News

Genießen Wein Essen Reisen
LIVING

Designers to watch: Kontraste

Spannender Kontrast: Diese Design-Duos setzen auf die Nachhaltigkeit von Holz. Das Outcome könnte nicht unterschiedlicher sein.

Wein

Weinguide 2019/2020: Best of Kamptal

310 bewertete Weine aus dem Kamptal findet man in der Weinguide-Ausgabe.

Gourmet

wachau GOURMETfestival 2020 mit vielen Stars

Sterne, Hauben und Kronen strahlen von 19. März bis 2. April 2020 über dem wachau GOURMETfestival 2020, das in diesem Jahr zum 13. Mal über die Bühne...

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LIVING

Die neusten Betten-Trends 2020

Die beginnende Dekade diktiert komplett neue Vorgaben für das Schlafzimmer. Dicke Matratzen und ruhige Farben spielen die Hauptrolle. LIVING sprach...

Wein

Champagner-Package von Louis Roederer gewinnen

Das Champagnerhaus Louis Roederer verlost einen Rosé Champagner Vintage 2013 mit zwei Flûtes im Wert von rund 110 Euro.

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Lifestyle

Höchster Bauernmarkt der Alpen

In der Aktionswoche von 14. bis 21. März genießt man im Skiverbund »Ski amadé« österreichische Kulinarik, Spitzenweine und viel mehr.

Gourmet

Tischgespräch mit Piotr Beczała

Der in Polen geborene Staatsopern-Tenor spricht im Falstaff Talk über Entspannung und Leidenschaft.

Gourmet, Wein

Der Opernball für Couch-Potatoes

Falstaff präsentiert Tipps, um den Ball der Bälle genussvoll vor dem Fernseher zu zelebrieren.

Gourmet

Burgenlands Gärten: In die Erde, fertig, los

Paradeiser, Paprika, Chili & Co: Der Seewinkel mit seinen endlosen Sonnenstunden und seinem speziellen Mikroklima ist der Gemüsegarten des...

Gourmet

Wien: Buxbaum eröffnet das »Boxwood«

FOTOS: Erfrischende Küche mit besten regionalen Zutaten in gemütlichem Ambiente – das sind die Zutaten des neuen Restaurants in der Grashofgasse.

Gourmet

Kulinarischer Opernball im »Sacher«

Man kann nach dem Gala Diner im Hotel »Sacher« auf den Opernball gehen, aber man kann auch einfach die Atmosphäre vor Ort genießen.

LIVING

LIVING hearts Hundekörbchen

So klappt es bestimmt mit dem »Platz«: Wenn der tierische Mitbewohner seine eigene Designer-Couch hat, hält er sich – mit etwas Glück – von jener der...

Gourmet

Portrait: Der Wirt der Opernstars

Vor 38 Jahren hat der gebürtige Mazedonier Aki Nuredini in Wien das Ristorante »Sole« eröffnet. Das Lokal wurde recht rasch zum Treff internationaler...

Wein

Beste Tropfen für den Ball der Bälle

Beim Opernball 2020 dürfen edle Tropfen aus Österreich nicht fehlen. Heuer wurden die Weine aus dem Sortiment der »Österreichischen...

Gourmet

Bachls Restaurant der Woche: Am Pfarrhof

Im historischen Pfarrhof in St. Andrä im Sausal wartet das Spitzenkoch-Duo Riederer und Irka mit Spitzenkulinarik auf.

Gourmet

Die Lieblingslokale der Opernstars

Hier bin ich zu Hause: Die Stars der Wiener Staatsoper verraten ihre liebsten Gourmet-Hotspots.

Branchen-Insider

Koch-Olympiade und »Intergastra« in Stuttgart

Rund 1500 Gäste und Team-Fans aus aller Welt waren bei der Eröffnung von IKA und der Messe in Stuttgart, die noch bis 19. Februar 2020 andauert,...

Gourmet

Delikatessen: Best of British

Orange Marmalade, Lemon Curd, Shortbread, Stilton und Clotted Cream: Die Briten haben nicht viele autochthone Delikatessen. Aber die, die es gibt,...

Gourmet

Hanf zum Trinken: Almdudler macht’s möglich!

FOTOS: Das österreichische Familienunternehmen vermeldet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 und überrascht mit einer Limited Edition.

Bar & Spirits

Die besten Bars in Oberösterreich

Für den Durst nach einem ereignisreichen Tag empfiehlt es sich im Falstaff-Ranking der Top-Bars zu stöbern.

Wein

World Champions: Méo-Camuzet

Jean-Nicolas Méo ist in mehr als 100 Jahren das erste Mitglied seiner Familie, das sich ganz und gar dem Weingut verschrieben hat. Seine Burgunder...

Bar & Spirits

Opernball-Drink 2020: Magischer Nektar

Lebensfreude und Musik kommen im Opernball-Drink – dem mittlerweile fünften von der »Wiener Roberto American Bar« kreierten – zusammen. Mit Rezepttipp...

Events, Bar & Spirits

»Liquid Market« erobert München und Berlin

Das beliebte Cocktail-Festival überschreitet erstmals Grenzen: 2020 wird nicht nur in Wien und Linz, sondern auch in München und Berlin gemixt und...

Gourmet

Pierre Gagnaire: Herr der Sterne

Sein Flagship-Restaurant »Pierre Gagnaire« in Paris hält seit über 30 Jahren drei Michelin-Sterne. Auch die anderen zehn Betriebe des 69-Jährigen...

Wein

Wiener Wein-Wunder

Wien ist nicht nur die Bundeshauptstadt Österreichs, sondern auch ein richtiges Weinbaugebiet, ausgestattet mit einer bedeutsamen Geschichte, die weit...

Gourmet, Wein, Lifestyle

Genussvolle Highlights: Falstaff auf der Wohnen & Interieur

Auf Österreichs größter Möbelmesse bietet Falstaff Weinverkostungen mit Spitzenwinzern sowie Live-Koch-Action mit Julian Kutos.

Gourmet

Top 10: Frühstück & Brunch mal anders in Wien

Ob Steak, Sushi, mit Yoga oder einmal rund um den Globus – an diesen Adressen wird ein außergewöhnlicher Start in den Tag geboten.

LIVING

LIVING hearts: Love Songs

LIVING sorgt für die passende musikalische Untermalung für den Valentinstag. Die Redaktion präsentiert ihre absoluten Top-Hits für romantische...

LIVING

Geschenke-Guide: Valentinstag für Sie

Worüber freut sich die wichtigste Dame in ihrem Leben besonders? LIVING ist auf Spurensuche gegangen um alle Herzen im Sturm zu erobern.

Lifestyle

Interview: »Ich wollte dem Ball seine Würde wiedergeben«

Dominique Meyer, der scheidende Direktor der Wiener Staatsoper, spricht im großen Interview mit Opernball-Organisatorin Maria Großbauer über seine...

