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Wein

ERSTE LAGEN-Präsentation der Österreichischen Traditionsweingüter

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»Fischer Wirtschaft« sperrt am 1. September auf

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Nachwuchs bei Hapag-Lloyd Cruises

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Prognose für die Weinernte 2016 in Österreich

Wegen der Frostkatastrophe im Frühjahr und massiven Hagelschäden wird eine kleine Weinmenge erwartet.

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Jahrgangspräsentation am Leithaberg

Die Winzer, die rund um den Leithaberg zuhause sind, präsentieren Anfang September ihre neuen Weine.

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Die besten Zwetschkenbrände der Spirits Trophy 2016

Falstaff präsentiert im Rahmen der Spirits Trophy 2016 die besten Zwetschkenbrände Österreichs.

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Oberösterreich: Linzer Barszene

Zeitreise in die 1920er, eine Champagnerbar auf Eis und Cocktails in einem Kellergewölbe: Die Linzer Barszene weiß zu überraschen.

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Genussvolle Tipps fürs Wochenende

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Land des Hopfens: Bier hat im Mühlviertel eine lange Tradition. Eine Wanderung durch die Geschichte des Brauhandwerks.

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Best of: Bellini in Wiens 5-Sterne-Hotels

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»Die Österreichische Küche«: Gerichte von Wien bis Vorarlberg

500 Rezepte auf über 400 Seiten machen jeden Hobby-Koch zum Österreich-Experten.

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Monday Spritz über den Dächern von Wien

FOTOS: Im Belvedere Sky Garden fand am Montag ein entspanntes Get-Togther der Bar- & Spirits-Branche statt.

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Weinbar-mit-Sommelier bei »LiquidLife«

Die Eventreihe bietet jedes Wochenende unterschiedliche Küchen- und Sommelierteams in der Vinothek von Carolin Spanier-Gillot.

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Top Event für Sommeliers im Kamptal 

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Im Nordwesten Kroatiens finden Genießer mit Istrien ein ganz besonderes Fleckchen vor. Falstaff hat empfehlenswerte Adressen gesammelt – inklusive...

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All-Clad: Auf den Topf gekommen

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Hans Neuner über seine Küche mit Blick auf den Atlantik

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Eventtipp: Ein Festival für den Grünen Veltliner

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Internationales Gourmetfestival mit Spitzenköchen aus Österreich

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Legendärer Craft Beer Trail in Florida

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Die besten Marillenbrände der Spirits Trophy 2016

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Fabian Günzel verlässt »Das Loft«

Eineinhalb Jahre war Fabian Günzel Chefkoch im »Das Loft« im Sofitel Vienna.

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FOTOS: Über den Dächern der Wiener Altstadt kann man elf Tage lang Belvedere Spritz-Kreationen genießen.

Falstaff Gourmet Club

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Weingut Markus Iro

Gols, Neusiedlersee

Der 32-jährige Markus Iro aus Gols geht seit nunmehr acht Jahren in der Vinifikation ganz klar seinen eigenen Weg. Dabei entstehen frische, fruchtige Weißweine und gehaltvolle, lagerfähige Rotweine. Aber von nix kommt nix. Eine fundierte Ausbildung ist die Grundlage für guten Wein. Den besonderen Weitblick und seine umfassenden Erfahrungen bekam er auf seinen Wanderjahren in Deutschland und Neuseeland. Markus Iro bearbeitet insgesamt 18 Hektar Rebfläche in Gols, davon sind circa 40 Prozent Weißweine und 60 Prozent Rotweine. Es sind die Rotweine, an denen Markus Iros Herzblut hängt, und hier sind es die heimischen Sorten, die schwerpunktmäßig im Programm vertreten sind. Seine Haupt­sorten sind Zweigelt und St. Laurent. Der Zweigelt Ungerberg 2013 (3. Platz in seiner Kategorie bei der Falstaff-Rotwein­prämierung 2015) zählt zu den Top-Rotweinen Österreichs. Die Lieblingssorte des ehrgeizigen Winzers ist allerdings der St. Laurent. »St. Laurent ist nicht unbedingt Mainstream, aber er taugt mir. Die Sorte ist sehr filigran, hat jedoch enormes Potenzial, wenn man sich damit intensiv auseinandersetzt. St. Laurent ist kein Wein, den man im Vorübergehen produziert. Man braucht Engagement und Liebe, um große Weine zu kreieren«, so Markus Iro. An der Spitze der Weinkarte steht daher auch der St. Laurent Herrschaftswald 2012, der ebenso bei der Falstaff-Rotweinprämierung 2014 in seiner Sortengruppe den 3. Platz erreicht hat. Die Weine von Markus Iro unterliegen keinem Trend. Sie sind geprägt vom Boden auf dem sie wachsen und dem Menschen, der sie begleitet – einfach und doch genial.

Domaine Pöttelsdorf

Pöttelsdorf, Neusiedlersee-Hügelland

Die Liebe zur Natur prägt uns Menschen, und wir Menschen prägen den Wein – mit unserer Arbeit, mit unserem Wissen und mit unserer über Generationen hinweg gesammelten Erfahrung.« Mit diesem Motto hat sich in der Domaine Pöttelsdorf eine kleine Gruppe von neun erfahrenen Winzern aus der Großlage Rosalia zur Produktion herausragender Weine zusammengeschlossen, die sich durch ihren unverwechselbaren Geschmack und ihre hohe Qualität auszeichnen. Umweltschonender, naturnaher und terroirbezogener Weinbau sowie modernste Kellertechnik sind wichtige »Zutaten« für qualitätsorientiertes Arbeiten im Weingarten und bei der Vinifizierung. Der Schwerpunkt im Sortiment liegt auf der im Gebiet um das Ödenburger- und Rosaliengebirge autochthonen Rebsorte Blaufränkisch, die in den Rieden rund um Pöttelsdorf unter idealen klimatischen Bedingungen gedeiht.

Weingut Leo Hillinger

Jois, Neusiedlersee

Leo Hillinger – more than wine! Naturnähe heißt die Philosophie. Unverwechselbarer regionaler Charakter ist das Ziel. Seit Leo Hillinger 1990 den kleinen väterlichen Weinhandel übernahm, entwickelte er den Betrieb durch intelligente Strukturreformen und Zukäufe sehr guter Lagen (mittlerweile 55 Hektar plus Vertragsweingärten) rund um Jois und Rust zu einem österreichischen Musterbetrieb. Die hohe Qualität der Weine wird durch die Synthese von biologischer Weingartenarbeit (seit 2010) mit schonender Kellertechnik garantiert. Rebflächen in unterschiedlichen Lagen und auf diversen Böden – von Schwarzerde und Braunerde über Kies bis Schiefer – lassen vielschichtige und finessenreiche Weine entstehen. Das konsequente Qualitätsdenken sowie die ständigen Marketingbemühungen führen zum Erfolg und wurden durch internationale Awards bestätigt. »Die perfekte Frucht soll unverändert in die Flasche« – das ist das Credo von Leo Hillinger.

