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Weingut Türk

Stratzing, Kremstal

Das Weingut Türk liegt westlich von Wien, im idyllischen Weinort Stratzing im Kremstal, etwa sechs Kilometer nördlich von Krems. Die Wurzeln des renommierten Familienbetriebs reichen bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts zurück. Der heutige Betriebsstandort wurde 1836 erworben und von Generation zu Generation ausgebaut. Das Hauptaugenmerk gilt den autochthonen Sorten, wobei der Grüne Veltliner einen Anteil von 75 Prozent einnimmt. Das Ziel ist es, durch eine schonende Vinifikation und einen Ausbau, der das Terroir und den regionaltypischen Charakter hervorhebt, finessenreiche, dichte und lebendige Weine zu formen, die das Kremstal mit seinen Böden und seinem Kleinklima widerspiegeln. Ein besonderer Geheimtipp sind die bereits international ausgezeichneten Süßweine. Die Eisweine vom Grünen Veltliner und vom Blauen Zweigelt präsentierten sich erwartungsgemäß herausragend.

Weingut Malat

Palt, Kremstal

Das Weingut Malat gehört zu jenen besonderen Betrieben, die in allen Bereichen Spitzenprodukte erzeugen. Weiß, Rot, Sekt und Süß – und das ausschließlich aus den Trauben der eigenen Weingärten. Seit dem Jahr 2008 leitet Michael Malat den 1722 gegründeten Familienbetrieb in Furth-Palt und verwirklicht hier seinen eigenen Weinstil. »Ich will Weine machen, die man gerne trinkt und nicht nur verkostet, und bei jedem von ihnen soll meine persönliche Handschrift erkennbar sein: Eleganz, Finesse und Trinkfluss!« Ein Stil, den bereits sein Vater Gerald verfolgt hat, der Weinbaupionier des Kremstals, der das Weingut mit seinem visionären Schaffen an die Spitze gebracht hat. »Die Vielfalt unseres Sortiments spiegelt einerseits die lange Tradition, aber andererseits auch das Potenzial unserer Weinbauregion wider«, freut sich Michael Malat über die großartigen Möglichkeiten, die er als Winzer im Kremstal vorfindet. Auf die vielerorts übliche Bewässerung der Rebstöcke verzichtet er ganz bewusst: »Sie würde den Charakter der Rieden verändern. Nur wenn die Reben gezwungen sind, tief zu wurzeln, um an Wasser und Mineralstoffe zu gelangen, kommt der Lagencharakter im Wein vollkommen authentisch zum Ausdruck.« Spontanvergärung für alle Lagenweine und der komplette Verzicht auf Botrytis­trauben sorgen darüber hinaus für ein präzises, wiedererkennbares Profil aller Weine. Diese präsentieren sich klar und transparent, sortentypisch und animierend. Die Malats verstehen es, die gesamte Klaviatur von leichten Weißweinen bis hin zu komplexen Rotweinen perfekt zu bespielen. Jedes Jahr darf man sich auf Spitzenweine aus diesem Haus freuen. Seit 1976 werden Österreichs erste Winzersekte, Malat Brut und Malat Brut Rosé, nach der traditionellen Methode erzeugt. Sortentypische, edelsüße Weine komplettieren die Produktpalette; auch diese zählen stets zu den Besten im Land. Im Weingut Malat gilt Perfektion als Leitmotiv, und das seit vielen Generationen.

Weingut Salzl – Seewinkelhof

Illmitz, Neusiedlersee

Das Weingut Salzl Seewinkelhof in Illmitz befindet sich inmitten der malerischen Seen und Ebenen des Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel im Burgenland. Die Geschichte des Familienbetriebs geht bis in das Jahr 1840 zurück. Mit Heribert, Josef und Christoph Salzl arbeiten aktuell drei Generatio­nen Hand in Hand, um mit größter Leidenschaft und Sorgfalt authentische Weine unter dem Motto »Genuss und Lebensfreude« zu produzieren. Seit 2009 werden die Weine in der neuen Kellerei – mitten in den Weingärten von Illmitz – vinifiziert. Nicht nur architektonisch, sondern auch technisch zählt der Betrieb zu den Vorzeigeweingütern Österreichs. Der Fokus der Gesamtproduktion liegt mit 75 Prozent bei Rotwein. Als wichtigste Rebsorte hat sich über die Jahre der regionaltypische Zweigelt herauskristallisiert. Neben der zweiten heimischen Rebsorte, dem Blaufränkisch, sorgen Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah für eine internationale Stilistik. Beim Weißwein ist der Chardonnay die tonangebende Sorte. Auch Süßwein darf bei einem Illmitzer Weingut nicht fehlen. Der Einfluss der pannonischen Tief­ebene und des Neusiedler Sees sowie die vielen kleinen Salzlacken des Seewinkels sorgen für ein ganz spezielles Terroir, wodurch die Weine Eleganz, Frische und eine salzige Mineralität bekommen. Hinzu kommt die optimale Bodenzusammensetzung aus feinen Sandböden, leichten Schotterböden bis hin zu dunklen Schwarzerdeböden. Salzl-Weine genießen heute weltweit hohes Ansehen und sind bekannt für ihre Weichheit und Wärme, typische Eigenschaften des Seewinkels.Wer die edlen Tropfen probieren möchte, sollte sich zu einer Degustation anmelden. Will man die feinen Tropfen etwas ausgiebiger genießen, empfiehlt sich ein Aufenthalt in der angeschlossenen 4-Sterne-Pension.