Gourmet

Best of: Rezepte für den Valentinstag

Ob aphrodisierende Zutaten oder rosa-rote Optik – mit diesen Gerichten können Sie Ihre/n Liebste/n verwöhnen.

Events, Bar & Spirits

Das war die Appleton Estate Rum Experience

FOTOS: Wien meets Jamaika hieß es Anfang Februar in der »Bar Campari«. Gemeinsam mit Ian Burrell wurden die jamaikanischen Rums verkostet.

Kritik der Woche

Alexander Bachl
Bachls Restaurant der Woche: Am Pfarrhof
Zur Restaurant Kritik

Rezept der Woche

Rindernacken mit Frühlingskräutern
Rindernacken mit Frühlingskräutern
Zum Rezept

Weingut Sommer

Donnerskirchen, Leithaberg

Seit 1698 betreibt die Familie Sommer Weinbau in Donnerskirchen, an den Südosthängen des Leithagebirges. Das kontinental pannonisch geprägte Klima am Leithaberg mit warmen Sommern und kühlen Nächten bildet die Voraussetzung für ihre Weinkultur. Darauf zu achten was passt, was stimmt, was angemessen ist und was verändert werden muss, darin besteht die Herausforderung im Winzerhandwerk. Dabei Traditionen zu bewahren, Grenzen auszuloten und Neues zu erschaffen funktioniert nur im Vertrauen auf das breite Wissen im Umgang mit Lagen, Böden und Reben. So gedeihen aus einer Vielzahl von Sorten authentische Weine. Weine, die als intensiv-fruchtbetont, würzig-mineralisch, elegant wie kraftvoll und mit vielschichtigen Aromen beschrieben werden können. Mitten im Spannungsfeld zwischen Kalk und Schiefer entstehen herkunftsgeprägte Weine, die ein ausdrucksstarkes Beispiel für Identität und Tradition darstellen. Der nationale und internationale Erfolg ist die Anerkennung für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Betriebs. Sowohl in Österreich als auch über die Grenzen hinweg sind die Weine Garant für Charakter und Eigenständigkeit. Den Leithaberg-DAC-Lagenweinen, die in der zukünftigen Entwicklung immer stärker in den Fokus gerückt werden, kann dabei ein besonderes Potenzial zugesprochen werden. Die »Handwerk«-Linie wird von Leo senior und Leo junior individueller betreut, im Weingarten wie im Ausbau. So entstehen auf den kargen Böden präzise Weine mit subtilen Aromen und bleibenden Eindrücken.

Weingut Johann Topf

Straß im Straßertale, Kamptal

Im südlichen Kamptal, am Fuße des Gaisbergs, findet man im malerischen Ort Straß im Straßertale das Traditionsweingut der Familie Topf. Dort, wo seit fünf ­Generationen Wissen und Leidenschaft ­stetig weitergegeben werden, entstehen Weine von einzigartiger Handschrift und Machart. Hans Topf und seine Frau Magdalena arbeiten zusammen mit ihren Söhnen Hans-Peter und ­Maximilian im Einklang mit Mensch und Natur. Die Tradition zu wahren, das erlernte Handwerk weiterzugeben und viel Sorgfalt in den Weinbergen zählen zur täglichen Praxis. Nur durch die Beschaffenheit von Klima und ­Böden in den einzelnen Lagen ist es möglich, jedem der Weine einen Ausdruck von Herkunft zu geben. Das große Potenzial und der Stolz der Winzer liegen auf den Ersten Lagen Offenberg, Gaisberg, Wechselberg Spiegel und dem Heiligenstein. Die Weine aus diesen speziellen Lagen machen die Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit des Kamptaler Terroirs aus.

Weingut Walter Glatzer

Göttlesbrunn, Carnuntum

Walter Glatzer ist einer der qualitativen Motoren der Weinbauregion Carnuntum. Seine Rotweine, allen voran der Blaue Zweigelt »Dornenvogel«, zählen zu den Produkten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis Österreichs. Von der Leitsorte Zweigelt füllt Walter Glatzer auch eine eher jung zu trinkende Riedencuvée und einen Rubin Carnuntum. Vom Blau­fränkisch, der in Carnuntum ebenso Tradition hat, gibt es in der Regel eine Normalfüllung und eine Reserve, die rund ein Jahr in gebrauchten Barriques her­anreift. Eine Klasse für sich ist der elegante St. Laurent vom Altenberg, der im »Falstaff Rotweinguide« den Gesamtsieg erreichen konnte. Aber auch mit der in Göttlesbrunn als Traditionssorte gepflegten Weißburgunderrebe und zuletzt auch mit Sauvignon Blanc zeigt der dynamische Winzer sein önologisches Talent. Die rote Spitzencuvée, die natürlich im neuen Holz ausgebaut wird, trägt den alten Namen des Weinortes: »Gotinsprun«. Seit 2009 wird das Programm von einem Blaufränkisch aus der Riede Bernreiser abgerundet, der von intensiver Würzigkeit und Mineralik geprägt ist (nur in guten Jahrgängen erhältlich). Seit dem Jahrgang 2015 gibt es eine neue, markante Flaschenausstattung, mit der sich das Weingut Glatzer noch deutlicher und vor allem mit individuelleren Weinen präsentiert. Seit dem Vorjahr ist das Weingut Glatzer Mitglied der »Traditionsweingüter Österreich« und wird in der Folge verstärkt auf Lagenweine setzen.

Weingut Stefan Zehetbauer

Schützen am Gebirge, Leithaberg

Das Weingut wird von Stefan Zehetbauer in zehnter Generation geführt. Es befindet sich in Schützen am Gebirge, mitten im Gebiet Leithaberg. Zehetbauers Rieden stehen am und rund um den Schützner Stein und sind von den schiefer- und kalkreichen Böden der Region geprägt. Die Weingärten haben für den Winzer oberste Priorität, dort wird der Grundstein für Qualität gelegt. Die Eingriffe im Keller werden dagegen auf das notwendige Minimum reduziert. Auf Reinzuchthefen und Enzyme wird verzichtet, die Vergärung erfolgt spontan, die Weine bleiben lange auf der Hefe, die weißen Reserven und sämtliche Rotweine kommen zudem ohne Schönung aus. Der Terroirgedanke steht dabei an erster Stelle. Weine mit Tiefe, einer markanten Mineralik und Entwicklungspotenzial zu keltern, ist Stefan Zehetbauer ein Anliegen. Die Leithaberg-Sorten Blaufränkisch, Pinot Blanc und Chardonnay stellen den Großteil des Sortiments. Die Top-Weine kommen aus der Riede Steinberg, die mit ihrem kargen Glimmerschiefer zu den besten Lagen dieser Region zählt. Die Familie hat aber auch immer über den Tellerrand hinausgeblickt. Mit ihrem einzigartigen Cabernet Franc vom Steinberg, bei dem die Zehetbauers Ende der Achtzigerjahre zu den Pionieren in Österreich gehörten, haben sie sich mittlerweile einen Namen gemacht.