Weingut Heinrich

Deutschkreutz, Mittelburgenland

Weingärten sind für mich wie Kinder. Und wie Kinder möchte ich sie begleiten, unterstützen und mein Bestmögliches für sie tun. Nur so können sie sich entfalten, ihre Persönlichkeit entwickeln und ihr ganzes Potenzial zeigen«, so sieht Silvia Heinrich ihre Arbeit. Der Weinbau wurde ihr schon in die Wiege gelegt und bedeutet für die leidenschaftliche Winzerin keinen Acht-Stunden-Tag, sondern ihr Leben. Fast 80 Prozent der Rebflächen sind mit Blaufränkisch bepflanzt, einer Sorte, die für die Region steht, mit Eigenständigkeit besticht und vom renommierten »Wine & Spirits Magazine« als »Österreichs noble Rotweinsorte« bezeichnet wurde. Familie Heinrich vinifiziert den typischen Mittelburgenländer in sieben Ausbaustufen und aus verschiedenen Lagen. Die Spielarten reichen von elegant und mineralisch bis hin zu intensiv und kräftig. Das Herzstück der insgesamt 38 Hektar Rebfläche bildet der Goldberg mit 8 Hektar Blaufränkisch, 3 davon sind seit 1947, dem Hochzeitsjahr der Großeltern, im Ertrag. Die unverwechselbar authentischen und sortentypischen Blaufränkischweine dieser Top-Lage zählen regelmäßig zu den besten des Landes. Silvia Heinrichs Motto lautet: »weniger ist mehr«. Wenige ausgewählte Rebsorten, naturnaher Anbau, händische Lese, spontane Vergärung – das sind die Zutaten, aus denen kompromisslose Qualität in der Flasche entsteht. Qualität, die anerkannt wird. Mit »terra o.«, »elegy« oder »Cupido« hat das Weingut regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. Die außerordentliche Qualität der Weine belegen auch immer neue Erfolge im In- und Ausland: Neben den gewohnt guten Falstaff-Bewertungen erklärte das »Wine and Spirits Magazine« den Mittelburgenland DAC 2009 in einer Verkostung von mehr als 200 österreichischen Weinen im April 2013 mit 94 Punkten zum Sieger. Beim »Wine Enthusiast« schaffte es der Blaufränkisch vom Weingebirge als einziger Blaufränkisch Österreichs unter die »100 Best Buys«! Und seit der chinesische Staatspräsident bei seinem Österreichbesuch den »Goldberg Reserve« für sich entdeckte, florieren die Exporte in das Reich der Mitte. Mit der neuen Fotovolataikanlage setzt man neben einer Solaranlage und Hackschnitzelheizung einen weiteren Schritt in Richtung erneuerbare Energie und einen Beitrag zum Klimaschutz. In den Weingärten geht das Weingut Heinrich einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Landwirtschaft und verzichtet seit Jahren auf Insektizide und Herbizide und setzt Pheromone ein. Der sensible Umgang mit den Ressourcen der Natur und die Stärkung der rebstockeigenen Abwehrkräfte stehen an oberster Stelle. Man möchte eine intakte Naturlandschaft an seine Kinder weitergeben.

Weingut Donabaum »In der Spitz«

Spitz/Donau, Wachau

Das Weingut »In der Spitz« von Martin Donabaum verfügt über ein recht umfangreiches Sortiment; beharrlich wird an der Optimierung der Weinqualität gearbeitet. Mehrmalige Lesedurchgänge, freiwillige Mengenbegrenzung und konsequentes Ausdünnen führten zu einer derart deutlichen Qualitätssteigerung, dass Martin Donabaum heute zu den Spitzenwinzern der Region zählt. Die Weingärten nehmen eine Rebfläche von rund 6 Hektar ein, die zu 80 Prozent in den sonnigen Steinterrassen rund um Spitz liegen. Diese unterliegen den strengen Qualitätskontrollen der »Vinea Wachau«. Mitglieder dürfen ausschließlich Weine aus der Wachau führen, die weder aufgebessert noch verändert werden. Beim Heurigen »Zum Strawanzer«, so der Name der schicken Buschenschank, besteht die Möglichkeit, sich nicht nur von den Wachauer Klassikern, sondern auch vom jungen Sauvignon Blanc und Gelben Muskateller zu überzeugen. Zu erwähnen ist auch Chardonnay, Weißburgunder und Sauvignon Blanc. Seit einiger Zeit wird auch Sekt nach traditioneller Methode erzeugt. Man kann auch im Garten inmitten der Weingärten den Sonnenuntergang hinter dem Setzberg erleben, jener Riede, wo der größte Teil der familieneigenen Reben gepflanzt ist. Sollte man Lust und Laune verspüren, länger zu bleiben, ist man im neu eröffneten Boutiquehotel oder im traditionellen Stammhaus bestens aufgehoben. »Das Weinspitz«, wartet mit großzügigen designorientierten Suiten auf, allesamt mit Balkon und einzigartigem Blick über die Wachauer Steinterrassen. Ein beheizter Edelstahlpool und ein Wellnessbungalow sind die Highlights des Hotels. Ein Besuch am Weingut Martin Donabaum ist ein Erlebnis für alle Sinne.

Weingut Rudi Pichler

Wösendorf, Wachau

Rudi Pichler zählt mittlerweile längst zu den arrivierten Spitzenerzeugern der Wachau. Auf seinen Lagen, die über Joching, Wösendorf, Weißenkirchen und Mautern verstreut sind, erzeugt er charaktervolle Weißweine aus einer gemessen an der Betriebsgröße erstaunlich großen Sortenpalette. Neben Grünem Veltliner und Riesling kultiviert Rudi Pichler Burgundersorten und den meist voluminösen Roten Veltliner. Der Winzer versteht es, den Weinen in jeder Kategorie sehr viel Sortencharakter einzuhauchen. Sein Federspiel vom Grünen Veltliner ist unter Kennern immer ein Favorit, der trinkanimierenden Stil mit klassischem Wachauer Sortenausdruck verbindet. Bei den großen Smaragden versteht es Rudi Pichler, das Terroir wunderschön herauszu­arbeiten. Diese kräftigen Weine entwickeln erst nach einigen Jahren ihre volle Pracht. Er setzt in letzter Zeit punktuell auf entsprechende Maischestandzeiten, die Gärdauer, die er in vergangenen Jahren eher länger angesetzt hat, ist nun wieder kürzer geworden, weil das dem angestrebten Stil besser entgegenkommt. Das Resultat sind nuancierte Spitzenweine von sehr individueller Prägung. Nicht nur vom Standpunkt der Architektur aus sehenswert ist das neue Weingut, das 2004 feierlich eröffnet wurde. Es bietet dem engagierten Winzer nun den Raum, seine bemerkenswerten Weine unter optimalen Bedingungen zu keltern. Rudi Pichlers charaktervolle neue Serie ist durch eine ungemeine mineralische Strahlkraft, Straffheit und Tiefe in der Aromatik gekennzeichnet, die unterschiedlichen Terroirs sind auf das Präziseste entfaltet. Es ist eine Freude, sich diese Weine zu erschließen, allen voran die herausragenden Grünen Veltiner und der Riesling Achleithen. Die Falstaff-Redaktion wählte Rudi Pichler zum »Winzer des Jahres« 2010.