Weingut Anton Piribauer

Neudörfl, Neusiedlersee-Hügelland

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die Vorfahren der Familie Piribauer als Freibauern nach Neudörfl. Mit Liebe und Leidenschaft haben sie sich hier ein Leben geschaffen, das den Grundstein für die Wirtschaft und das Weingut legte. 1930 eröffnete die Familie den Heurigen, und seitdem hat jede weitere Generation ihre Träume verwirklicht und durch Erweiterungen und Neuerungen das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist. Weingut und Heuriger sind mit der Familie gewachsen, weil alle zusammenhelfen, den Traum einer Familie weiterleben zu lassen. Die Hingabe, mit der die Piribauers diese Visionen verfolgt haben, hat aus ihrer Familiengeschichte eine Erfolgsgeschichte gemacht, deren Erbe gesichert ist – denn es wächst bereits die vierte Generation heran, die ihre Geschichte weiterschreiben wird. Topografisch, klimatisch und geologisch ist im Anbaugebiet Rosalia für Abwechslung gesorgt. Finesse zeigen bei Weißweinen Chardonnay sowie Sauvignon Blanc oder die Traditionssorte Grüner Veltliner, bei den Rotweinen Blaufränkisch, Zweigelt, St. Laurent, Cabernet Sauvignon und Merlot. Noch handelt es sich hier um wohlbehütete Kenner- und Geheimtipps, die man am besten genussvoll beim Heurigen der Familie lüftet.

Weingut Juliana Wieder

Neckenmarkt, Mittelburgenland

Die Wieders sind Weinbauern im wahrsten Sinn des Wortes. Viele Generationen waren sie Landwirte, seit den 1980er-Jahren wird auf Wein gebaut. So wurden Äcker gegen Weingärten, Rinderhalle gegen Abfüllraum, Schweinestall gegen Barriquekeller und Heulager gegen Buschenschank getauscht. Inzwischen haben sich die Weine an der österreichischen Rotweinspitze etabliert. Georg stellt seit seiner Jugend mit großer Leidenschaft die gebietstypischen Weine her, unterstützt wird er dabei von seiner Schwester Burgi. Zusammen mit Betriebsgründerin und Mutter Juliana Wieder erkannten sie früh das Potenzial der einzelnen Rieden. In dem Bewusstsein, dass charakteristischer Wein nicht erst im Keller gemacht wird, sondern im Weingarten entsteht, sicherten sie sich die besten Lagen der Region: Spiegelberg, Bodigraben, Sonnensteig, Hochberg, Pollesgraben, Kronberg, Hussy, Kohlenberg, Hochäcker und Gfanger. Mittlerweile werden rund 42 Hektar Weingärten bearbeitet, die überwiegend 50 Jahre und älter sind. Der Blaufränkisch steht im Betrieb natürlich im Mittelpunkt, dieser wird je nach Lage und Alter der Rebstöcke in verschiedenen Varianten ausgebaut. Aber auch andere Reben werden kultiviert: Welschriesling und Chardonnay sowie Zweigelt, St. Laurent, Merlot, Syrah, Pinot Noir und Cabernet Sauvignon stellen eine spannende Herausforderung dar. Die internationalen Rotweinsorten werden nur in ausgezeichneten Jahrgängen sortenrein abgefüllt und runden die Cuvées »Georg«, »Morandus« und »Sempre« ab. Die Wieders legen nicht nur viel Wert auf die Qualität, sondern auch viel Herz in die Produktion Die Bewahrung von Traditionen und der Natur schließen die Offenheit für Neues nicht aus. So schafft es Georg immer wieder, das Beste herauszuholen.

Weber Bioweingut

Roseldorf, Weinviertel

Das Bioweingut der Familie Weber liegt in Roseldorf im westlichen Weinviertel an den Südhängen des Schmidatales. Auf den Lagen Schlossberg, Sandberg, Mitterberg, Hiessbeet und Berg baut man seit 2000 nach strengen biologischen Richtlinien an – das ergibt eigenständige, sortenreine Weine. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner, Welschriesling, Sauvignon Blanc, Zweigelt und Blauer Portugieser. Im Keller wird so schonend wie möglich gearbeitet. Dafür verzichtet man zur Gänze auf den Einsatz von Pumpen und nutzt für jegliche Arbeitsschritte die natürliche Schwerkraft aus. Durch gezielt oxidative Mostverarbeitung und Gärung kann der Schwefeleinsatz ebenfalls auf ein Minimum reduziert werden. Das Ergebnis sind Jahr für Jahr bekömmliche Weine mit ausgeprägter, terroirbezogener Stilistik. »Die Natur ist unsere Lebensgrundlage«, so das Motto der engagierten Winzerfamilie. Das Ökosystem Weingarten in seinem natürlichen Gleichgewicht zu erhalten, hat für Familie Weber höchste Priorität. Denn nur ein gesunder Boden garantiert erstklassigen Wein. Bei Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung setzt man auf natürliche Methoden. Besondere Pflanzen und Nützlinge helfen, die Bodenfruchtbarkeit zu bewahren und im Einklang mit der Natur zu wirtschaften.

Weingut Nehrer

Eisenstadt, Neusiedlersee-Hügelland

Das Weingut Nehrer umfasst eine Fläche von rund 24 Hektar am Südhang des Leithagebirges. In den letzten Jahren wurde die Kellertechnik überlegt verfeinert. Weingärten wurden mit Sorgfalt und Verständnis neu angelegt, um die Einzigartigkeit des Weinbaugebiets auch in den Weinen zu manifestieren. Eine der Top-Lagen ist die Riede Hummelbühel, der Favorit von Hans Nehrer. Sie bringt eine ausgezeichnete Cuvée hervor. Die Rotweine, allen voran Zweigelt und Blau­fränkisch sowie diverse Cuvées, dominieren mit zirka 65 Prozent die Anbaufläche. Bei der Falstaff-Rotweinprämierung holte sich Hans Nehrer bereits einen Sortensieg für seinen Merlot. Die Weißweine wie Welschriesling, Chardonnay und Sauvignon Blanc präsentieren sich fruchtig-frisch und runden das Sortiment ab. Die Unterschiedlichkeit der Böden – darunter Muschelkalk, Löss und Urgesteinsverwitterungsböden – bringt viel Komplexität. Die Leithaberg-DAC-Weine brillieren stets durch Mineralik und Tiefe.

