauf entschied der Zweigelt den »Falstaff Grand Prix« für sich, ein Jahr später kam er beim selben Bewerb auf Platz drei. Top-Weine des engagierten Winzers sind der Merlot und der Shiraz, die ebenfalls von der Lage Prädium stammen. Die Merlot-Weine der Jahre 2002, 2004, 2014 und 2015 sowie die Cabernet Sauvignons aus 2008, 2010 und 2015 wie auch der Shiraz 2013 wurden Falstaff-Sortensieger. Im letzten Herbst setzten sich gleich vier Weine von Erich Scheiblhofer auf das Podest: bester Blaufränkisch in der Kategorie Jungweine vom Jahrgang 2016, bester Merlot Jahrgang 2015, ebenso bester Cabernet Sauvi­gnon aus 2015 und »The Shiraz 2015« belegte den zweiten Platz in seiner Gruppe. Nicht nur national ist das junge Weingut mit jährlich zumindest einem Landes- und Bundessieger das höchstprämierte. Auch international bricht man alle österreichischen Rekorde: Bei der weltweit größten Weinbewertung, der »Austrian Wine Challenge«, ging der Titel »Winery of the Year« in sieben von neun Jahren an die Scheiblhofers. Für die größte internationale Furore sorgte bislang der Jahrgang 2011. Markus del Monego und Andreas Larsson bewerteten die Cuvée »Big John« mit 94,5 Punkten als höchstbewerteten Wein Österreichs, dicht gefolgt von der Cuvée »The Legends« mit 93,5 Punkten. Nicht weniger spektakulär sind die 19/20 Punkte von René Gabriel für Cabernet Sauvignon und Blaufränkisch »Jois«.

Weingut Kollwentz

Das macht die wirklich Großen unter den Winzern aus: Ob kleiner oder grandioser Jahrgang, auf sie ist immer Verlass. Und mit der Familie Kollwentz ist bereits seit Jahren bei jeder Verkostung zu rechnen – egal, welche Ausbauart oder welche Sorte das Thema ist. Bei der jährlich im Sommer vom Falstaff Magazin durchgeführten Bewertung von weißen Burgundern sind sich die Verkoster bei diesem Weingut immer ganz einig. Jahr für Jahr zählt nicht nur der klassisch ausgebaute Chardonnay Leithakalk zu den Sortenbesten, die beiden oftmaligen Sieger der Burgunder-Barrique-Trophy aus den Rieden Gloria und Tatschler sind immer an vorderster Front anzutreffen. 2016 sicherte sich erstmals der Chardonnay aus der Ried Neusatz diese begehrte Trophy. Auch der neuere Chardonnay Ried Katterstein wird sicher bald eine Verkostung für sich entscheiden. Nicht anders zeigen sich die Bewertungen bei den Rotweinen. Der Cabernet Sauvignon holte über die Jahre achtmal den Sortensieg. Die Blaufränkischen aus den Rieden Point und Setz wurden in den Jahren 2007, 2012, 2013 und 2018 zum besten Wein der »Reserve Trophy« gekürt. Das Aushängeschild des Weinguts ist der Steinzeiler, ein Ausnahmerotwein von dessen Reifepotenzial sich der Autor dieser Zeilen bei einer großen Probe mit Weinen aus sechs Jahrzehnten überzeugen konnte. Anton Kollwentz, der Senior, ist der Grandseigneur und Qualitätspionier des Burgenlandes. Junior Andi Kollwentz ist der Zehnkämpfer unter Österreichs Winzern, denn er versteht sich auf die unterschiedlichsten Disziplinen und ist in jeder Kategorie im Spitzenfeld zu finden. Neben der peniblen weinbaulichen Arbeit, liegen die Erfolge der Familie Kollwentz in deren Weinbergsbesitz begründet. Die Rieden am Südhang des Leithagebirges zählen zu den ältesten und besten des Landes. Blaufränkisch und Chardonnay sind die dominierenden Reben im seit 1775 bestehenden Weingut. Die Weingärten liegen auf 170 bis 325 Metern Seehöhe. In den wärmsten Lagen dominiert der Blaufränkisch. Die Rieden Point und Setz bilden das Filetstück der Kollwentz’schen Rotweingärten. Über 200 Metern Seehöhe beginnt das Reich des Chardonnay. Die Höhenlage und der Einfluss der Wälder, die die höchsten Erhebungen des Leithagebirges bedecken, bedingen ein kühles Kleinklima, was sich in der Finesse der Aromen und der Intensität des Geschmacks widerspiegelt. Die Chardonnay-Crus der Familie Kollwentz »Gloria«, »Tatschler«, »Katterstein« und »Neusatz« sind hier ebenso auf Kalkböden zu finden wie der Pinot Noir in der Ried Dürr.