Familie Bauer

Großriedenthal, Wagram

Die Familie Bauer setzt auf Rot: Im Betrieb nimmt der Grüne Veltliner zwar mit 45 Prozent den größten Teil der Rebfläche ein. Da sich der Wagram – roter Tertiärschotter und mächtige Lössformationen – ideal für den Roten Veltliner eignet, wird auch dieser Sorte immer mehr Beachtung geschenkt. Aufgrund der Wagramer Bodenarten konnten die verschiedenen Rebsorten ideal auf den passenden Standort abgestimmt werden. Die Burgundersorten pflanzte man auf einem kalkhaltigen Lössboden, und auf sandig-schottrigem Lössboden gedeihen Rieslinge. Der Grüne Veltliner steht auf mächtigen Lössböden und auf rotem Schotter. In vier Varianten gibt es diese Sorte in der Flasche, dabei ist der Eiswein noch nicht mitgerechnet. Besonderes Augenmerk legt das Weingut Bauer auf den biologisch-organischen Anbau. Für die intensiven Bemühungen in diese Richtung wurde der Betrieb schon früh mit einem Umweltpreis ausgezeichnet. Noch zu erwähnen ist die Rarität – der Blaue Burgunder Eiswein – ein »Must have« von der Familie Bauer.

Weingut Müller

Krustetten, Kremstal

Mitten im kleinen Weinort Krustetten im südlichen Kremstal erblickt man das Weingut Müller schon von Weitem. Der neu erbaute moderne Keller mit dem gemütlichen Panoramaverkostungsstüberl ragt über alle Dächer hinaus. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf das Stift Göttweig, die besten Kremstaler Lagen und die Donau mit der Weinstadt Krems. Mit viel Liebe und Einsatz keltert hier Leopold Müller seine fruchtbetonten und sortentypischen Weißweine. Besonderes Augenmerk legt er auf Grünen Veltliner und Riesling, der aus den besten Lagen des südlichen Kremstals stammt. Dennoch sollte man nicht auf die samtwürzigen Rotweine des Hauses vergessen, die nicht nur den Kellermeister immer wieder aufs Neue begeistern. Durch sein stetiges Streben nach Qualität konnte das Weingut in den letzten Jahren viele Erfolge verzeichnen, unter anderem achtzehn Weine im »SALON Österreich Wein«, davon zweimal Bundeszweiter bei Grünem Veltliner und Riesling. Um die sorgfältig angelegten Weingärten in den ausgezeichneten Lagen rund um den Göttweiger Berg kümmert sich der jüngere Bruder Stefan. Er bewirtschaftet die 90 Hektar Weingärten mit viel Leidenschaft und großem Können. Der Einfluss der Donau und die tiefgründigen Lehm- und Lössboden, aber auch die warmen Schotterböden unterstützen ihn bei seiner Arbeit und bilden so die optimalen Bedingungen für ein hochqualitatives Traubenmaterial. Außerdem ist Stefan der geborene Heurigenwirt und verwöhnt die Gäste im eigenen Heurigenlokal mit regionalen Spezialitäten und natürlich den hauseigenen Weinen.

Weingut Malat

Palt, Kremstal

Das Weingut Malat gehört zu jenen besonderen Betrieben, die in allen Bereichen Spitzenprodukte erzeugen. Weiß, Rot, Sekt und Süß – und das ausschließlich aus den Trauben der eigenen Weingärten. Seit dem Jahr 2008 leitet Michael Malat den 1722 gegründeten Familienbetrieb in Furth-Palt und verwirklicht hier seinen eigenen Weinstil. »Ich will Weine machen, die man gerne trinkt und nicht nur verkostet, und bei jedem von ihnen soll meine persönliche Handschrift erkennbar sein: Eleganz, Finesse und Trinkfluss!« Ein Stil, den bereits sein Vater Gerald verfolgt hat, der Weinbaupionier des Kremstals, der das Weingut mit seinem visionären Schaffen an die Spitze gebracht hat. »Die Vielfalt unseres Sortiments spiegelt einerseits die lange Tradition, aber andererseits auch das Potenzial unserer Weinbauregion wider«, freut sich Michael Malat über die großartigen Möglichkeiten, die er als Winzer im Kremstal vorfindet. Auf die vielerorts übliche Bewässerung der Rebstöcke verzichtet er ganz bewusst: »Sie würde den Charakter der Rieden verändern. Nur wenn die Reben gezwungen sind, tief zu wurzeln, um an Wasser und Mineralstoffe zu gelangen, kommt der Lagencharakter im Wein vollkommen authentisch zum Ausdruck.« Spontanvergärung für alle Lagenweine und der komplette Verzicht auf Botrytis­trauben sorgen darüber hinaus für ein präzises, wiedererkennbares Profil aller Weine. Diese präsentieren sich klar und transparent, sortentypisch und animierend. Die Malats verstehen es, die gesamte Klaviatur von leichten Weißweinen bis hin zu komplexen Rotweinen perfekt zu bespielen. Jedes Jahr darf man sich auf Spitzenweine aus diesem Haus freuen. Seit 1976 werden Österreichs erste Winzersekte, Malat Brut und Malat Brut Rosé, nach der traditionellen Methode erzeugt. Sortentypische, edelsüße Weine komplettieren die Produktpalette; auch diese zählen stets zu den Besten im Land. Im Weingut Malat gilt Perfektion als Leitmotiv, und das seit vielen Generationen.

Weingut Türk

Stratzing, Kremstal

Das Weingut Türk liegt westlich von Wien, im idyllischen Weinort Stratzing im Kremstal, etwa sechs Kilometer nördlich von Krems. Die Wurzeln des renommierten Familienbetriebs reichen bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts zurück. Der heutige Betriebsstandort wurde 1836 erworben und von Generation zu Generation ausgebaut. Das Hauptaugenmerk gilt den autochthonen Sorten, wobei der Grüne Veltliner einen Anteil von 75 Prozent einnimmt. Das Ziel ist es, durch eine schonende Vinifikation und einen Ausbau, der das Terroir und den regionaltypischen Charakter hervorhebt, finessenreiche, dichte und lebendige Weine zu formen, die das Kremstal mit seinen Böden und seinem Kleinklima widerspiegeln. Ein besonderer Geheimtipp sind die bereits international ausgezeichneten Süßweine. Die Eisweine vom Grünen Veltliner und vom Blauen Zweigelt präsentierten sich erwartungsgemäß herausragend.