Bioweingut Lenikus

Wien, Wien

Weinbau in Wien zu betreiben, bedeutet für den Hotelier Martin Lenikus und seinen Geschäftsführer Axel F. Pawlas mit seinem Team – dem Önologen Erich Franz sowie Sales- und Produktmanager Christian Schmalvogl – sich auf ein nicht zuletzt auch kostenintensives Abenteuer einzulassen. Ist es doch eines der erklärten Ziele des biologisch und vegan arbeitenden jungen Unternehmens, eine uralte Tradition, die als weltweit einmalig gilt, zu schützen und zu bewahren: Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen einer Metropole. Diesen Anspruch verdeutlichen zum Beispiel einige sehr betagte, metertief wurzelnde Rebanlagen mit kleinen Erträgen, die akribisch und behutsam gepflegt werden – wie etwa der uralte Erinnerungsgarten am berühmten Wiener Nussberg. Auch bei den Böden, auf, in und mit denen das Weingut arbeitet, handelt es sich um besondere Raritäten. Denn kaum eine Region vereint auf so kleinem Gebiet eine Diversität, wie sie hier zur Verfügung steht: Löss, Schiefer, Muschelkalk, Urgestein etc. – ein herausragendes Repertoire, um hochklassige Weine mit unverwechselbarer Wiener Note zu produzieren. ­Apropos Wiener Note: Um den verschiedenen Charakteren der Böden und Weine auch visuell Ausdruck zu verleihen, hat man sich dazu entschlossen, echte Wiener Charaktere zu Botschaftern des Weinguts zu machen: Wiener, die zum Teil vor vielen Millionen Jahren die Weingärten durchschritten, durchschwommen oder überflogen haben.

Weingut Scheiblhofer

Andau, Neusiedlersee

Das Weingut Scheiblhofer befindet sich in Andau, im Bezirk Neusiedl am See und zählt mit seinen 85 Hektar Eigenfläche zu den größten Weingütern im Burgenland. Bekannt für den edlen Rotwein »Big John«, wurde der Betrieb von Johann Scheiblhofer aufgebaut und im Jahr 2000 von Sohn Erich Scheiblhofer übernommen. Neben der Produktion von hochwertigen Weinen zeichnet sich der Familienbetrieb durch Modernität, Innovation, Nachhaltigkeit und soziale Kompetenz aus. Als erster Winzer in Österreich wurde Scheiblhofer im Jahr 2017 daher auch mit dem »Leitbetriebe Austria«-Zertifikat ausgezeichnet. Doch damit nicht genug: Im Mai 2017 wurde das Weingut von der Tageszeitung Die Presse gemeinsam mit dem Bankhaus Spängler, der BDO Austria und der Österreichischen Notariatskammer zum besten Familienunternehmen des Burgenlandes gekürt. Im Rahmen der Weinprämierung der Landwirtschaftskammer Burgenland »Best of Burgenland« wurde der Familienbetrieb auch zum »Weingut des Jahres« ernannt. Scheiblhofer zählt zu den Pionieren im Bereich Nachhaltigkeit und zeichnet sich bereits seit Jahren durch seine energieautarke Weinproduktion aus. Möglich macht dies die eigene Fotovoltaikanlage, welche die größte privat betriebene des Burgenlandes ist. Im Frühjahr 2018 erfolgte ein weiterer Ausbau auf insgesamt 268 kWp. Auch die mobile Fortbewegung der MitarbeiterInnen soll künftig energieeffizient erfolgen. Aus diesem Grund wurden bereits Elektrofahrzeuge an­geschafft sowie eine entsprechende Ladestation errichtet. Gelegen an einem der idealsten Weinstandorte Österreichs und im Besitz der meisten Barriquefässer des Landes, gilt Scheiblhofer als wichtiger Arbeitgeber der Region sowie als Unterstützer und Förderer von sozialen Projekten. Das Weingut ist als Wohlfühlort weit über die heimischen Grenzen bekannt. Dieser Erfolg ist nur durch den unermüdlichen Ein­satz aller MitarbeiterInnen und durch den enormen Zusammenhalt der Familienmitglieder möglich.

Weingut Josef & Philipp Bründlmayer

Grunddorf, Kremstal

Über Winzersöhne und ihre Väter und die dort vorprogrammierten Konflikte könnte man leicht ein paar Bände füllen. Die beiden Herren Bründlmayer, Josef und Philipp, würden darin allerdings nicht vorkommen – zu unspektakulär. Es scheint gelegentlich ebenso anders zu gehen, und auch wenn Philipp heute die Regie am Weingut übernommen hat, spielt sein Vater immer noch eine entscheidende Rolle. Kein Wunder, kennt er doch jeden Rebstock. Stillstand war schon für Josef ein Fremdwort, und Philipp kann damit gleichwohl nichts anfangen. Und so setzt der Student der Önologie mit dem gleichen Impetus für Innovationen und Ideen das fort, was sein Vater 1980 begonnen hat. Startete sein Vater das Projekt Weinbau noch ohne Pumpe und Keller, bewirtschaftet Philipp heute insgesamt 22 Hektar, die zu den besten des Kremstals zählen und für dichte, kraftvolle, aber auch lebendige und strukturierte Weine stehen. Um diese Attribute in die Flasche zu bekommen, verfolgt man eine gute Mischung aus »tun und bleiben lassen«. Einerseits der Verzicht auf Insektizide und Herbizide, andererseits stehen Handlese, keinerlei Eingriffe im Keller und ein langer Ausbau auf der Hefe auf der To-do-Liste. Philipp versucht, die natürlichen Verhältnisse exakt einzufangen, und gibt autochthonen Sorten der Region, allen voran dem Neuburger, eine Chance. Der hat sich neben Veltliner und Riesling sukzessive zu seinem Steckenpferd entwickelt.