Weingut Jurtschitsch

Langenlois, Kamptal

Das Traditionsweingut der Familie Jurtschitsch mit seinem Lesehof aus dem 16. Jahrhundert und dem 700 Jahre alten, kühlen Naturkeller zählt ohne Zweifel zu Österreichs schönsten Weingütern. Alwin und Stefanie Jurtschitsch kümmern sich mit viel Liebe und Gefühl um die Reben und um die Weine. Schon die Generation der Eltern beschäftigte sich mit dem biologischen Weinbau. Aus Überzeugung und Naturverbundenheit entschlossen sie sich 2006, ihr Familienweingut auf die kontrollierte organisch-biologische Wirtschaftsweise umzustellen. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass mit der Umstellung ihrer Weinberge auch ein Umdenken in der Weinbereitung einhergeht. Die Lagenweine sind mit weinbergseigenen Hefen im großen Holzfass vergoren. Die alten Kellergewölbe bieten die optimalen Reifevoraussetzungen für die Weine aus den Filetstücken der großen Lagen im Kamptal: Zöbinger Heiligenstein, Loiserberg, Dechant, Schenkenbichl, Käferberg, Lamm und Tanzer. Kaum ein anderes österreichisches Weingut schafft es, mit solcher Zuverlässigkeit beste Qualität über die gesamte Angebotspalette anzubieten. Auch bei Rot- und Süßweinen wurden über die Jahre Meilensteine für die Region gesetzt. Bestätigung findet die kompromisslose Qualitätsarbeit durch zahlreiche wiederkehrende nationale und internationale Auszeichnungen. Der GrüVe® gilt als Bestseller in Gastronomie und Fachhandel. Dieser jugendlich-leichte Grüne Veltliner mit seinem Etikett von Christian Ludwig Attersee hat dabei im In- und Ausland viele Weinmoden und Modeweine überdauert und feiert heuer seinen 30. Geburtstag.

Winzerkeller Neckenmarkt

Neckenmarkt, Mittelburgenland

Im Winzerkeller Neckenmarkt werden alle Trauben traditionell handverlesen. Daran hat sich seit der Gründung im Jahr 1968 nichts geändert. Bei einer Größe von etwa 280 Hektar Weingartenfläche legt Betriebsleiter und Kellermeister Gerald Wieder erheblichen Wert auf reifes und sorgfältig behandeltes Traubenmaterial. Ein neues, noch strikteres Auszahlungssystem animiert die Traubenlieferanten zur Anlieferung bester Traubenqualitäten und untermauert zusätzlich die Qualitätsphilosophie des Winzerkellers Neckenmarkt. Nur gesundes und reifes Traubenmaterial wird auch entsprechend honoriert. Eine wichtige Maßnahme um den Qualitätsansprüchen der Weinkunden vom fruchtigen klassisch ausgebauten Wein über die mineralischen Lagenweine bis hin zu den kräftigen Reserve-Weinen gerecht zu werden.

Weingut Alois Zimmermann

Theiß, Kremstal

Das Weingut von Alois Zimmermann junior befindet sich im charmanten Weinort Theiß, nördlich des Donau­stroms, unweit der Weinstadt Krems. 2007 hat er es offiziell von seinen Eltern Alois senior und Edeltraud übernommen. Mit den Augen von Visionären haben es die beiden zu seiner heutigen Größe aufgebaut. Dass er ebenfalls Winzer werden wollte, stand für den Sohn außer Zweifel: die Arbeiten im Weingarten, das Begleiten des Weins im Keller, bis das Werk eines Jahres zu einem erlebbaren Genuss reift – das ist ein Prozess, der ihn schon immer faszinierte. Die Rebpflege ist für ihn dabei von zentraler Bedeutung, weshalb er auch eindeutig häufiger im Weingarten anzutreffen ist als im Büro. Bevor Zimmermann im Familienbetrieb loslegte, zog es ihn aber noch in die Ferne, um den Weinbau aus anderen Perspektiven zu erforschen. Die Essenz dieser Erfahrung ist für ihn die Konzentration auf die eigenen Stärken.

Weingut Dr. Hans Bichler – Gut Purbach

Purbach, Neusiedlersee-Hügelland

Das Weingut des Wiener Wirtschaftsanwalts Dr. Hans Bichler besteht schon seit mehr als zwanzig Jahren. 1986 erwarb er einen kleinen, mit Pinot Gris bestockten Weingarten in Purbach. Kurz darauf traf er seinen Freund Josef Leberl, der ihm die Trauben, damals wie heute, zu Wein verarbeitete. Aus der Freundschaft entstand eine äußerst produktive Zusammenarbeit. Inzwischen verfügt das Weingut über rund vier Hektar Weingärten, allesamt an den Südosthängen des Leithagebirges gelegen. Der Fokus liegt auf den Sorten Pinot Gris, Chardonnay und Blauburgunder. Zusätzlich wird noch Blaufränkisch kultiviert. Die Kellerarbeit hat mittlerweile Thomas Schwarz (Kloster am Spitz, Purbach) von Josef Leberls 2012 viel zu jung verstorbenem Sohn Gerald übernommen. Schonende Verarbeitung unter Vermeidung technischer Hilfsmittel und anderer Aufbesserungsarbeiten steht im Vordergrund. Die Rotweine werden, um ihre typische Charakteristik herauszuarbeiten, spontan vergoren und reifen nach dem biologischen Säureabbau etwa 15 Monate in kleinen Eichenfässern. Danach gönnt man ihnen noch sechs Monate Flaschenreifung, bevor sie in den Verkauf kommen. Das Gleiche gilt in etwa auch für die Weißweine. Nur beim Pinot Gris, und da auch nur in Ausnahmefällen, erfolgt eine temperaturgesteuerte Vergärung mit anschließender Lagerung im Stahltank. Das Weingut ist Mitglied der Vereinigung »Leithaberg DAC«.