Alfred Markus Deim – Naturnaher Weinbau

Schönberg, Kamptal

Der junge Weinbau- und Kellermeister Markus Deim ist seit seiner frühen Jugend in den Familienbetrieb involviert. In Übersee sammelte er umfangreiche Betriebserfahrungen. Umgesetzt hat er diese vorerst im gelungenen »Chefwein«, einem Grünen Veltliner. Am Gut, das sich einem betont umweltfreundlichen Weinbau verschrieben hat, werden die Weingärten ausschließlich von Familienmitgliedern gepflegt. Das trocken-heiße pannonische Klima und die rau-kühlen Lüfte des Waldviertels im Kamptal sorgen für den fruchtigen und mineralischen Charakter. Im Kamptal reifen die Grünen Veltliner auf kargen Böden mit Gföhler Gneis oder auf tiefgründigen Lehm- oder Lössböden. Die Rieslinge reifen auf den Terrassen mit Urgesteinsverwitterungsböden. Chardonnay und Weißburgunder auf tiefgründigen Lehmböden, die Sorten Malvasier und Gelber Muskateller auf kargem Gföhler Gneis. Die kräftigen Zweigelt und der Pinot Noir wurzeln auf tiefgründigem Lehm. Ein Teil der Weingärten liegt in der Wachau, wo die Temperaturschwankungen durch die ins Donautal strömenden kühlen Luftmassen des Dunkelsteinerwaldes sehr gut strukturierte aromenreichen Weine hervorbringen. Die Weine reifen dort auf Lehmböden: der Grüne Veltliner auf einem sandig-schottrigen, Rivaner auf tiefgründigem und Riesling auf einem schottrigen. Gemäß den nachhaltigen Grundsätzen des Weinguts wird der Wein überwiegend in großen Eichenholzfässern vergoren und dort bis zur Flaschenreife gelagert. Dass die Qualität stimmt, beweisen zahlreiche Nominierungen unter den Top 200 im »SALON Österreich Wein« und tolle Bewertungen bei der »AWC«. Der Betrieb der Familie Deim weist auch weiterhin eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse auf, das wir bisher fanden.

Weingut Hans Igler

Deutschkreutz, Mittelburgenland

Mitten im Blaufränkischland, der Rotweinhochburg Österreichs, verfolgt Waltraud Reisner-Igler mit Ehemann Wolfgang und Sohn Clemens die Vision zur Vinifizierung eines perfekten Blaufränkischen. Diesen Weg hatte Vater Hans Igler als »Rotweinpionier« bereits seit den frühen 1960er­Jahren vorgezeichnet und so die Charakteristik des regionaltypischen Terrains auf den Punkt gebracht. Mit einer konstant hohen Qualität mischen die Iglers seither im obersten Segment der Rotweine aus Österreich mit, getreu dem Motto: »Das Bessere ist immer der Feind des Guten.« Begünstigt durch das pannonisch-milde Klima und sandige Lehm- und Schotterböden, gedeihen an den Südosthängen des Ödenburger Gebirges hervorragende Rotweine und auch gehaltvolle Weißweine. Ihren Schliff erhalten diese durch eine späte, schonende Lese, niedrige Hektarerträge und sorgfältige Weiterverarbeitung. Heute zählt man die Igler’schen Weine, wie den Blaufränkisch Ried Hochberg, den Cabernet Sauvignon oder die Spitzencuvées »Vulcano« und »Ab Ericio« (lat. »vom Igel«), zu den Klassikern der Rotweinwelt. Bei der Falstaff-Rotweinprämierung 2010 erhielten die Iglers zum neunten Mal die Auszeichnung »Falstaff-Sieger« für den besten Rotwein, diesmal für den Mittelburgenland DAC Reserve Biiri. Der Flaggschiff-Wein des Hauses, die Cuvée »Vulcano«, feierte 2009 sein bereits 20-jähriges Bestehen. Grund genug, eine Auswahl der 20 Jahrgänge im Rahmen der Eröffnung des Schaflerhofs zu verkosten. Fazit: Das Potenzial der Weine hielt stand. Das Weingut Hans Igler präsentiert sich seit 2009 in einem neu adaptierten historischen Gebäude. Waltraud und Wolfgang Reisner-Igler erfüllten sich einen großen Wunsch: den über Jahrzehnte im Dornröschenschlaf versunkenen Schaflerhof wach zu küssen. Der Schaflerhof wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaut und diente einst dem nahen Schloss Deutschkreutz als Gutshof. Nach aufwendiger Sanierung erfüllt dieses Juwel nun neue Funktionen: Barriquelager, Vulcano-Vinothek sowie Degustations- und Clubräume bis hin zur modernen Eventlocation in zeitgenössischer Architektur und historischem Ambiente.

Weingut Schwarzböck

Hagenbrunn, Weinviertel

Vor 13 Jahren schlossen Anita und Rudi den Bund fürs Leben und gingen gemeinsam ans berufliche Werk. Innerhalb weniger Jahre wurde das Weingut auf die Hauptstraße verlegt, beste Lagen in Hagenbrunn, Wien-Stammersdorf, Enzersfeld und Stützenhofen (der Heimat von Anita) bilden den wertvollen Rohstoff für ihre ausdrucksstarken Weine. Auf den Hängen des Bisambergs, wo Flyschgestein und Löss bestimmend sind und der pannonische Klimaeinfluß für Reife und Harmonie sorgt, kultivieren sie vor allem Veltliner, Riesling und Zweigelt. Das Sortiment ist hinsichtlich Vielfalt, Tiefe und Qualität beachtlich. Sieben verschiedene Veltliner, Sorten wie Gelber Muskateller, Grauburgunder, Gemischter Satz oder Merlot tragen zu diesem enormen Umfang bei, genauso wie die geschätzten Schaum- und Süßweine. Bei den Lagenweinen legt Rudi Wert auf eine natürliche Weinbereitung und gibt ihnen die Zeit, die sie brauchen. Demensprechend sind es langlebige Weine, die nach einigen Jahren Flaschenreife in Hochform auflaufen. Übrigens: Rudi und Anita können nicht nur gehaltvolle Weine erzeugen. Jüngstes Projekt der beiden sind die drei superleichten Weine von »nine&fine«, mit nur 9 Prozent Alkohol. Mehr dazu im Internet unter www.nineandfine.at