Weingut Alois Zimmermann

Das »Nachhaltig Austria« zertifizierte Weingut von Alois Zimmermann junior befindet sich im charmanten Weinort Theiß, nördlich des Donau­stroms und unweit der Weinstadt Krems. 2007 hat er es offiziell von seinen Eltern Alois senior und Edeltraud übernommen. Mit den Augen von Visionären haben es die beiden zu seiner heutigen Größe aufgebaut. Dass er ebenfalls Winzer werden wollte, stand für den Sohn außer Zweifel: die Arbeiten im Weingarten, das Begleiten des Weins im Keller, bis das Werk eines Jahres zu einem erlebbaren Genuss reift – das ist ein Prozess, der ihn schon immer faszinierte. Die Rebpflege ist für ihn dabei von zentraler Bedeutung, weshalb er auch eindeutig häufiger im Weingarten anzutreffen ist als im Büro. Bevor Zimmermann im Familienbetrieb loslegte, zog es ihn aber noch in die Ferne, um den Weinbau aus anderen Perspektiven zu erforschen. Die Essenz dieser Erfahrung ist für ihn die Konzentration auf die eigenen Stärken.

Weingut Juliana Wieder

Die Wieders sind Weinbauern im wahrsten Sinn des Wortes. Viele Generationen waren sie Landwirte, seit den 1980er-Jahren wird auf Wein gebaut. So wurden Äcker gegen Weingärten, Rinderhalle gegen Abfüllraum, Schweinestall gegen Barriquekeller und Heulager gegen Buschenschank getauscht. Inzwischen haben sich die Weine an der österreichischen Rotweinspitze etabliert. Georg stellt seit seiner Jugend mit großer Leidenschaft die gebietstypischen Weine her, unterstützt wird er dabei von seiner Schwester Burgi. Zusammen mit Betriebsgründerin und Mutter Juliana Wieder erkannten sie früh das Potenzial der einzelnen Rieden. In dem Bewusstsein, dass charakteristischer Wein nicht erst im Keller gemacht wird, sondern im Weingarten entsteht, sicherten sie sich die besten Lagen der Region: Spiegelberg, Bodigraben, Sonnensteig, Hochberg, Pollesgraben, Kronberg, Hussy, Kohlenberg, Hochäcker und Gfanger. Mittlerweile werden rund 42 Hektar Weingärten bearbeitet, die überwiegend 50 Jahre und älter sind. Der Blaufränkisch steht im Betrieb natürlich im Mittelpunkt, dieser wird je nach Lage und Alter der Rebstöcke in verschiedenen Varianten ausgebaut. Aber auch andere Reben werden kultiviert: Welschriesling und Chardonnay sowie Zweigelt, St. Laurent, Merlot, Syrah, Pinot Noir und Cabernet Sauvignon stellen eine spannende Herausforderung dar. Die internationalen Rotweinsorten werden nur in ausgezeichneten Jahrgängen sortenrein abgefüllt und runden die Cuvées »Georg«, »Morandus« und »Sempre« ab. Die Wieders legen nicht nur viel Wert auf die Qualität, sondern auch viel Herz in die Produktion. Die Bewahrung von Traditionen und der Natur schließen die Offenheit für Neues nicht aus. So schafft es Georg immer wieder, das Beste herauszuholen.

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Dining Ruhm

Die Ruhm-Brüder sorgen hier für eine interessante Fusionsküche mit Gerichten wie Sashimi »Ruhm Style«, Black Tiger Prawn Tempura, Pork Belly mit Spicy Miso Sauce und Whiskey-Zimt-Cappuccino.