Weingut Rudi Pichler

Wösendorf, Wachau

Rudi Pichler zählt mittlerweile längst zu den arrivierten Spitzenerzeugern der Wachau. Auf seinen Lagen, die über Joching, Wösendorf, Weißenkirchen und Mautern verstreut sind, erzeugt er charaktervolle Weißweine aus einer gemessen an der Betriebsgröße erstaunlich großen Sortenpalette. Neben Grünem Veltliner und Riesling kultiviert Rudi Pichler Burgundersorten und den meist voluminösen Roten Veltliner. Der Winzer versteht es, den Weinen in jeder Kategorie sehr viel Sortencharakter einzuhauchen. Sein Federspiel vom Grünen Veltliner ist unter Kennern immer ein Favorit, der trinkanimierenden Stil mit klassischem Wachauer Sortenausdruck verbindet. Bei den großen Smaragden versteht es Rudi Pichler, das Terroir wunderschön herauszu­arbeiten. Diese kräftigen Weine entwickeln erst nach einigen Jahren ihre volle Pracht. Er setzt in letzter Zeit punktuell auf entsprechende Maischestandzeiten, die Gärdauer, die er in vergangenen Jahren eher länger angesetzt hat, ist nun wieder kürzer geworden, weil das dem angestrebten Stil besser entgegenkommt. Das Resultat sind nuancierte Spitzenweine von sehr individueller Prägung. Nicht nur vom Standpunkt der Architektur aus sehenswert ist das neue Weingut, das 2004 feierlich eröffnet wurde. Es bietet dem engagierten Winzer nun den Raum, seine bemerkenswerten Weine unter optimalen Bedingungen zu keltern. Rudi Pichlers charaktervolle neue Serie ist durch eine ungemeine mineralische Strahlkraft, Straffheit und Tiefe in der Aromatik gekennzeichnet, die unterschiedlichen Terroirs sind auf das Präziseste entfaltet. Es ist eine Freude, sich diese Weine zu erschließen, allen voran die herausragenden Grünen Veltiner und der Riesling Achleithen. Die Falstaff-Redaktion wählte Rudi Pichler zum »Winzer des Jahres« 2010.

Sektkellerei Szigeti

Gols, Neusiedlersee

Die Brüder Szigeti sind Spezialisten für flaschenvergorene Qualitätssekte und Frizzante. Die Sortenvielfalt der sonnengereiften burgenländischen Trauben wird unter strengen Qualitätskriterien bei Szigeti zu bestem Sekt verarbeitet. Dafür werden die Basisweine gemeinsam mit Önologen aus der Champagne verkostet, um dann die jeweils perfekt zur Sorte harmonierende Champagnerhefe auszuwählen. So entstehen sortenreine Sekte, die sich speziell durch ihre Fruchtigkeit und den sortenspezifischen Charakter auszeichnen. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1991 bestimmen zwei Prinzipien die Philosophie des Hauses: ein konsequentes Bekenntnis zu höchster Qualität und eine unvergleichliche Sortenvielfalt. Das unterscheidet Szigeti von vielen seiner Mitbewerber und macht seine Schaumweine so einmalig. Norbert Szigeti, der für die Produktion verantwortlich ist, verbringt viel Zeit mit den Winzern im Weingarten, um bestes Traubenmaterial für die Sektproduktion zu garantieren. Sein Bruder Peter kümmert sich um den Vertrieb. Die außergewöhnliche Qualität der Schaumweine, die bereits zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen gewonnen haben, ermöglicht es, dass der Familienbetrieb seine Produkte mittlerweile bis in die USA und nach Asien exportiert. Durch regelmäßige Produktinnovationen und die einmalige Sortenvielfalt bietet Szigeti der Gastronomie unzählige Einsatzmöglichkeiten und damit perfekte Verkaufs­chancen.

Weingut Donabaum »In der Spitz«

Spitz/Donau, Wachau

Das Weingut »In der Spitz« von Martin Donabaum verfügt über ein recht umfangreiches Sortiment; beharrlich wird an der Optimierung der Weinqualität gearbeitet. Mehrmalige Lesedurchgänge, freiwillige Mengenbegrenzung und konsequentes Ausdünnen führten zu einer derart deutlichen Qualitätssteigerung, dass Martin Donabaum heute zu den Spitzenwinzern der Region zählt. Die Weingärten nehmen eine Rebfläche von rund 6 Hektar ein, die zu 80 Prozent in den sonnigen Steinterrassen rund um Spitz liegen. Diese unterliegen den strengen Qualitätskontrollen der »Vinea Wachau«. Mitglieder dürfen ausschließlich Weine aus der Wachau führen, die weder aufgebessert noch verändert werden. Beim Heurigen »Zum Strawanzer«, so der Name der schicken Buschenschank, besteht die Möglichkeit, sich nicht nur von den Wachauer Klassikern, sondern auch vom jungen Sauvignon Blanc und Gelben Muskateller zu überzeugen. Zu erwähnen ist auch Chardonnay, Weißburgunder und Sauvignon Blanc. Seit einiger Zeit wird auch Sekt nach traditioneller Methode erzeugt. Man kann auch im Garten inmitten der Weingärten den Sonnenuntergang hinter dem Setzberg erleben, jener Riede, wo der größte Teil der familieneigenen Reben gepflanzt ist. Sollte man Lust und Laune verspüren, länger zu bleiben, ist man im neu eröffneten Boutiquehotel oder im traditionellen Stammhaus bestens aufgehoben. »Das Weinspitz«, wartet mit großzügigen designorientierten Suiten auf, allesamt mit Balkon und einzigartigem Blick über die Wachauer Steinterrassen. Ein beheizter Edelstahlpool und ein Wellnessbungalow sind die Highlights des Hotels. Ein Besuch am Weingut Martin Donabaum ist ein Erlebnis für alle Sinne.