Weingut Zahel

Wien, Wien

Richard und Alexander Zahel, Pioniere aus dem Süden der Metropole, zählen zweifellos zu den führenden Winzern Wiens. Durch deren Qualitätsstreben und Einsatz für den Wiener Gemischten Satz haben sie neben einem traditionellen Heurigenbetrieb auch eines der modernsten Weingüter Wiens aufgebaut. Dieses besitzt als einziges Weingartenflächen in allen Wiener Weinbauzonen. Diese liegen in Mauer, wo sich auch das Weingut und der Heurige befinden, in Oberlaa, Neustift am Walde, Sievering und am berühmten Nussberg, eine der besten Lagen Wiens. Die Weingärten in Mauer liegen an den Ausläufern des Wienerwaldes und entsprechen mit ihren Bodenprofilen durchaus bereits denen der nördlichen Thermenregion. Das warme pannonische Klima mit kühlen Nächten kommt vor allem den Gemischten Sätzen, Burgundersorten, aber auch dem Rotwein sehr entgegen. Diese Vielfalt an unterschiedlichen Lagen, Böden und Mikroklimata machen es sehr spannend, in Wien Wein zu produzieren. Im Juli 2010 wurde das neue Kellergebäude samt Barriquekeller, Presshaus sowie Präsentationsraum und dem ­Zahel-Delikatessenshop durch Bundeskanzler Werner Faymann und Bürgermeister Dr. ­Michael Häupl feierlich eröffnet. Seit 2008 werden auch Lagenweine der Riede Goldberg in der kleinsten Weinbauzone Wiens in Oberlaa im 10. Bezirk vinifiziert. Mit dem hervorragenden Jahrgang 2015 kommen die Wiener Gemischten Sätze mit DAC aus den Einzellagen Kaasgraben, Goldberg und Mauerberg erstmals gemeinsam auf den Markt. Für die Zukunft planen Richard und Alexander Zahel den weltweiten Export von Gemischtem Satz weiter auszubauen und 100 Prozent aller Wiener Weingärten nach biologisch-organischen Richtlinien zu bewirtschaften. Hierbei darf der Crossover-Gemischte-Satz »Five Points« (von sehr alten Reben aus den besten Lagen Wiens) natürlich nicht fehlen.

Weingut Josef & Philipp Bründlmayer

Grunddorf, Kremstal

Über Winzersöhne und ihre Väter und die dort vorprogrammierten Konflikte könnte man leicht ein paar Bände füllen. Die beiden Herren Bründlmayer, Josef und Philipp, würden darin allerdings nicht vorkommen – zu unspektakulär. Es scheint gelegentlich auch anders zu gehen, und auch wenn Philipp heute die Regie am Weingut übernommen hat, spielt sein Vater immer noch eine entscheidende Rolle. Kein Wunder, kennt er doch jeden Rebstock. Stillstand war schon für Josef ein Fremdwort, und auch Philipp kann damit nichts anfangen. Und so setzt der Student der Önologie mit dem gleichen Impetus für Innovationen und Ideen das fort, was sein Vater 1980 begonnen hat. Die Voraussetzungen sind freilich ungleich besser. Startete sein Vater das Projekt Weinbau noch ohne Pumpe und Keller, bewirtschaftet Philipp heute insgesamt 18 Hektar, die zu den besten des Kremstals zählen und für dichte, kraftvolle, aber auch lebendige und strukturierte Weine stehen. Um diese Attribute in die Flasche zu bekommen, verfolgt man eine gute Mischung aus »tun und bleiben lassen«. Einerseits der Verzicht auf Insektizide und Herbizide, andererseits stehen Handlese, keinerlei Eingriffe im Keller und ein langer Ausbau auf der Hefe auf der To-Do-List. Philipp versucht, die natürlichen Verhältnisse exakt einzufangen, und gibt autochthonen Sorten der Region, allem voran dem Neuburger, eine Chance. Der hat sich neben Veltliner und Riesling sukzessive zu seinem Steckenpferd entwickelt.

StephanO Das-Wein-Gut

Deutsch Schützen, Südburgenland

In den sechs Hektar Weingärten im Südburgenland setzt Stephan Oberpfalzer sorgfältig und bedachtsam einen gezielten Schnitt nach dem anderen: Stock für Stock, ohne den sofortigen Ertrag im Kopf, hat er das Ziel im Blick, die Gesundheit und die ausgewogene und langsame Entwicklung seiner Weingärten zu sichern. Moderne Weingartenbewirtschaftung, die es ermöglicht, gesunde, selektionierte Rebstöcke zu schaffen, ist nicht nur Ehren­sache, sondern die Grundlage für naturnahen Weinbau und möglichst schonende Verarbeitung der besten Trauben. Die alte Philosophie der Weingartenarbeit, die den alten Reben hohen Wert zuschreibt und so die Qualität des Ertrags erhöht, vertritt er bis ins kleinste Detail. Die konsequente Fortführung dieser Arbeitsweise auch bei der Vinifizierung führt dazu, dass die Weine des Weingutes StephanO die Sortentypizität und das Terroir des Südburgenlandes auf sehr hohem Niveau wiederspiegeln. Entsprechend dem hohen Qualitätsanspruch bei der Weinbereitung werden auch ausschließlich Weine von Rebsorten produziert, die am besten mit den klimatischen Bedingungen und Bodenformationen des Südburgenlands gedeihen, allen voran natürlich Blaufränkisch. »trinculo«, »gonzalo« und »prospero«, benannt nach Figuren aus dem Stück »Der Sturm« von William Shakespeare, sind hier die Flaggschiffe flankiert von »StephanO«, dem Herzstück des Winzers, eine Cuvée aus den typischen Rebsorten des Bordeaux-Gebiets.

Weingut Wagentristl

Großhöflein, Neusiedlersee-Hügelland

Den Grundstein für das heutige Weingut legten die Ururgroßeltern Johann und Julianna Wagentristl im Jahr 1888. Sie übernahm mit ihrer Hochzeit den damaligen »Hof Nr. 135« in Großhöflein. Zu diesem Hof gehörten neben landwirtschaftlichen Flächen auch Weingärten. In folgenden Jahrzehnten widmete sich die Familie verstärkt dem Weinbau. Nach und nach verschwanden Viehwirtschaft und Feldbau, der Weinbau hingegen rückte sichtlich in den Mittelpunkt. So wurde im Laufe der Zeit aus dem »Hof Nr. 135« das heutige Weingut in der Rosengasse. Dessen Weingärten liegen an den sanften Hängen des Leithagebirges und dessen Ausläufern. Die besondere Zusammensetzung der Böden sorgt gemeinsam mit dem speziellen Kleinklima der Region für ein einzigartiges Terroir, das in dieser Beschaffenheit anderswo nicht zu finden ist. »Ich bin ein Freund klarer Linien, und diese verfolge ich auch bei der Kelterung meiner Weine. So entstehen Weine mit unverwechselbarem Charakter – Weine mit Kraft und Finesse. Mit diesen Weinen will ich andere, aber auch mich selbst glücklich machen!« so Winzer Rudi Wagentristl.