Weingut Alphart

Traiskirchen, Thermenregion

Das Weingut Alphart steht für höchste Qualität aus Traiskirchen in der Thermenregion. Der Familienbetrieb kann auf eine mehr als 250-jährige Tradition zurückblicken. Etwa 30 Hektar Muschelkalkboden im Eigenbesitz sind mit Reben bestockt und werden mit größter Sorgfalt gepflegt. Die Eckpfeiler für eigenständige Weine sind respektvoller Umgang mit der Natur, individuelle Pflege jedes Rebstocks, konsequente Ertragsreduktion, penibel-selektive Handlese zum perfekten Lesezeitpunkt und schonendste Verarbeitung. Nur so ist es möglich, feine Eleganz und klare Frucht der Trauben in den Weinen wiederzufinden. Vor allem den beiden Sorten Rotgipfler und Chardonnay in jeweils mehreren Ausbauarten schenkt man Aufmerksamkeit. Diese reifen zu ganz besonderen Gewächsen auf den burgundischen Lagen Rodauner, Teigelsteiner, Satzing und Goldlacke heran. Auch die altösterreichischen Sorte Neuburger ist im Hause Alphart mit der Einzellage Hausberg ein wichtiger Fixpunkt im Sortiment. Die eleganten Rotweine sollte man nicht außer Acht lassen. Hier setzt man auf saftige Cuvées aus Zweigelt und Pinot Noir sowie auf die kräftige Paarung aus fleischigem Merlot und reifem Cabernet Sauvignon in der Cuvée »Alpha«. Der reinsortige Pinot Noir ist eine ganz besondere Leidenschaft des Winzers und begeistert als klassisch-fruchtige Variante sowie als Reserve mit eleganter Struktur und zarter Rotbeerigkeit. Sechsmal im Jahr ist ausgsteckt beim Alphart. Der Heurige dient als Plattform zur Kommunikation und zur Präsentation der eigenen Weine. Hier wird Tradition fortgeführt, Weinkultur in angenehmer Atmosphäre gepflegt und auf Qualität der regionalen Grundprodukte in der Küche Wert gelegt. Geboten werden Heurigenklassiker wie Aufstriche und Salate, sowie modernisierte Familienrezepte der klassischen Hausmannskost.

Winzerkeller Neckenmarkt

Neckenmarkt, Mittelburgenland

Im Winzerkeller Neckenmarkt werden alle Trauben traditionell handverlesen. Daran hat sich seit der Gründung im Jahr 1968 nichts geändert. Bei einer Größe von etwa 280 Hektar Weingartenfläche legt Betriebsleiter und Kellermeister Gerald Wieder erheblichen Wert auf reifes und sorgfältig behandeltes Traubenmaterial. Ein neues, noch strikteres Auszahlungssystem animiert die Traubenlieferanten zur Anlieferung bester Traubenqualitäten und untermauert zusätzlich die Qualitätsphilosophie des Winzerkellers Neckenmarkt. Nur gesundes und reifes Traubenmaterial wird auch entsprechend honoriert. Eine wichtige Maßnahme um den Qualitätsansprüchen der Weinkunden vom fruchtigen klassisch ausgebauten Wein über die mineralischen Lagenweine bis hin zu den kräftigen Reserveweinen gerecht zu werden.

Weingut Heiderer-Mayer

Großweikersdorf, Wagram

Immer im Einklang mit der Natur, im Streben, höchste Qualität vom Rebstock in die Flasche zu bringen – das ist das Motto des Familienbetriebs Gabriele und Helmut Mayer. Das klassifizierte Weingut der »Wagramer Selektion« bewirtschaftet mehr als 30 Hektar in Baumgarten am Wagram. Die südlich abfallenden Lössterrassen sind prädestiniert für Weißweine, allen voran für Grüne Veltliner. Auch fruchtbetonte Chardonnays und finessenreiche Rieslinge überzeugen durch ihre klare Struktur. Die besondere Liebe aber gehört dem Rotwein, wofür die Trauben in geschützten Kessellagen mit geeigneten Böden exzellent gedeihen. Neben den Sortenschwerpunkten Zweigelt und St. Laurent wird auch ein Cabernet Sauvignon vinifiziert. Das Hauptaugenmerk wird auf fruchtige, kräftige Rotweine mit samtigem Tannin und schöner Farbintensität gelegt. Die im Barriquefass gereifte Rotweincuvée namens »Legat« soll die Mitgliedschaft bei der »Europäischen Weinritterschaft« bekunden. Mit dem Burgunder-Frizzante »Esprit« wird das vielseitige Angebot ergänzt. Bei einer Verkostung im gemütlichen Koststüberl kann man nicht nur den Lebenslauf der Weine kennenlernen, sondern sich auch vom Trinkspaß und dem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

Hammer Wein Rust

Rust, Rust

Ursprung der Hammer Weine sind fünf Hektar Rebfläche rund um Rust, wo die eigene Handarbeit im Weingarten der Weg der Familie Hammer ist, den Weinen einen präzisen terroirspezifischen Ausdruck zu verleihen. Biologisch zertifiziert seit 2014, hat sich die Familie auf einprägsame, balancierte Weißweine mit hohem Entwicklungspotenzial spezialisiert. Welschriesling und Muskateller bilden die Basis des Sortiments, die Lagen Vogelsang, Ludmaisch und Umriss die solide Mitte, und an der Spitze rangieren Geyer und Chardonnay Selection sowie eine Cuvée aus 40-jährigen Reben von Weiß- und Grauburgunder. Insgesamt drei verschiedene Sauvignon Blancs (vier mit dem Ausbruch) vinifiziert Markus Hammer, jeder mit einer präzisen Stilistik. Der oberste Gedanke ist die Reduktion aufs Wesentliche, optimale Weingartenarbeit, der richtige Erntezeitpunkt und alte Techniken wie Gäransätze, um den Ausdruck der Weingärten herauszuarbeiten. Bei den Rotweinen spiegeln drei alte Blaufränkisch-Lagen, vereint als Rusterberg, die Eleganz der kühlen Waldlagen des Ruster Hügellandes wider. Aus der Lage Kleiner Wald wird mit hoher Sorgfalt ein einzig­artiger Merlot gewonnen. Hier wird Wein mit herausragender individueller Herkunft auf höchst beachtlichem Niveau gemacht.

Weingut Ludwig Neumayer

Inzersdorf ob der Traisen, Traisental

Ludwig Neumayer, seit Jahrzehnten der vinologische Leitstern des Traisentals, hat sich ausschließlich der Produktion von Weißwein verschrieben. Auf magerem, steinigem Kalkterroir entstehen Weine von außerordentlicher Finesse. Grüner Veltliner und Riesling sind die wichtigsten Sorten. Aber auch konzentrierte Weißburgunder und Sauvignon Blanc erhalten regelmäßig Höchstbewertungen. Die Spitzengewächse tragen den Namen »Der Wein vom Stein«. Sie stammen von den höchstgelegenen und steinigsten Weingärten in den Inzersdorfer Rieden, von Neumayers Stein eben. Daneben wachsen Lagenweine wie »Zwirch«, »Rothenbart« und «Rafasetzen«. Zudem werden herausragende Solitärweine unter dem Label »Ikon« gekeltert. Ziel von Ludwig Neumayer ist es, einen unverwechselbaren Stil darzustellen, dichte Weine, die zugleich viel Frische besitzen. Die helle Farbe, die für die Neumayer-Weine sehr typisch ist, entsteht nicht etwa durch mangelnde Reife der Trauben, sondern rührt von den speziellen Böden her. Ein weiteres Plus der Weine ist eine ausgeprägte Säurestruktur, Restzucker wird nur toleriert, wenn er wirklich passt. Zudem verzichtet Neumayer bei der Weinbereitung gänzlich auf den Einsatz von tierischem Eiweiß. Längst sind die anspruchsvollen Weine von der österreichischen und internationalen Top-­Gastronomie entdeckt worden. So konnte sich Ludwig Neumayer bereits über Listungen auf Weinkarten freuen, von denen andere Winzer nur träumen dürfen, so zum Beispiel im Drei­sternetempel »Astrance« oder im »Plaza Athénée« von Alain Ducasse.