Weingut Johann Topf

Straß im Straßertale, Kamptal

Im wunderschönen, malerischen Ort Straß im Straßertal, im Weinbaugebiet Kamptal, liegt das Traditionsweingut Topf. Ein Platz, wo Tradition, Innovation, Nachhaltigkeit und modernes Know-how harmonisch miteinander verschmelzen. Das Weingut wird von Hans und Magdalena Topf geführt; unterstützt werden die beiden von ihren Söhnen Hans Peter und Maximilian, die mit ihrer Ausbildung fertig sind und sich zwischen ihren Auslandspraktika die ersten Sporen im elterlichen Betrieb verdienen. Die oberste Philosophie dabei ist: »Die richtige Rebe am richtigen Boden in den richtigen Lagen zu pflanzen.« Hans Topf bezeichnet sich als »Terroirist«, denn die Lagen sind das höchste Gut, und nur in großen Lagen können große Weine entstehen. Sein Herz schlägt für die regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, für die das Kamptal beste Voraussetzungen liefert. Zu seinen Lieblingslagen zählen Gaisberg, Wechselberg, Wechselberg-Spiegel, Heiligenstein, Hölle und Hasel. Jede dieser Lagen hat andere Bodenbeschaffenheiten, ein anderes Kleinklima, eine andere Struktur, jede für sich einzigartig und individuell. Der Winzer kennt jeden Weinstock des 45 Hektar großen Betriebes, diese sind auch neben seiner Familie seine ganze Leidenschaft. Qualität wächst nur im Weingarten, im Keller trachtet er behutsam, diese eingebrachte Qualität mit moderner und überlieferter Vinifizierung zu erhalten. Für Hans Topf ist es wichtig, dass seine Weine von Persönlichkeit geprägt sind, Terroir und Jahrgangstypizität dabei aber immer klar erkennbar sind. Große Weine sind wie große Persönlichkeiten tief mit ihrer Herkunft verwurzelt. Die Lagenweine aus dem Weingut zeichnen sich neben Eleganz und Mineralität durch ein enormes Lagerpotenzial aus.

Weinbau Gartner

St. Andrä, Kärnten

Ausgangspunkt des Kärntner Pionier­betriebs waren kleinere Rebpflanzungen, die Ing. Herbert Gartner in den 1970er- Jahren durchführte und in denen er eine Vielzahl an Sorten testete. Ab dem Jahr 1978 wurden die historischen Mauerterrassen bei Schloss Thürn bepflanzt. Im Jahr 2006 wurde dann der Liegenschaft mit dem Hausnamen Weingart­jörgl 2,5 Hektar Rebfläche abgerungen, 2011 die Anlage bei Schloss Thürn um drei Hektar ausgeweitet. Seit 2012 führt Erwin Gartner mit seiner Frau Tanja den Betrieb hauptberuflich. Die Weingärten liegen hier zwischen 500 und 600 Metern Seehöhe. Die spätere Reife, die auch durch die kühlen Fallwinde der beiden 2100 Meter hohen Hausberge bewirkt wird, übt positiven Einfluss auf die Aromatik und die Säure­struktur der Weine aus. Aus diesem Grund wurden auch die Sorten Sauvignon Blanc, Riesling und Blauer Burgunder gewählt. Die Böden der beiden Lagen sind denkbar unterschiedlich: Schloss Thürn bietet einen Kalkboden, während der Boden der Lage Weingart­jörgl aus Glimmerschiefer entstanden ist. Da die Familie Garnter in Kärnten nicht nur wieder mit dem Weinbau begonnen, sondern diesen allgemeinen Aufbau der Kärntner Weinkultur auch im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit wesentlich mitgestaltet hat, bezeichnet man sie zu Recht als Hüter dieser Tradition. Sie geben den über Jahrhunderte gepflegten ehemaligen Reblagen ihren Weinbau wieder zurück.

StephanO Das-Wein-Gut

Deutsch Schützen, Südburgenland

In den sechs Hektar Weingärten im Südburgenland setzt Stephan Oberpfalzer sorgfältig und bedachtsam einen gezielten Schnitt nach dem anderen: Stock für Stock, ohne den sofortigen Ertrag im Kopf, hat er das Ziel im Blick, die Gesundheit und die ausgewogene und langsame Entwicklung seiner Weingärten zu sichern. Moderne Weingartenbewirtschaftung, die es ermöglicht, gesunde, selektionierte Rebstöcke zu schaffen, ist nicht nur Ehren­sache, sondern die Grundlage für naturnahen Weinbau und möglichst schonende Verarbeitung der besten Trauben. Die alte Philosophie der Weingartenarbeit, die den alten Reben hohen Wert zuschreibt und so die Qualität des Ertrags erhöht, vertritt er bis ins kleinste Detail. Die konsequente Fortführung dieser Arbeitsweise auch bei der Vinifizierung führt dazu, dass die Weine des Weingutes StephanO die Sortentypizität und das Terroir des Südburgenlandes auf sehr hohem Niveau wiederspiegeln. Entsprechend dem hohen Qualitätsanspruch bei der Weinbereitung werden auch ausschließlich Weine von Rebsorten produziert, die am besten mit den klimatischen Bedingungen und Bodenformationen des Südburgenlands gedeihen, allen voran natürlich Blaufränkisch. »trinculo«, »gonzalo« und »prospero«, benannt nach Figuren aus dem Stück »Der Sturm« von William Shakespeare, sind hier die Flaggschiffe flankiert von »StephanO«, dem Herzstück des Winzers, eine Cuvée aus den typischen Rebsorten des Bordeaux-Gebiets.