Weingut Gerhard Markowitsch

Göttlesbrunn, Carnuntum

Das Weingut Markowitsch hat in sehr kurzer Zeit den Sprung in die österreichische Weinelite geschafft. Nur durch kompromissloses Qualitätsstreben konnte dieses Ziel erreicht werden, das mit der Auszeichnung »Winzer des Jahres« 1999 vom Falstaff-Magazin gekrönt wurde. Auf 39 Hektar Rebfläche werden rund 75 Prozent Rotwein und 25 Prozent Weißwein erzeugt. Bei den Rotweinen dominieren Zweigelt, Pinot Noir, Merlot und Cabernet Sauvignon, bei den Weißweinen Grüner Veltliner, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Um der internationalen Nachfrage nach Top-Weinen nachzukommen, werden zusätzlich noch 40 Hektar Trauben von Vertragswinzern nach streng kontrollierten Richtlinien veredelt. Um den Herausforderungen des modernen Weinbaus mit seinem enorm gewachsenen Know-how gerecht werden zu können, hat die Familie Markowitsch im Jahr 2001 eines der modernsten Kellereigebäude Österreichs errichtet. Denn nur so ist es möglich, eigenständige und unverwechselbare Weine zu keltern, die sich im globalen Wettbewerb abheben. Ziel von Gerhard Markowitsch ist es, das Terroir von Carnuntum in seinen Weinen schmeckbar zu machen. Das bedeutet für ihn verstärkten Einsatz der autochthonen Rebsorten wie Zweigelt, aber auch die Verwendung von internationalen Sorten, um so ein klares Profil in der weiten Weinwelt zu entwickeln. Mit dem »M1« des Jahrgangs 2004 gewann Gerhard Markowitsch bei der Falstaff-Rotweinprämierung die prestigeträchtige »Erste Bank Reserve Trophy« 2007, im Vorjahr belegte er mit dem »Rosenberg« 2010 den zweiten Gesamtrang der Falstaff-Rotweinprämierung. Im letzten Herbst gewann Gerhard Markowitsch mit dem »M1« des Jahrgangs 2012 erneut die »Erste Bank Reserve Trophy«.

Weingut Bründlmayer

Langenlois, Kamptal

Im Hause Bründlmayer ist vieles beeindruckend: die Menschen, die Güte der hier in Langenlois erzeugten Weine, die mit 80 Hektar für Österreich enorme Rebfläche – und schließlich das freundliche und bescheidene Wesen des Mannes, der seit 1980 für den Erfolg dieses Paradeunternehmens sorgt. Nahezu jeder Wein, vom leichtesten Grünen Veltliner über den Rotwein bis hin zum Sekt, hat das Potenzial, Jahrgangsbester seiner Kategorie zu sein. Die Weingärten sind größtenteils in Terrassen angelegt, rund ein Drittel der Rebanlagen wird in der sogenannten »Lyra-Erziehung« kultiviert. Bewirtschaftet werden die Weingärten grundsätzlich nachhaltig, auf Herbizide wird völlig verzichtet. Die geologisch älteste und sicher auch interessanteste Lage ist der Zöbinger Heiligenstein, dessen Boden aus der 270 Millionen Jahre zurückliegenden Perm-Zeit stammt. Dieser Wüstensandstein mit vulkanischen Bestandteilen schafft die Voraussetzung für das Wachstum herausragender Weine. Die feinsten Riesling-, Merlot- und Cabernettrauben reifen hoch auf dem Berg in einem in sich geschlossenen Naturschutzgebiet. Wichtigste Rebsorte im Weingut bleibt der Grüne Veltliner, der in Langenlois ein unglaubliches Qualitätsspektrum eröffnet: Von angenehmen, leichten Qualitäts- und Kabinettweinen bis hin zu den komplexen und nachhaltigen Spätlesen reicht das Angebot. Die Rieslingtrauben wachsen auf den kargen Gesteinsböden in den Rieden Steinmassel und Heiligenstein, die daraus gewonnenen Weine können ein geradezu biblisches Alter erreichen. Als Spezialitäten des Hauses gelten der Chardonnay und die Burgundersorten (Blauburgunder, Grau- und Weißburgunder), für die Wilhelm Bründlmayer sen. bereits in den Fünfziger- und Sechziger­jahren ideale Standorte gefunden hat. Die Rotweine, die ein stattliches Drittel der Produktion ausmachen, haben in der Familie einen besonderen Stellenwert. Schon Willis Vater baute sie an, weil seine Frau am Abend gerne ein gutes Glas Rotwein trank. Auch wenn die Rotweine mehr durch Finesse als durch Kraft glänzen, ist es für Willi Bründlmayer eine Herausforderung, in diesem klimatischen Grenzgebiet schöne, bekömmliche Rotweine mit markanter Persönlichkeit heranzuziehen. Eine Klasse für sich ist der »Bründlmayer Brut«, der nach klassischer Gärung etwa drei Jahre auf der Hefe gelagert, dann per Hand gerüttelt und im Keller degorgiert wird. Im Vinotheksarchiv lagern seit 1947 die jeweils wertvollsten Jahrgänge. Bei intensiven internen Verkostungen lernt man vieles über Lagen, Jahrgangscharakter und Ausbaustil. Mit einem Exportanteil von 30 Prozent ist der Familienbetrieb auch international sehr erfolgreich. Fünfmal in Folge erhielt das Weingut die Auszeichnung »Winery of the year« in den USA im »Wine & Spirits Magazine«, die britische »Financial Times« nennt Bründlmayer ein »Leuchtfeuer des österreichischen Weinbaus«. Alle aktuellen Weine können im Heurigenhof Bründlmayer, einem Renaissancebau aus dem 16. Jahr­hundert, auch glasweise verkostet werden.