Weingut Tegernseerhof

Dürnstein, Wachau

Die Geschichte des Tegernseerhofs reicht über 1000 Jahre zurück, als Kaiser Heinrich II. dem Benediktinerkloster Tegernsee »zwei Huben Land« in der Wachau schenkte. Im Jahr 1176 wurde darauf der ­Tegernseerhof errichtet – benannt nach seinem Eigentümer. Heute, viele Jahrhunderte später, ist der Tegernseerhof bereits in der sechsten Generation im Besitz der Familie Mittelbach. Sein Name ist erhalten geblieben, ebenso das uralte Wissen über Wein, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Die Weingärten des Tegernseerhofes erstrecken sich über die besten Lagen der Wachau. Sie sind geprägt von steilen Terrassen aus massivem Urgestein, die optimal von den Winden und der Sonne umspielt werden. Das Ergebnis: eine unglaubliche Dichte an Aromen, die sich in den Smaragden des Weinguts auf unterschiedlichste Weise zu erkennen gibt. Ob Grüner Veltliner oder Riesling, jeder Wein hat seine eigene Persönlichkeit – jeder seinen eigenen Charakter.

Weingut Gerhard Markowitsch

Göttlesbrunn, Carnuntum

Das Weingut Markowitsch hat in sehr kurzer Zeit den Sprung in die österreichische Weinelite geschafft. Nur durch kompromissloses Qualitätsstreben konnte dieses Ziel erreicht werden, das mit der Auszeichnung »Winzer des Jahres« 1999 vom Falstaff-Magazin gekrönt wurde. Bei den Rotweinen dominieren Zweigelt, Pinot Noir, Merlot und Cabernet Sauvignon, bei den Weißweinen Grüner Veltliner, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Um der internationalen Nachfrage nach Top-Weinen nachzukommen, werden zusätzlich noch 40 Hektar Trauben von Vertragswinzern nach streng kontrollierten Richtlinien veredelt. Um den Herausforderungen des modernen Weinbaus mit seinem enorm gewachsenen Know-how gerecht werden zu können, hat die Familie Markowitsch im Jahr 2001 eines der modernsten Kellereigebäude Österreichs errichtet. Ziel von Gerhard Markowitsch ist es, das Terroir von Carnuntum in seinen Weinen schmeckbar zu machen. Das bedeutet für ihn verstärkten Einsatz der autochthonen Rebsorten wie Zweigelt, aber auch die Verwendung von internationalen Sorten, um so ein klares Profil in der weiten Weinwelt zu entwickeln. Mit dem »M1« des Jahrgangs 2004 gewann Gerhard Markowitsch bei der Falstaff-Rotweinprämierung die prestigeträchtige »Erste Bank Reserve Trophy« 2007, 2012 belegte er mit dem »Rosenberg« 2010 den zweiten Gesamtrang der Falstaff-Rotweinprämierung. Im Herbst 2015 gewann Gerhard Markowitsch mit dem »M1« des Jahrgangs 2012 erneut die »Erste Bank Reserve Trophy«, und im November 2017 wurde er mit der Cuvée Rosenberg 2. Falstaff-Sieger.

Weingut Mad– Haus Marienberg

Oggau, Leithaberg

Ein Weingut und drei Familien, da geht es auch mal rund! Das Familienweingut MAD – Haus Marienberg in Oggau am Westufer des Neusiedler Sees gehört zu den großen Namen in der burgenländischen Winzerwelt. Kein Wunder, hat sich die Familie seit der Gründung des 50 Hektar großen Weinguts im Jahr 1786 mit großer Hingabe dem Weinbau verschrieben. Seit jeher ist für sie der Qualitätsgedanke bestimmend. Sebastian und Tobias Siess – die bereits achte Generation – haben das Weingut 2018 übernommen und arbeiten mit großem Engagement und der Unterstützung der gesamten Großfamilie. Ihr Ziel ist es, Weine mit Charakter und Tiefgang zu keltern. Weine, die vom Klima, den Böden und von den Menschen, die sie produzieren, erzählen. Die Brüder sind davon überzeugt, dass ein großer Wein lebendig ist, sich verändert und dafür reifen muss.

Weinerlebnis Martin Wippel

Riegersburg, Vulkanland Steiermark

In der Südoststeiermark, eingebettet in eine wunderbare Landschaft, geben sich im Familienbetrieb Wippel Kulinarik und Weingenuss die Hand. Höchste Qualität aus vulkanischer Erde, ein Schuss Ehrgeiz, schonende Weinbereitung und Individualität – so einfach lassen sich die Weine von Martin Wippel beschreiben. Die Sortenpalette im »Weinerlebnis« reicht von fruchtigen und mit angenehmer Säure unterlegten leichten bis zu kräftigen, voluminösen Weinen mit hohem Reifepotenzial und feiner Frucht. Auszeichnungen und Prämierungen bei nationalen und internationalen Verkostungen sind ein sichtbarer Beweis für die qualitätsorientierte Arbeit im Keller. Bruder Stefan Wippel führt die »Hofbergstubn«, in welche die Weinfreunde bei einem herrlichen Blick auf die Riegersburg zum kulinarischen Genuss eingeladen sind. Neben der bodenständigen steirischen kalten Jause serviert man auch warme Speisen. Diese werden mit hochwertigen Produkten aus der Region zu einem ganz besonderen Geschmackserlebnis. Gerne werden die Produkte bei Bestellung im neuen Onlineshop auch nach Hause geliefert.