Weingut Ernsthofer

Wösendorf, Wachau

Das Familienweingut Ernsthofer befindet sich in Wösendorf, im Herzen der Wachau. Bewirtschaftet werden derzeit rund fünf Hektar Rebflächen, die sich von Wösendorf bis Weißenkirchen erstrecken. Den Großteil der Weingärten findet man auf steilen Bergterrassen. Urgesteins- und Lössböden geben den Weinen den aromatischen und mi­neralischen Feinschliff. Jungwinzer Georg Ernsthofer hat sich das Ziel gesetzt, feinfruchtige, sorten- und gebietstypische Wachauer Weine wie Grüner Veltliner und Riesling sowie eine besondere Sortenvielfalt zu erzeugen. »Weine müssen Spaß machen. Meine Arbeit kommt von Herzen, und das schmeckt man.« Als Mitgliedsbetrieb der Vinea Wachau legt er als Kellermeister auch ein besonderes Augenmerk dar­auf, die bekannten Vereinsweine Steinfeder, Federspiel und Smaragd zu vinifizieren. Diese gedeihen hauptsächlich auf den bekannten Rieden Kollmütz, Steinriegel, Ritzling und Vorderseiber. Seine Weißweine werden ausschließlich in modernen Edelstahltanks ausgebaut. Georgs Eltern, Josef und Theresia Ernsthofer, sind stets um die Weingartenpflege und die Aufrechterhaltung der typischen Wachauer Bergterrassen bemüht. »Die Qualität unserer Weine beginnt bereits mit der Arbeit im Weingarten, wir bemühen uns das ganze Jahr über, die Weingärten bestens zu bearbeiten. Den Lohn dafür erhalten wir zur Erntezeit, wenn wir bestes Traubenmaterial, selbstverständlich handverlesen, in den Keller bringen können.« Im urigen Presshausstüberl kann man die Weine in einer besonders gemütlichen Atmosphäre jederzeit nach telefonischer Voranmeldung verkosten.

Weingut Leo Hillinger

Jois, Neusiedlersee

Leo Hillinger – more than wine! Naturnähe heißt die Philosophie. Unverwechselbarer regionaler Charakter ist das Ziel. Seit Leo Hillinger 1990 den kleinen väterlichen Weinhandel übernahm, entwickelte er den Betrieb durch intelligente Strukturreformen und Zukäufe sehr guter Lagen (mittlerweile 55 Hektar plus Vertragsweingärten) rund um Jois und Rust zu einem österreichischen Musterbetrieb. Die hohe Qualität der Weine wird durch die Synthese von biologischer Weingartenarbeit (seit 2010) mit schonender Kellertechnik garantiert. Rebflächen in unterschiedlichen Lagen und auf diversen Böden – von Schwarzerde und Braunerde über Kies bis Schiefer – lassen vielschichtige und finessenreiche Weine entstehen. Das konsequente Qualitätsdenken sowie die ständigen Marketingbemühungen führen zum Erfolg und wurden durch internationale Awards bestätigt. »Die perfekte Frucht soll unverändert in die Flasche« – das ist das Credo von Leo Hillinger.

Weingut Hagn

Mailberg, Weinviertel

Das Weingut Hagn ist ein Familien­betrieb, der seit rund 300 Jahren im malerischen Ort Mailberg im west­lichen Weinviertel ansässig ist. Das »Mailberg Valley«, wie dieses kleine Tal auch genannt wird, bietet durch seine Kessellage ausge­zeichnete Bedingungen für die Reifung der Trauben. Die kalkhaltigen Böden sind mit lehmigem Sand und Löss bedeckt und tragen zur Individualität der Weine bei. Der Favorit unter den Rebsorten ist der Grüne Veltliner, den es in sechs Ausbaustufen gibt. Daneben finden sich Riesling, Chardonnay, Muskateller, Welschriesling und Sauvignon Blanc im Sortenspektrum. Auch um Rotwein ist man hier bemüht. Modernste Kellertechnik wird am Weingut Hagn mit bewährten traditionellen Methoden eng verknüpft. Es gilt, die Qualität des Leseguts optimal in die Flasche zu bringen. Die modernen Aspekte der Weinbereitung sind der Garant dafür, dass sich die in den rund 40 Hektar Weingärten produzierte Qualität im Glas widerspiegelt. Inmitten der Weinberge der berühmten Riede Hundschupfen befindet sich das Anwesen mit dem neuen Weindomizil – ein Lifestyle-Restaurant mit Vinotheksbereich, Weinlounge, Bar und Panoramaterrasse. Vom Restaurant wie auch von den sechs behaglichen Gästezimmern der Viersternekategorie bietet sich ein fantastischer Ausblick auf die pittoreske Landschaft sowie zum Malteserschloss Mailberg. Zahlreiche Landessieger und »SALON«-Weine in den letzten Jahren bestätigen den erfolgreichen Weg des qualitätsbewussten Weinguts.

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Opus im Hotel Imperial

89 Punkte, Wien

Imperial-Restaurant reloaded: Klassisch-luxuriös (heimische Taube und Perigord-Trüffel) und auch trendig (Rote Rübe und Frischkäse mit altem Essig und weißer Schokolade).

Wunderkammer im Hotel Almhof Schneider

95 Punkte, Lech

Im Luxushotel zelebriert man die Rückbesinnung auf die gute alte Küche in diesen unvergleichlichen Stuben. Aber hier werden selbst Sonntagsbraten und Schnitzel zum Erlebnis.