Weingut Familie Schuster

Großriedenthal, Wagram

Lust auf Löss« lautet die Devise im Weingut der Familie Schuster, einem echten Familienbetrieb aus Großriedenthal. Seit 1772 urkundlich dokumentiert im Familienbesitz wird hier Weinbau betrieben. Der Betrieb wird von Karl und Helga Schuster geführt, bereits mit der Unterstützung von Sohn Thomas. Nach Praktika im In- und Ausland sowie einem Studium an der FH Eisenstadt bringt er seine Ideen im Betrieb ein. Die Naturverbundenheit des Betriebs wird mit dem Marienkäfer auf dem Etikett hervorgehoben. Die Leitsorten des Weinguts sind regionstypisch Grüner Veltliner und vor allem Roter Veltliner. Beeindruckend präsentieren sich auch Riesling sowie Pinot Noir von der Einzellage Eisenhut. Die stilistische Weinlinie geht eindeutig in Richtung ausdrucksstarke und elegante Weine, die das Potenzial der Sorten und Lagen widerspiegeln. Besonders die prämierten Weine aus den Einzellagen Eisenhut, Altweingarten, Diebstein und Goldberg, zeigen was in den Rieden von Großriedenthal steckt. Ein besonderes Anliegen ist die autochthone Rebsorte Roter Veltliner. Das Verständnis für diese Sorte wurde mit dem »SALON«-Sieger 2011 unter Beweis gestellt. Im Jahr 2014 konnte sich der Betrieb in die Ehrenliste des »SALON« eintragen, innerhalb von fünf Jahren war das Weingut viermal darin vertreten. Thomas wurde weiters 2014 als Finalist der »Schlossquadrat Jungwinzertrophy« ausgewählt. In den vergangenen Jahren wurde der Betrieb durch eine neue Produktionsstätte inklusive modernem Kostraum erweitert. Gästezimmer, um die sich Helga Schuster kümmert, stehen zur Verfügung und laden zu einem Ausflug in die vielfältige Region Wagram ein.

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Sonne, Meer & Wein – Italiens unbekannte Inselweine – Wiener Wein – Pasta – Rio de Janeiro

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Settimo Cielo

85 Punkte, Wien

Italiener im Dachgeschoß des Hotels Royal mit Blick über die Innenstadt. Gehobene italienische Küche (Hase, Steinbutt, jede Menge Trüffel), Candle-Light-Dinner. Samstags gibt’s Brunch.

Otto Wagner Schützenhaus

81 Punkte, Wien

Restaurant im schönen Otto-Wagner-Haus direkt am Donaukanal. Jeden Monat ist die Karte einem anderen Teil der Ex-Monarchie gewidmet, von Ungarn über Wien und Venetien bis Tirol.

Schloss Gabelhofen

88 Punkte, Fohnsdorf

Im prächtigen Schloss haben regionale Produkte das Sagen, etwa Wild aus den umliegenden Jagdrevieren. Auf den Teller kommen sie mit internationaler Machart. 8000 Weinflaschen.

Kornat

83 Punkte, Wien

Gediegenes kroatisches Restaurant mit eindeutigem Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchte. Einige der Tiere sind für einen kleinen Aufpreis auch aus Wildfang zu haben. Separate Weinbar.

Führich

78 Punkte, Wien

Das Lokal hinter der Oper erinnert optisch ein wenig an ein Pariser Bistro der Jahrhundertwende, die Speisekarte ist fest im Wien der 90er verwurzelt. Hausgemachte Limonaden.

Iris Porsche

90 Punkte, Mondsee

In edlem Ambiente genießt man die subtilen Kreationen von Klaus Kobald aus besten heimischen Erzeugnissen und Edelprodukten der ganzen Welt. Dafür gibt es heuer drei Gabeln!

Kronensaal in der Burg Landskron

86 Punkte, Landskron

In der Sommersaison öffnet das Restaurant auf der Burg seine Pforten. Zu Mittag wird gutbürgerlich gekocht, abends im Kronensaal dann eine gehobene Küche aufgetischt.

Melrose

82 Punkte, Wien

Wenn Grinzinger von L. A. träumen: Surf ~ Turf mit Hummer, Steaks, Burger und Cocktails in der angeschlossenen Bar. Sonntags und feiertags Californian Brunch.

Holznerwirt

82 Punkte, Eugendorf

Im Zentrum von Eugendorf verbindet das Traditionsgasthaus alle Elemente gelebter Wirtshauskultur. Die Küche ist österreichisch, das Fleisch von eigenen Rindern, das Ambiente gemütlich.

Salzburgerstube im Hotel Salzburgerhof

92 Punkte, Zell am See

Wellness vom Feinsten, Fünf-Sterne-Komfort und eine feine, regionale, saisonale und luxuriöse Küche machen einen Aufenthalt im Salzburger Hof zum Erlebnis der Extraklasse.

Shambala im Le Méridien

80 Punkte, Wien

Restaurant des luxuriösen Le Méridien, in dem sich das Licht je nach Wetter ändert. Internationale Speisekarte mit österreichischen Klassikern, Champagner- und Cocktailbar mit Fingerfood.

St. Peter Stiftskeller

81 Punkte, Salzburg

St. Peter ist einfach Tradition, die Lage sensationell. Die Küche mischt österreichische Spezialitäten mit südlichen Aromen. Schöner Innenhof, alte Stuben – und das alles im Herzen der Stadt.

Schönberghof

83 Punkte, Spielberg

Der Blick auf den Red Bull Ring ist einzigartig, und auch in der Küche hat man stets ein Auge auf die Köstlichkeiten der Region. Auf Vorbestellung gibt’s Ripperln und Stelzen.

Café Central im Hotel Cafe Central

80 Punkte, Innsbruck

Das einzige echte Wiener Kaffeehaus westlich von Salzburg. Die Küche ragt jedoch weit über die Kaffeehausstandards hinaus, was die in diesem Jahr errungene Gabel beweist.

Der Bär

91 Punkte, Ellmau

Das Lifestylehotel hat sich ganz der Wellness verschrieben, auch jener des Magens. Josef Seebachers Küche ist so wohltuend wie das umfangreiche Spa-Angebot des Hauses.

Maria Loretto

86 Punkte, Klagenfurt

Maria Loretto ist der Inbegriff für schöne Stunden am Wörthersee. Da spielt natürlich auch die Küche mit, die vor allem für ihre Fischgerichte bekannt ist.

Good Morning Vietnam

82 Punkte, Wien

Modernes, ambitioniertes vietnamesisches Restaurant, das etwas mehr Wert auf gute Zutaten legt als manch andere vietnamesische Lokale. Hausgemachte Limonaden und umfangreiche Weinkarte.

Bauböck

87 Punkte, Gurten

Die alte Schlosstaverne bleibt eine Top-Gourmetadresse, Doris und Dominik Bauböck führen den Betrieb erfolgreich fort. Verfeinerte Innviertler Schmankerln, perfekt angerichtet!

Kritik der Woche

Martin Steininger (steininger.designers) mit Toni und Eva Mörwald und Architekt Christian Prasser.
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Restaurant der Woche: »Grand Diner Toni M.«
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Rezept der Woche

Schwammerlgulasch
Schwammerlgulasch
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Roberto

93 Punkte, Wien

Das Roberto steht auch im zweiten Jahr nach seiner Eröffnung im Fokus der Schönen der Wiener City. Hier trifft man einander, hier sieht man sich. Im Sommer ein paar Sitzgelegenheiten draußen, im Winter ein heimeliges Ambiente unter einem riesigen Luster.