Domäne Müller Gutsverwaltung – Gut am Ottenberg

Groß St. Florian, Südsteiermark

Die Weine der Domäne Müller werden aus der »Dreisamkeit« der Lebens­philosophie ihrer engagierten Erzeuger geformt: Harmonie der Familie, Gemeinsamkeit der Menschen und sorgsame Pflege der Natur. Unter diese Devise stellen Eva und Yves-Michel auch nach dem viel zu frühen Tod von Günter Müller ihr Streben nach Perfektion und wahren das Lebenswerk durch ständiges Weiterentwickeln des Erreichten in der vierten Generation. In ihren Händen vereinen sich zwei Weingüter: die Lagenweine in der Süd­steiermark, wie Grassnitz­berg, Ottenberg, Wielitsch und Zier­egg, und das »Ehem. Prinz Liechtenstein’sche Weingut« in Deutschlandsberg in der Weststeiermark. Aus der großen Weinpalette, welche die Domäne Müller Gutsverwaltung in ihren beiden Weingütern in der Süd- und der Weststeiermark erzeugt, ragen jene aus französischen Edelsorten ganz besonders hervor. Die Weine stammen ausschließlich von den eigenen rund 26 Hektar umfassenden Rebbergen prädestinierter Einzellagen. Eine »allgemeine Klassiklinie« ohne Herkunft wird nicht angeboten. Die Domäne hat beim Rebsatz dem jeweiligen Terroir entsprechend reagiert und Chardonnay aus kalifornischer Provenienz, Sauvignon Blanc aus dem Loiretal, Weißburgunder und Welschriesling sowie die Rotweinsorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Zweigelt ausgepflanzt. Der Rotweinanteil ist für ein steirisches Weingut mit fast 45 Prozent der Fläche sehr groß, wird aber durch die erzeugten Weine mehr als gerechtfertigt. »DER Sauvignon Blanc« ist für die Domäne Müller etwas Besonderes und zu einem Markenzeichen des Betriebs geworden; er wird seit 2015 durch die »Privat Edition« von Yves-Michel Müller getoppt. Längst sind die Sauvignon Blancs wie auch die Cabernets erklärte Lieblinge öster­reichischer Spitzengastronomen, aber auch gefragte Export­artikel. (Der angeführte Artikel vor der Rebsorte weist im Hause Müller immer auf den besten Wein einer Sorte im Haus hin, also gibt es auch einen »DER Cabernet Sauvignon« oder einen »DER Morillon«, immer vorausgesetzt, der Jahrgang hat gepasst.) Die letzte Akquisition in der südsteirischen Domäne Ottenberg ist eine kleine Rebfläche in der bekannten Top-Lage Zieregg, die Yves-Michel Müller nach Rodung und Brache seinen Vorstellungen gemäß mit einem speziellen Sauvignon-Blanc-Klon im Jahr 2010 bepflanzte. Eine weitere Neuanlage am Ottenberg wurde im Jahr 2012 so gestaltet, dass ein besonderes Mikroklima entstehen konnte, unüblich für die Südsteiermark, aber ein kleines Paradies für Reben. Seit 2007 arbeitet Yves-Michel Müller in den Weingärten und in der Vinifizierung, nähert sich wieder der alten Stilistik der Weinbereitung an, setzt Akzente durch Mikro­vinifizierung und bringt das Erlernte durch seine önologische Erfahrung mit Stephane Derenoncourt ein, mit dem er in Bordeaux zusammenarbeitet.

Weingut Kolkmann

Fels am Wagram, Wagram

Das Weingut Kolkmann versammelt eine Großfamilie aus vier Generationen unter einem Dach. Sie alle leben und arbeiten für den Wein. Bewirtschaftet wird eine Fläche von 45 Hektar Weingärten in den besten Lagen von Fels am Wagram. Die Winzer Horst, Gerhard und Horst jun. Kolkmann engagieren sich unermüdlich, dem Terroir Jahr für Jahr die richtigen Ressourcen zu entlocken. Die Weingärten werden konsequent nach ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet, auf Herbizide wird gänzlich verzichtet, gedüngt wird biologisch – einerseits um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten, andererseits um noch lebendigere und tiefgründigere Weine zu kreieren. Seit 2016 ist der Betrieb »Nachhaltig Austria«-zertifiziert und festigt damit die Zukunftsfähigkeit für die nächste Generation. Grüner Veltliner, Roter Veltliner sowie Zweigelt sind die wichtigsten Sorten des Weinguts. Das Sortiment ist gut strukturiert. Der Grüne Veltliner und Zweigelt mit der Bezeichnung »Fruchtspiel«, ein Rosé sowie ein Frühroter Veltliner bilden die Basis, danach folgt der Grüne Veltliner Lössmann. Der Grüner Veltliner Brunnthal und der Grüne Veltliner Brunnthal Reserve überzeugen alljährlich durch ihre Finesse und Komplexität. Ebenso wird der Rote Veltliner aus der Ried Scheiben sowohl klassisch im Stahltank wie auch als Reserve, gereift im 500-Liter-Eichenfass, ausgebaut. Die Hälfte des Sortiments stammt übrigens von den besten Lagen der Region, wie Brunnthal, Scheiben, Schafflerberg, Fumberg oder Diebstein, die allesamt vom hier dominierenden Löss geprägt sind. Kolkmann-Weine gibt es übrigens ausschließlich bei Vinotheken, in der Gastronomie und ab Hof, im Supermarkt wird man sie vergeblich suchen. Vor ein paar Jahren hat Familie Kolkmann ihr modernes und großzügiges Degustationsgebäude eröffnet, das sich binnen kürzester Zeit zu einer beliebten Anlaufstelle für Besucher entwickelt hat. Hier kann man alle Weine in Ruhe verkosten und nach Herzenslust Weine und Gourmandisen der Region kaufen.

Weingut Alois Zimmermann

Theiß, Kremstal

Das Weingut von Alois Zimmermann junior befindet sich im charmanten Weinort Theiß, nördlich des Donau­stroms und unweit der Weinstadt Krems. 2007 hat er es offiziell von seinen Eltern Alois senior und Edeltraud übernommen. Mit den Augen von Visionären haben es die beiden zu seiner heutigen Größe aufgebaut. Dass er ebenfalls Winzer werden wollte, stand für den Sohn außer Zweifel: die Arbeiten im Weingarten, das Begleiten des Weins im Keller, bis das Werk eines Jahres zu einem erlebbaren Genuss reift – das ist ein Prozess, der ihn schon immer faszinierte. Die Rebpflege ist für ihn dabei von zentraler Bedeutung, weshalb er auch eindeutig häufiger im Weingarten anzutreffen ist als im Büro. Bevor Zimmermann im Familienbetrieb loslegte, zog es ihn aber noch in die Ferne, um den Weinbau aus anderen Perspektiven zu erforschen. Die Essenz dieser Erfahrung ist für ihn die Konzentration auf die eigenen Stärken.

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Kaminstub'n

86 Punkte, Deutschlandsberg

Fünf Bauernhäuser und ein Seerosenteich mit Gastgarten bilden das idyllische Reich von Christine Kiegerl. Die Küche ist einfallsreich und herzhaft. Dazu werden Top-Weine aus Österreich gereicht.

Der Ringsmuth

84 Punkte, Wien

Zählt zu den kulinarisch besten Adressen in Wien Favoriten. René Ringsmuth gelingt die Gratwanderung zwischen anspruchsvoller Wirthausküche und kreativen Eigenkompositionen.