Kaiserhof Ellmau

91 Punkte, Ellmau

Nach wie vor versteht Günter Lampert seine leichte, elegante Küche als Kontrapunkt zu herkömmlichem Gourmetvergnügen – und eröffnet damit Ausblicke in neue kulinarische Welten.

Imago im Falkensteiner Balance Resort Stegersbach

85 Punkte, Stegersbach

Georg Gossi liegt eine kreative Alpen-Adria-Küche am Herzen. Besonders auf den gesundheitsbewussten Genuss achtet er, deshalb bietet er auch vegane und glutenfreie Küche an.

Yohm Contemporary Asian Cuisine

88 Punkte, Wien

»Lucky« Fuchs kocht nach wie vor ganz herausragend. Spezialitäten aus verschiedensten Ländern Asiens, gute Weinauswahl, Menüs mit japanischem Craftbier- oder Sake-Pairing.

Schopper

86 Punkte, Breitenbach

Für Bernhard Kammerlander geht der Erfolgslauf weiter. Das Motto heißt »Gutbürgerliche Küche mit dem gewissen Etwas«. Dabei werden vorwiegend regionale Produkte verarbeitet.

57 Restaurant & Lounge im Hotel Meliá Vienna

81 Punkte, Wien

Restaurant und Bar des Melia Hotel im DC Tower mit spanisch angehauchter Küche. In den gehobenen Preisen inbegriffen ist ein spektakulärer Blick über die Donau.

Frank's

77 Punkte, Wien

Klaus Pibers American Steakhouse am Schwedenplatz. Eigener Schau-Reiferaum, super Fleischqualität, sehr gute Steaks. Daneben gibt’s auch Klassiker wie Burger oder Onion Rings.

Seerestaurant Saag

98 Punkte, Techelsberg

Er hat es wieder geschafft: Kärnten-Sieger! Und was für einer! 50 Essenspunkte und damit im Kocholymp. Gratuliere Hubert Wallner – und glücklich ist, wer dort isst!

Peilsteinblick

85 Punkte, Yspertal

Hier ist man stolz auf die selbst gebrannten, top-prämierten Schnäpse. Neueste Schöpfung: Gin mit Krenwurzen. Doch sollte man die hohe Qualität der Küche nicht vergessen.

Holzer

85 Punkte, Neuberg

Mit Begeisterung garniert Hubert Holzer seine Gerichte mit ungewöhnlichen Kräutern wie etwa Quendel oder Dost. In der Greißlerei gibt es den Genuss auch zum Mit-nach-Hause-Nehmen.

Seehotel Grüner Baum

81 Punkte, Hallstatt

Herrliche Lage am See. Erstklassiges Ambiente im Restaurant oder Stüberl und auf der Seeterrasse. Kulinarisch setzt man auf Klassiker, die zuweilen modern interpetiert werden.

Gergely's

85 Punkte, Wien

Steaks von diversen Rinderrassen, große Braten für Gruppen ab fünf Personen und eine beachtliche Weinauswahl – vor allem an österreichischen Weißweinen und französischen Rotweinen.

Calouba

80 Punkte, Thalgau

Californian Dreams in Salzburg. Man wählt zwischen saftigen Steaks, exzellentem Seafood, perfekten Burgern, Ribs und Wings. Auch gute Pasta-Auswahl und vorzügliche vegetarische Gerichte.

Restaurant Simon Taxacher im Rosengarten Relais & Châteaux

97 Punkte, Kirchberg

Simon Taxachers französisch-mediterrane High-End-Küche ist regional inspiriert, eigenständig und authentisch. Und sie weckt nach wie vor Begeisterungsstürme beim Publikum.

Parkhotel Tristachersee

90 Punkte, Amlach/Lienz

Fische zubereiten, das können sie hier – und gerade Süßwasserfische, die sonst sträflich vernachlässigt werden. So kommt der köstliche Huchen direkt aus dem eigenen Teich.

La Veranda im Hotel Sans Souci

85 Punkte, Wien

Teil der neuen Welle an schicken Hotelrestaurants in Wien. Klassisches wie Fasan, Entenkeule oder Gänseleber. Viel Aufmerksamkeit und Geld wurde in Inneneinrichtung und Geschirr investiert.

Roth

80 Punkte, Wien

Restaurant des Hotels Regina beim Schottentor. Gutbürgerliche Wiener Klassiker, etwa »Regina-Reindl« nach einem Rezept von 1955. Iris Liske ist eine der wenigen Chefköchinnen der Stadt.

Führich

78 Punkte, Wien

Das Lokal hinter der Oper erinnert optisch ein wenig an ein Pariser Bistro der Jahrhundertwende, die Speisekarte ist fest im Wien der 90er verwurzelt. Hausgemachte Limonaden.

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Dombar

87 Punkte, Linz

Das Designhotel am Linzer Domplatz hat eine Bar, in der es mehr gibt, als nur etwas zu trinken: nämlich Kultur. Einmal im Monat gibt es dort Kulturevents mit Art- und Food-Fachleuten, bei dem die fünf Sinne thematisch im Mittelpunkt stehen.

Joma

85 Punkte, Wien

Multifunktionales Lokal neuen Stils, ein urbaner Zusammenschluss aus Café, Brasserie und Bar mit Gerichten aus den verschiedensten Küchen. Die »Cocktail Special Selection« bemüht sich um Klassiker und Neukreationen, die jeder Nur-Bar Ehre machen würden.

Slu Ginbar

92 Punkte, Wien

Schon lange vor dem allgemeinen Hype hat sich »Professor« Nikolaus Slupetzky mit Gin und dessen beliebtesten Filler, dem Tonic, geradezu wissenschaftlich beschäftigt. Seine »Seminare« finden von Mittwoch bis Samstag ab 20 Uhr statt.