See Restaurant Saag

Küchenchef Hubert Wallner gilt vielen als Kärntens bester Koch. Auch unsere Tester sind sich einig: Kärntens Nummer eins. Ein außergewöhnlicher Ort direkt am Wörthersee mit großer Küche und einem übervollen Weinkeller.

Huber's im Fischerwirt

Ein Stern am Salzburger Gourmethimmel ist die Küche von Harald Huber. Seine kulinarischen Ideen verbinden sich mit dem herzlichen Service seiner Frau. Ein Extra: die Greißlerei mit Gutem für daheim.

Tartuf

Kroatisch-istrisches Lokal mit Charme. Im Herbst findet sich Trüffel in verschiedensten Variationen auf der Karte – zu Fisch, zu Fleisch und sogar zum Dessert. Mediterran-rustikales Ambiente.

You Vienna

Multi-Cuisine meets Music in chic-modernem Ambiente. Auf der Karte: Burritos, Ravioli, Hawaiian Poke Bowl, Schnitzel, spannende Desserts und gute Drinks. Abendliches DJ-Line-up, sonntags Livemusik.

Heimatbühne im Hotel Trofana Royal

Martin Sieberer holt in seinem Restaurant Heimatbühne traditionell-­österreichische Gerichte vor den Vorhang – mit Raffinesse und viel ­Know-how verfeinert. Als Menü oder Einzelgerichte. Tolle Weine.

Essig's

Edelgreißlerei, Kochschule und Restaurant: Die Gäste (und nicht nur jene aus Linz!) schätzen das Rundum-Konzept von Cornelia und Georg Essig. Immer wieder Events mit speziellen Menüs.

Restaurant Jagdhof im Sheraton Fuschlsee-Salzburg Hotel Jagdhof

Der schöne alte Bauernhof und die Jagdhofstuben bilden den Hintergrund für eine klassisch-ländliche Küche. Wild und Fisch sind die Bestseller auf der Karte, heimische Schmankerln das Beiwerk.

Schloss Fuschl Restaurant

Der Blick über den Fuschlsee ist filmreif, das Haus königlich-ländlich mit modernem Komfort. Und die Küche passt sich der Umgebung an und verbindet Frankreich mit Österreich in Top-Qualität.

Landhotel Schönberghof

Ja, man blickt hier direkt auf den Red-Bull-Ring, aber auch auf die Hügel und Berge des malerischen Murtals. Serviert wird steirisch inspirierte Küche vom Saibling bis zu den Kasnudeln.

Shao Kao

Die wohl einzigartige Fusion aus italienischer und asiatischer Küche findet ihren gemeinsamen Nenner auf dem Metallgrill über offenem Feuer. Modern und gemütlich das Ambiente, gut sortierte Weinkarte.

Seerose

Das Strandbad lädt zum Sprung in den See – und so holt man sich den nötigen Appetit. Die Auswahl ist groß: Pizza und Pasta, Meeresfrüchte und heimischer Fisch. Der Sonnenuntergang ist besonders schön.

Fischerwirt

Fangfrische Fische aus dem Attersee spielen die kulinarische Hauptrolle in diesem legeren Lokal – von Reinanke bis Seesaibling, von gebraten bis geräuchert. Schöne Terrasse, herzlicher Service.

Lounge 81

Die täglich wechselnde Karte lässt keine Wünsche offen. Zum Einsatz kommen oft asiatische Gewürze, die mit steirischen Gerichten wie pikantem Germknödel wunderbar harmonieren. Stets neue Weinauswahl.

Stadlkirchner Hofstub’n

Die alpin-mediterrane Küche der Hofstub’n basiert auf regionalen Produkten: Saiblinge, Biopilze oder Erdäpfel kommen aus der Nachbarschaft, Kräuter aus dem Garten. Gute heimische Weine.

Fabios

Das Fabios ist längst eine Innenstadt-Institution mit weltstädtischem Flair. Die mediterrane Küche Christoph Brunnhubers überzeugt nach wie vor und lässt keinen Makel erkennen. Herausragend gute Bar.