Feine Sichuan-Küche

81 Punkte, Wien

Spannende und fordernde Zutaten, Innereien, scharfe Würzung – authentisch chinesische Küche vom Feinsten in dem in der Hütteldorfer Straße angesiedelten Lokal (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Restaurant in der Kettenbrückengasse). Zum Niederknien die gedämpften Tascherln mit vier verschiedenen Füllungen. Ideal auch zum Mitnehmen für Zuhause.

Alpenresort Schwarz

88 Punkte, Mieming

2018 wurde der Restaurantbereich des Fünf-Sterne-Hauses erweitert. Es gibt eine Showküche und neun Stuben. Die Küche von Mario Walch: ­gesundheitsbewusst, regional, von der weiten Welt inspiriert.

Hilberger's Beisl

87 Punkte, Kaprun

Die Steiermark zu Gast im Pinzgau. Den Ton geben original steirische Spezialitäten, aber auch internationale Gerichte an. Vieles ist hausgemacht, zum Beispiel die Nudeln. Gute Weinkarte.

Nesslerhof Restaurant & Hotel

84 Punkte, Großarl

Gaumenkino sagen die Wirtsleut zu ihrer Küche im schönen Vier-Sterne-Superior-Haus. Es wird gekocht, gebraten, gebacken – und das vom Feinsten und mit Originalität sowie besten Zutaten.

Löwen Stube im Löwen Hotel Montafon

88 Punkte, Schruns

Thomas Carvalho de Sousas Zubereitungen bringen Aromen zur Geltung, die selbst »altgediente« Connaisseure in Verzückung geraten lassen. Nicht umsonst eine der besten Adressen im Land.

Salzburgerstube im Hotel Salzburgerhof

93 Punkte, Zell am See

Die gute Küche ist seit den 1960ern ein Markenzeichen des Fünf-Sterne-Superior-Hotels mit Wellnessoasen der Familie Holleis. Salzburger Feinkost aus regionalen Ideen. Sehr gute Weinkarte.

Figls

80 Punkte, Wien

Das Biergasthaus behauptet sich unter den vielen Wein-Heurigen. Herrlich ruhig ist der Gastgarten. Etliche offene Biere vom Fass sowie Craft-Biere, dazu passen Ripperln oder ofenfrischer Schweinsbraten.

Wirtshaus*Restaurant Engel

81 Punkte, Klösterle

Ein Wirtshaus wie im Bilderbuch – das Dorfwirtshaus in Klösterle mit Stammtischen und Jasserrunde, die Wirtin im Service, der Wirt kocht sich durch die Jahreszeiten mit heimischem Schwerpunkt.

Südsee by Hubert Wallner

85 Punkte, Oberdellach

Der Bistro-Ableger von Hubert Wallner liegt am Südufer und bietet eine geradlinige, südlich inspirierte Küche: Calamari und Soft-Shell-Krabben, alles von tadelloser Qualität. Eine herrliche Ergänzung.

Leipziger Hof Restaurant

84 Punkte, Innsbruck

Produkte aus der Region und der Heimat werden zu feinen Gerichten der österreichischen Küche komponiert und vom freundlichen Serviceteam in der stilvollen Stube serviert. Wechselnde Mittagsmenüs.

Firenze Enoteca

83 Punkte, Wien

Ein Edel-Italiener der alten Schule nahe dem Stephansplatz. Klassische italienische Küche ohne Moden und Schnickschnack. Jede Ecke hier verströmt Nostalgie. Große Weinauswahl mit Jahrgangstiefe.

Gasthof Failler – Zum goldenen Lamm

81 Punkte, Drosendorf

Der Landgasthof blickt auf eine über dreihundert Jahre alte Tradition zurück und ist bekannt für traditionelle Waldviertler Küche, aber auch Wiener und internationale Gerichte gelingen vorzüglich.

Il Melograno

88 Punkte, Wien

Hochpreisiger Nobelitaliener der Familie d’Atri. Gediegene Einrichtung und schöner Schanigarten in einer engen Gasse. Hervorragende Fischgerichte, klassische Auswahl an italienischen Weinen.

Heimatbühne im Hotel Trofana Royal

95 Punkte, Ischgl

Martin Sieberer holt in seinem Restaurant Heimatbühne traditionell-­österreichische Gerichte vor den Vorhang – mit Raffinesse und viel ­Know-how verfeinert. Als Menü oder Einzelgerichte. Tolle Weine.

Toro Toro Restaurant – Bodega

90 Punkte, Hallein

Gisela Reitsamers Toro Toro ist ein Fixstern am kulinarischen Himmel Halleins. Einer der besten Spanier Österreichs mit originellen Tapas und tollen Menüs. Exzellente Weine.

Alpin Gründler's Gourmetstüberl

92 Punkte, Achenkirch

Hier schlagen Genießerherzen höher. Vater Armin und Sohn Alexander Gründler komponieren heimische Produkte wie Achenseer Merinoschaf oder Zillertaler Wachteln mit Klasse zur edlen Alpin-Aromaküche.

Zum Grafenwirt

83 Punkte, Aich

Das Grafenwirt-Gulasch vom Rind kommt mit Nockerl, Spiegelei und Würstel auf den Teller. Legendär ist die Haussulz. Im Sommer sitzt man gemütlich vor dem urigen Gasthaus.

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Die neuesten Einzel-Bewertungen unserer Falstaff Gourmetclub-Mitglieder

  • Neni (76 Falstaff-Punkte) Zuletzt bewertet mit: 69 Punkten
  • Paco (87 Falstaff-Punkte) Zuletzt bewertet mit: 90 Punkten
  • Sinohouse (86 Falstaff-Punkte) Zuletzt bewertet mit: 86 Punkten
  • PAUL (86 Falstaff-Punkte) Zuletzt bewertet mit: 94 Punkten
  • Jagdhof (85 Falstaff-Punkte) Zuletzt bewertet mit: 84 Punkten
  • El Pescador im Rathaus (83 Falstaff-Punkte) Zuletzt bewertet mit: 85 Punkten
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Intermezzo Bar

89 Punkte, Wien

»Herrn Bagga«, der die Bar unterm Perlenluster prägte, findet man nach wie vor mit seinen Signatures auf der Karte. Die Zeitreise geht aber tiefer ins »Great American Drink Book« – Champagner-Drinks, Brandy Alexander oder Bourbon Sour pflegt man hier neben einer beachtlichen Whisk(e)y-Auswahl.

Fabios

93 Punkte, Wien

Die Bar im Fabios ist mindestens so beliebt wie das Restaurant selbst. Und das will etwas heißen, denn das Fabios zählt zu den erfolgreichsten Gastronomiebetrieben des Landes. Negroni, Amber Margarita, Magic Milktea: Das sind nur einige der Cocktail-Empfehlungen des neuen Barchefs Ferenc Haraszti.