Charly's

81 Punkte, Bad Ischl

Kühle sommerliche Innenhof-Location mit diskreten Lounge-Ecken und dekorativen Palmen. Der Schwerpunkt des Angebots liegt auch auf sommerlichen Longdrinks, die Spirituosenauswahl für die kalte Jahreszeit ist aber auch nicht zu verachten.

Burg Bar

90 Punkte, Perchtoldsdorf

Niederösterreichs Vorzeigebar präsentiert eine Standard- und eine Premium-Karte, die’s beide in sich haben: mit einer Vielzahl von Pure Spirits und Mixed Drinks. Und Patron Marko Cavar sorgt höchstpersönlich dafür, dass sie perfekt zubereitet sind.

Joma

85 Punkte, Wien

Multifunktionales Lokal neuen Stils, ein urbaner Zusammenschluss aus Café, Brasserie und Bar mit Gerichten aus den verschiedensten Küchen. Die »Cocktail Special Selection« bemüht sich um Klassiker und Neukreationen, die jeder Nur-Bar Ehre machen würden.

D-Bar Ritz-Carlton

92 Punkte, Wien

Die Rooftop-Bar Atmosphere bietet herrliche sommerliche Blicke auf Wien. Und in der D-Bar im Parterre gibt es Flatscreens, die interessante Einblicke in andere Wiener Spitzenbars bieten. Das ist selbstloser Dienst am »Barfly«-Kunden. Bravo!

Kix

82 Punkte, Wien

Eine nette Nachbarschaftsbar, fast so wie ein verlängertes Wohnzimmer für das Grätzl. Tiki-Drinks und Gin Tonic sind beliebt. Außerdem serviert das Barteam täglich bis 20 Uhr besonders preisgünstige Drinks.

Bristol Bar

86 Punkte, Wien

Hier trank schon Edward VIII., späterer König von England, der immer (aber leider nie mit Wallis Simpson) im Bristol Quartier bezog. Das klassische Holz-Ambiente hat einen modernen Touch. Die Drinks sind Klassiker geblieben, die Stammgäste auch.

Ginhouse

90 Punkte, Zell am See

Alpenromantik meets Pub im Hotel zum Hirschen. Nostalgisch-hippes Ambiente mit Sportevents auf dem TV-Schirm. 500 Gins von England bis Indien und jede Menge Cocktails mit dem Wacholderschnaps. Ein nachahmenswertes Beispiel der Spezialisierung einer Hotelbar.

Adlers Bar

89 Punkte, Innsbruck

Die Erfolgsstory geht weiter: Der Blick aus dem zwölften Stock des Pema-Hochhauses über die Lichter der Stadt bis tief ins Inntal ist überwältigend, das Ambiente angenehm, und bei den Cocktails gibt es interessante Kreationen mit sehr kreativen Namen.

Mayday Bar im Hangar-7

91 Punkte, Salzburg

Die Mayday Bar spielt im kulinarischen Komplex des Hangars eine wichtige Rolle als Tages- und Nacht-Location mit Barfood aus dem Restaurant auf höchstem Niveau. In der Cigar Lounge gibt es selbst aromatisierten Aroma-aged Rum mit den dazu passenden Zigarren.

Intermezzo Bar

90 Punkte, Wien

Diese Bar erfüllt – neben ihrer eigenen flüssigen – eine besondere Mission im Wiener Nachtleben: Sie bietet bis 2 Uhr früh Barfood, und zwar Klassiker wie etwa Clubsandwich, Gulaschsuppe, Würstel, Tatar – und das alles in großartiger Qualität. Danke!

The Sign

93 Punkte, Wien

Neben ausgezeichnetem Barfood, wie es sich für eine gute Bar gehört, ist das Sign immer für eine flüssige Überraschung gut. Die neueste Cocktailkreation etwa verwendet neben einigen anderen Ingredienzien den Saft eingelegter Muscheln.

H12 Radisson Blu

85 Punkte, Wien

Das moderne, lückenlos durchgestaltete Design macht einem »Style-Hotel« alle Ehre. Und die Drinks einem City-Hotel ebenso. Derzeit befindet sich dort vieles in Umorganisation. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.

Buddha Bar Pfauengarten

86 Punkte, Graz

Ein gewaltiges Angebot von 1000 Spirituosen lockt im Gewölbe der Buddha Bar direkt an den beleuchteten Glastresen. Das Design vereint Elemente aus Ost und West, die Gäste sind sehr chic, aber auch sehr ausgelassen, wenn der DJ auflegt.

Dreizehn

86 Punkte, Graz

Interessant kommentierte Barkarte, und dazu auch noch ausgesprochen günstig kalkuliert. So macht Trinken Freude, noch dazu, wenn einen das Ambiente so angenehm in Empfang nimmt und es außerdem dazu etliche Champagnermarken und Craft-Biere gibt.

Club 119

82 Punkte, Weiden

Der Club 119 des direkt am Neusiedler See gelegenen Hoteldorfs ist im Sommer Strandbar und im Winter Wohnzimmer für die Umgebung. Mit Disco und einer künstlerisch durchaus anspruchsvollen Eventbühne, wo sogar literarische Lesungen stattfinden.

Kreuz Bar

85 Punkte, Bregenz

Barflies, die in Bregenz gelandet sind, sammeln sich in der Bar dieses Traditionshotels. Wunderschönes klassisches Ambiente empfängt den Connaisseur, der sich an einem Ort niederlässt, der schon einige Prominenz gesehen hat. Und sogar Zigarren sind willkommen.

Mecs

82 Punkte, Pörtschach

An dem Ort, wo die legendäre Bar von Rainer Husar stand, wird deren Tradition in moderner Version fortgesetzt. Mit Live-Acts, DJs, jeder Menge heißer und cooler Musik und Cocktails, die der Qualität ihrer Vorgänger am Monte-Carlo-Platz um nichts nachstehen.

Lust

82 Punkte, Bregenz

Ein Jahr alt ist diese Cafébar im Herzen von Bregenz nun schon, aber am Enthusiasmus hat sich nichts geändert. Nach wie vor stehen nicht nur Kaffeespezialitäten auf dem Programm, sondern auch 120 Cocktails, sogar mit selbst gemachten Sirupen und Likören.

Quba

82 Punkte, Krems

Eine kleine Perle der Kremser Barszene – eine chillige Location für den erwachsenen, gereiften Trinker. Mit Specials wie »Fête la vie en rose« oder einer (Wodka-)»Bottle Night«. Für eine Bar eher ungewöhnlich: die exzellente Weinauswahl.

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