Oleander Romantikheuriger

»Romantik« trägt dieser Heurige mit dem idyllischen Garten und dem Rosen- und Arkardenhof zu Recht im Namen. Weine vom Scheiblhofer Weingut und aus eigenem Anbau, dazu Heurigenkost auf hohem Niveau.

Das Stefanie's im Hotel Die Forelle

In traumhafter Seelage genießt man frisch gefangene Forellen und Reinanken in der Mandelkruste. Natürlich dürfen regionale Spezialitäten wie Kärntner Nudeln nicht fehlen. Interessante Weinauswahl.

Inside im Hotel Outside

Hier kommt in Topf und Pfanne, was die Genussregion Osttirol und die Jahreszeit bieten. Das Resultat: alpine und mediterran inspirierte Speisen, die auch fürs Auge ein Genuss sind. Urweizen-Hausbrot.

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Silver Bar

Die »Manhattans« von Barchef Keita, Träger des Silbernen Ehrenzeichens der Stadt Wien, lieben die Stammgäste. Mit der Gin-Karte zogen auch etliche regionale Spirituosen in der coolen Bar des »Triest« ein. Und natürlich gibt es weiterhin den kirschig-intensiven »Silver Bar Special Punch«.

Bar Colosseo Europa-Park

In der fünften Etage des Hotels Colosseo findet man die gleichnamige modern gestylte Bar. Aus einer großen Auswahl an Spirituosen aus der ganzen Welt mixen die Bartender auch Cocktails und Drinks nach Wünschen der Gäste. An ausgesuchten Abenden gibt es hier spektakuläre Live-Shows.

Adlers Bar

Eine moderne Rooftop-Bar mit schöner Terrasse und herrlichem Bergpanorama mit Blick zum Bergisl. In stylischem Ambiente kann man hier sowohl ein köstliches Glas Wein als After-Work-Drink, als auch einen fachkundig zubereiteten Cocktail am späten Abend genießen. Aufmerksamer Service, sehr gutes Barfood.

Kruger's Bar

Wenn Wien für etwas steht in der internationalen Bar-Welt, dann für seine American Bars, die den »alten« Spirit der Cocktailkunst am Leben erhalten. Im Chesterfield-Sessel der Kruger’s, die auf die 1920-Jahre zurückgeht, vermengen sich Zigarren, Whisk(e)y und der Soul-Soundtrack zum gelungenen Abend.

Stollen 1930

In der wunderschönen Speakeasy-Bar werden Vintage-Drinks aus der Zeit der Prohibition serviert, allesamt erstklassig gemixt. Gin-Liebhaber wählen aus 1000 verschiedenen Sorten – hier gibt es die größte Gin-Sammlung weltweit. Weitere Highlights: 1930er-Jahre-Musik, die Stollencrew, Gin-Tastings.

Motto am Fluss

»Mohn Cherry«, »Butter Rum Punsch« oder »Styrian Pumpkin Queen« – die Drink-Namen verraten die Linie des Barteils der beliebten Donaukanal-Location. Witzig und mit internationalem Anspruch kommt die (gar nicht mehr so kleine) Auswahl an Signature Cocktails zu den Gästen auf dem »Oberdeck«.

Anton's Bar

Besonders die Ginauswahl ist hier hervorzuheben, und auch sonst macht das Getränkeangebot Freude. Primär kommt man aber wegen dem Ambiente, das Art déco in Reinkultur verspricht und selten ist. Legendär könnte man das Ganze nennen. Für Raucher gibt es übrigens eine Zigarrenkarte.

57 Lounge im Meliá

Eleganz ist im 57. Stock mit Blick über ganz Wien angesagt. Die schöne Champagner-Auswahl, die es glasweise aus der Magnum gibt, ist ein Baustein dazu. Die Cocktails setzen gerne einen Kontrapunkt, etwa mit Enzianbrand anstelle des ubiquitären Gin & Tonics.