Lust

82 Punkte, Bregenz

Ein Jahr alt ist diese Cafébar im Herzen von Bregenz nun schon, aber am Enthusiasmus hat sich nichts geändert. Nach wie vor stehen nicht nur Kaffeespezialitäten auf dem Programm, sondern auch 120 Cocktails, sogar mit selbst gemachten Sirupen und Likören.

Lakeside

85 Punkte, Reifnitz

»Was im Lakeside passiert, bleibt im Lakeside«: Dieses Motto ist die Garantie für die hohe Promi-Dichte an dieser Location. Von Mai bis September täglich geöffnet. Speisen gibt es durchgehend, und an der Bar bekommt man immer einen Himbeer-Mojito.

H12 Bar

85 Punkte, Wien

Das moderne, lückenlos durchgestaltete Design macht einem »Style-Hotel« alle Ehre. Und die Drinks einem City-Hotel ebenso. Derzeit befindet sich dort vieles in Umorganisation. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.

Mojito Bar

80 Punkte, Judenburg

Natürlich bekommt man hier Mojitos, aber auch 250 andere Mixed Drinks. Denn was die in der Stadt können, kann man in der Obersteiermark auch: Party machen mit Showbarkeeping, Livemusik-Events und Top-DJs. Schon seit Jahren ein Fixpunkt für die Youngsters.

Hemingway

88 Punkte, Ried

Das Hemingway steht auf zwei Beinen. Das eine ist die Küche, aus der immer wieder hervorragende Leckerbissen kommen, das andere eine echte Cocktailbar mit schöner, gut umgesetzter Karte. Und das Ganze steht unter dem Motto: »Fun Dine & Fine Dine«.

Ernst Fuchs Bar

88 Punkte, Graz

Eine Grazer Institution, im Geist des fantastischen Realisten Ernst Fuchs gestaltet. Die Barkarte zeugt von großem Sachverstand, die Umsetzung ist perfekt. Ein klassischer Hotspot, immer gern besucht von Künstlern und Celebrities.

Fabios

92 Punkte, Wien

Nach der Auszeichnung als Restaurantbar des Jahres geht die Bar des Promi-Gourmettempels unbeirrt ihren amerikanischen Weg weiter. Eine kleine Terrasse ist dazugekommen, auf der man in bequemen Sofas sommerliche Longdrinks schlürfen kann.

Quba

82 Punkte, Krems

Eine kleine Perle der Kremser Barszene – eine chillige Location für den erwachsenen, gereiften Trinker. Mit Specials wie »Fête la vie en rose« oder einer (Wodka-)»Bottle Night«. Für eine Bar eher ungewöhnlich: die exzellente Weinauswahl.

Nightfly's

93 Punkte, Wien

Unweit der berühmten Reiss Bar aus der Zwischenkriegszeit gibt es ein klassisches Watering Hole. Der rührige Patron Gerhard Wanderer hält hier seit Jahrzehnten die Stellung für Freunde des Trinkens und des Great American Songbook. Regelmäßig Live-Jazz.

M+M Bar

81 Punkte, Innsbruck

In St. Nikolaus am linken Innufer, gegenüber der berühmten Innsbrucker Altstadt, liegt dieses kleine, gemütliche Lokal mit einem feinen Angebot an Mixed Drinks und sorgfältig ausgewählten Spirituosen. Günstige Preise, nicht nur während der Happy Hour.

57 Lounge im Meliá

90 Punkte, Wien

Im höchsten Turm des Landes, dem DC-Tower, gibt es zwei Bars, eine in der Lobby und eine auf dem Dach. In der 57 Lounge werden die Drinks auf 220 Meter Seehöhe serviert, und am Wochenende gibt es Musik vom DJ dazu.

Rieders

88 Punkte, Ried im Innkreis

Zwei mit dem Bar Award ausgezeichnete Chefs sind Garant für perfekte Cocktail-Klassiker wie auch spannende Eigenkreationen. Als Tages- und Nachtbar geführt, bietet das Rieders ein professionelles Ambiente, in dem sich der erfahrene Bargeher gleich wohlfühlt.

Le Bar Sans Souci

87 Punkte, Wien

Das Hotel verzaubert mit Design & Luxus, seine »Le Bar« durch ein für eine American Bar ungewöhnliches Barock-Ambiente. Dazu passt auch die Spezialisierung auf Champagner. Die großen französischen Häuser bieten hier regelmäßig kommentierte Verkostungen an.

Torberg

85 Punkte, Wien

Steht man davor, sieht man ein typisches Josefstädter Wirtshaus – drinnen aber tut sich ein Paradies für Gin-Trinker auf: Fast 300 Marken warten auf ihre Mischung mit Tonics. Und wer damit nichts im Sinn hat, kann sich immer noch an Bier und Weißwurst laben.

Lions Lounge im Hotel Der Löwe

90 Punkte, Leogang

Sehr gepflegt und sehr gemütlich – eine Lounge, wo man sich einfach wohlfühlt. Sind hier doch Digestif-Bar, Cigar Lounge, Weindepot und Bibliothek mit ausgewählter Literatur perfekt vereint. Ein Platz zum Trinken, Rauchen, Schmökern und Gustieren.

Bonbonniere

81 Punkte, Wien

Eine Retro-Location – und das im Original. Hier liegt der Schwerpunkt nicht auf Cocktails, sondern auf Live-Piano-Musik und stilvolles Ambiente aus den 50er-Jahren: plüschig, dunkel, rot. Eine reizvolle Zeitreise.

Bristol Bar

86 Punkte, Wien

Hier trank schon Edward VIII., späterer König von England, der immer (aber leider nie mit Wallis Simpson) im Bristol Quartier bezog. Das klassische Holz-Ambiente hat einen modernen Touch. Die Drinks sind Klassiker geblieben, die Stammgäste auch.

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