Silver Bar

90 Punkte, Wien

Er ist immer da für flüssige Gästewünsche: Die silberne Kammer im Designhotel ist seit jeher Barchef Keita Djibrils Reich. Ob es der »Silver Bar Special Punch« wird oder ein fachmännisch zubereiteter Manhattan aus jenen Händen, die schon Robbie Williams bedienten – jeder Gast fühlt sich hier wie ein Star.

Mama Thresl – The Island Bar

87 Punkte, Leogang

Eine Genussinsel in den Leoganger Steinbergen. Die hippe »Island Bar« des Mama Thresl ist Treffpunkt für Hotelgäste wie Einheimische. Das freundliche und flinke Barteam mixt gute Classics und fantasievolle Signature Drinks wie »mamas Love Mule«. Hausgemachte Limo und selbst gemachter Eistee. Gute Bierauswahl.

Adlers Bar

89 Punkte, Innsbruck

Direkt unter dem »aDLERS« Rooftop empfängt die charmante Bar des Hotels ihre Gäste. Die Aussicht vom 13. Stock auf Stadt und Berge ist atemberaubend, die Cocktails und Drinks werden stets fachmännisch gemixt und gerne mit einem modernen Twist versehen. Auch die ­Eigenkreationen überzeugen. Freundliches Team, DJ-Sound.

Émile im Hilton Vienna Plaza

89 Punkte, Wien

Bar im Hilton Hotel Vienna Plaza mit Art-déco-Ambiente. Das Konzept für die Cocktails stammt von Kan Zuo (The Sign), die Zutaten stammen aus den verschiedensten Regionen der Welt. Eine Bar mit internationalem Flair, nicht untypisch für ein Hotel dieser Art.

Incontro

89 Punkte, Serfaus

Die italienisch-inspirierte Bar hat sich dem Gin-Genuss verschrieben. Über 100 verschiedene Varianten des Wacholderbrands stehen zur Auswahl – das freundliche Barteam berät gerne. Gin Tonics werden mit Sachverstand und Liebe zum Detail angerichtet. Auch Cocktails und Signature Drinks überzeugen.

Joma

87 Punkte, Wien

Eigentlich eine Café-Brasserie-Bar als Ganztageslokal. Ein Mix aus urbanem Design und Wiener Gemütlichkeit dient als Erweiterung des eigenen Wohnzimmers. Eine kleine, aber feine Auswahl an interessanten Ginsorten, ein buntes Potpourri an Weinen und einige interessante Cocktails.

Aurora Rooftop Bar

90 Punkte, Wien

Die markante gläserne Rooftop-Bar am Hauptbahnhof läuft ganzjährig im skandinavischen Modus. Neben viel Aquavit – im Sommer mit Belvedere-Blick, im Winter am Kamin – locken auch die Eigenkreationen wie das »Wiener Madel« auf den 16. Stock des »Andaz«-Hotels. Spannend auch das Hausbier mit Wacholder (!).

Post Bar

89 Punkte, St. Johann in Tirol

Seit 2017 ist die Bar des Vier-Sterne-Hotels beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste. In angenehmer Wohlfühlatmosphäre serviert das sympathische Team modern-kreative Drinks, allesamt hervorragend gemixt. Die Zutaten stammen teils aus dem eigenen Obst-, Gemüse- und Kräutergarten im Innenhof.

Kruger's Bar

90 Punkte, Wien

Eine der ältesten Bars Wiens, die aus der 1911 in der Krugerstraße eröffneten Kaiser Bar hervorgegangen ist. Die Tradition und der Spirit der Vergangenheit werden hier hochgehalten, manche Cocktails werden noch nach Rezepturen der alten Schule gemixt. Gutes Zigarrenangebot.

The Bank Bar

94 Punkte, Wien

Entspannt und charmant: The Bank Bar präsentiert sich in der historischen Kassenhalle des ehemaligen Bankgebäudes. Einer der elf Signature Drinks namens »Tea Time« wird mit Wodka, Zitrone und Vanille serviert. Internationales Publikum.

57 Lounge im Meliá

89 Punkte, Wien

Die lange Lift-Fahrt ist in der Donau-City erst der Beginn der Reise. Die »Travelling Mixology«-Karte von Igor Mandic nimmt den Gast aromatisch mit in ferne Länder, serviert aber auch einen »Fizz« als Hommage an den Erbauer des Tower-Hotels, Dominique Perrault, oder den fassgelagerten Sazerac.

Bristol Bar

88 Punkte, Wien

Die Bristol Bar ist ein Denkmal einer vergangenen Zeit, hinübergerettet in die Gegenwart. Das Edelholz-Ambiente wurde vor Jahren feinfühlig erneuert, das Personal agiert nach alter Schule. Ein Treff nicht nur für Hotelgäste, sondern auch für Freunde einer intimen Atmosphäre.

Stollen 1930

92 Punkte, Kufstein

Ein Paradies für Gin-Fans – das ist sie wirklich, die herrliche Speakeasy-Bar unterhalb der Festung Kufstein. Das riesige Gin-Angebot brachte einen Eintrag im Guinness-World-Records-Buch. Fast vergessene Vintage-Drinks aus der Prohibitionszeit, Cocktail-Classics, Bier aus Belgien, Irland, England.

Piano Bar

89 Punkte, Köln

Unweit des Kölner Doms gelegen, ist die klassische Hotel-Bar ein beliebter Treffpunkt für den nachmittäglichen Kaffee oder Tee sowie hausgemachten Kuchen. In den Abendstunden werden im eleganten Ambiente klassische Cocktails und Spirituosen zur unterhaltsamer Piano-Musik serviert.

Schumann's Bar am Hofgarten

95 Punkte, München

Die Bar ist eine Institution in München, der Besitzer eine Legende und sein Name längst eine eigene Marke: Charles Schumann weiß seit Jahrzehnten, wie klassische Barkultur geht. Wo immer auf der Welt der Grandseigneur der Szene eine neue Location eröffnet, ist der Erfolg garantiert.

Kaminbar

85 Punkte, München

In der gediegenen Hotelbar kann man nicht nur abends am lodernden Kaminfeuer exzellente Drinks und Cocktails schlürfen, sondern sich auch tagsüber zum Businesslunch oder Kaffeeplausch verabreden. Serviert werden neben klassischem Barfood auch Spezialitäten des Küchenchefs und aus der Patisserie. 

Spiritus

93 Punkte, Mainz

Die Bar mit dem sinnigen Namen bietet ihren Gästen Ungewöhnliches. Die Drinks werden je nach Wunsch und Geschmack vom kompetenten Barteam individuell zusammengestellt, dafür steht eine breite Auswahl an Spirituosen und hausgemachten Infusionen, Säften und Sirupen bereit.

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