Émile im Hilton Vienna Plaza

Das Art-déco-Ambiente des Hotels wird mit kreativen Drinks kontrastiert, die die moderne Handschrift von Kan Zuo (»The Sign«) tragen. Sie entführen mit ungewöhnlichen Zutaten auf eine Weltreise, die Barkarte stellt den Genuss-Reisepass dar. Spezialität: Absinth mit der »Malerpalette« an Mix-Partnern.

Intermezzo Bar

Die neue Riege in den Fußstapfen des legendären Sunil Bagga (sein »Bombay Gingel« wird nach wie vor serviert) hat ihre eigenen Signature Drinks auf die Karte gesetzt. Mit ihnen macht man unter dem mächtigen Luster nie etwas falsch. Spielt dazu eine Jazzband, hat der Alltag Pause.

Bristol Bar

Wiener Bar-Klassik: Wie aus einer anderen Zeit wirkt das Edelholz-Ambiente, doch die Cocktails wurden einem neuen Publikum angepasst. So gibt es neben dem Luxuscognac »Louis XIII« genauso einen erfrischenden »Hope & Tonic« mit Gurke in der Hotelbar.

Santo’s Cocktailbar

So kann man den Abend auch verbringen. Man sitzt in dieser angenehm unaufgeregten Hotelbar und blättert in der riesigen Getränkekarte, amüsiert sich über die Anekdoten zu Cuba Libre oder Cognac und bestellt sich immer wieder mal einen der Cocktailklassiker von »Alexander« bis »Zombie«.

Spirit of St. Louis

Europapark für Erwachsene: Nachmittags gibt es very british Tea and Scones, abends amerikanisch-lässig Longdrinks und Cocktails an der langen Theke. Dazu werden Burger und anderes feines Barfood serviert. Zur Zigarre in der Havanna Lounge empfiehlt sich ein Blick in die umfangreiche Whisk(e)ykarte.

Market

Das moderne und weltoffene Ambiente bildet – mit dem Naschmarkt als Hintergrundkulisse – den südasiatischen Lebensstil ab. Coole Wandtapeten, gedimmte Beleuchtung. Köstlich das Thunfisch-Avocado-Tatar und die knusprige Ente. Großes Weinangebot, auch die Cocktails und Smoothies können was.

Post Bar

Geschmackvoll und einladend ist die Bar des Hotels Post in­­­­­­­­­­ St. Johann. Die Barkarte variiert im Jahreslauf und lässt von Pre- bis After-Dinner-Drinks keine Wünsche offen. Eine feine Gin-Auswahl, Specials wie Post-Mule mit Zirbe, Biere vom Fass und feine Weine komplettieren das Angebot. Barsnacks.

Bar El Circo

In einem sehenswerten Interieur, das mit unzähligen Bildern aus der Welt der Artistik an buntes Zirkustreiben erinnert, kommen nicht nur preisgekrönte Cocktails in die Gläser. Auch in Sachen Whisk(e)y hat die glitzernde Bar einiges zu bieten. Lauschige Sommerterrasse im Innenhof.

Piano Bar

Die opulente Gediegenheit der ersten Kölner Hoteladresse direkt am Dom setzt sich bei Klavierklängen in der Mahagoni-vertäfelten Bar fort. Barchef Matthias Allgaier und seine Mannschaft werden dem Ambiente mit hoher Handwerkskunst gerecht. Zur Auswahl stehen Hunderte Spirituosen.

Mama Thresl – The Island Bar

»Urban soul meets the alps« – das Credo des Mama Thresl trifft auch auf die Bar zu. Hotelgäste und Einheimische sitzen am Holztresen einträchtig nebeneinander, das flotte Barpersonal serviert feine Drinks vom Aperitif über hausgemachte Limos bis hin zu originellen Signatures wie dem »Guate Mama«.

The Bank Bar

Stefan Bauer hat nun eine noch gemütlichere Bar zu bespielen, die Lust am Kreieren von Drinks um das Thema »Finanzwelt« in der alten CA-Zentrale ist aber ungebrochen. Das internationale Publikum liebt den Einsatz von Exoten wie Aquavit oder Mastiha im Cocktail, für Pur-Trinker locken Raritäten von Weltrang.

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