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Restaurant der Woche: »Grand Diner Toni M.«
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Rezept der Woche

Schwammerlgulasch
Schwammerlgulasch
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Weingut Wagentristl

Großhöflein, Neusiedlersee-Hügelland

Den Grundstein für das heutige Weingut legten die Ururgroßeltern Johann und Julianna Wagentristl im Jahr 1888. Sie übernahm mit ihrer Hochzeit den damaligen »Hof Nr. 135« in Großhöflein. Zu diesem Hof gehörten neben landwirtschaftlichen Flächen auch Weingärten. In folgenden Jahrzehnten widmete sich die Familie verstärkt dem Weinbau. Nach und nach verschwanden Viehwirtschaft und Feldbau, der Weinbau hingegen rückte sichtlich in den Mittelpunkt. So wurde im Laufe der Zeit aus dem »Hof Nr. 135« das heutige Weingut in der Rosengasse. Dessen Weingärten liegen an den sanften Hängen des Leithagebirges und dessen Ausläufern. Die besondere Zusammensetzung der Böden sorgt gemeinsam mit dem speziellen Kleinklima der Region für ein einzigartiges Terroir, das in dieser Beschaffenheit anderswo nicht zu finden ist. »Ich bin ein Freund klarer Linien, und diese verfolge ich auch bei der Kelterung meiner Weine. So entstehen Weine mit unverwechselbarem Charakter – Weine mit Kraft und Finesse. Mit diesen Weinen will ich andere, aber auch mich selbst glücklich machen!« so Winzer Rudi Wagentristl.

Weingut Thomas Hareter

Weiden am See, Neusiedlersee

An »Bio« führte hier kein Weg vorbei. Beim Streben nach reinster Qualität kam Thomas Hareter immer wieder zurück zur Basis: zu absolut rückstandsfreien Trauben. Und das war und ist nur möglich, wenn sie in einem unverfälschten und wirklich gesunden Umfeld wachsen. Keine Herbizide, keine Pestizide, keine Mineraldünger, keine nackten Böden, sondern ein Zusammenspiel von Kraut und Beikraut, ein frühzeitiges Erkennen und Abwenden von Krankheiten, ein gezieltes Einsetzen organischer Masse zur Stärkung der Reben und zur Erhaltung der Lebensvielfalt im Weingarten. »Wenn man die Wirkkraft der Natur und die Zusammenhänge da draußen erkannt hat, sind Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und dadurch die biologische Wirtschaftsweise die einzige Konsequenz unserer Denkprozesse«, so Thomas Hareter. Das Motto des Weinguts stammt von Charles Darwin und lautet: »Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.« Die Hareter-Weine sind vor allem eines: ehrlich und unverfälscht. Ein jeder nach seinen Eigenarten ausgebaut, nicht uniform, einem jeden seine Frucht gelassen, nicht marmeladig, nicht holzig, jedem Wein sein ihm eigener Gehalt, keine überzuckerten Alkoholwerte. Ganz einfach: die Traube im Glas.

Weingut Alois Zimmermann

Theiß, Kremstal

Das Weingut von Alois Zimmermann junior befindet sich im charmanten Weinort Theiß, nördlich des Donau­stroms, unweit der Weinstadt Krems. 2007 hat er es offiziell von seinen Eltern Alois senior und Edeltraud übernommen. Mit den Augen von Visionären haben es die beiden zu seiner heutigen Größe aufgebaut. Dass er ebenfalls Winzer werden wollte, stand für den Sohn außer Zweifel: die Arbeiten im Weingarten, das Begleiten des Weins im Keller, bis das Werk eines Jahres zu einem erlebbaren Genuss reift – das ist ein Prozess, der ihn schon immer faszinierte. Die Rebpflege ist für ihn dabei von zentraler Bedeutung, weshalb er auch eindeutig häufiger im Weingarten anzutreffen ist als im Büro. Bevor Zimmermann im Familienbetrieb loslegte, zog es ihn aber noch in die Ferne, um den Weinbau aus anderen Perspektiven zu erforschen. Die Essenz dieser Erfahrung ist für ihn die Konzentration auf die eigenen Stärken.

Weingut Juliana Wieder

Neckenmarkt, Mittelburgenland

Die Wieders sind Weinbauern im wahrsten Sinn des Wortes. Viele Generationen waren sie Landwirte, seit den 1980er-Jahren wird auf Wein gebaut. So wurden Äcker gegen Weingärten, Rinderhalle gegen Abfüllraum, Schweinestall gegen Barriquekeller und Heulager gegen Buschenschank getauscht. Inzwischen haben sich die Weine an der österreichischen Rotweinspitze etabliert. Georg stellt seit seiner Jugend mit großer Leidenschaft die gebietstypischen Weine her, unterstützt wird er dabei von seiner Schwester Burgi. Zusammen mit Betriebsgründerin und Mutter Juliana Wieder erkannten sie früh das Potenzial der einzelnen Rieden. In dem Bewusstsein, dass charakteristischer Wein nicht erst im Keller gemacht wird, sondern im Weingarten entsteht, sicherten sie sich die besten Lagen der Region: Spiegelberg, Bodigraben, Sonnensteig, Hochberg, Pollesgraben, Kronberg, Hussy, Kohlenberg, Hochäcker und Gfanger. Mittlerweile werden rund 42 Hektar Weingärten bearbeitet, die überwiegend 50 Jahre und älter sind. Der Blaufränkisch steht im Betrieb natürlich im Mittelpunkt, dieser wird je nach Lage und Alter der Rebstöcke in verschiedenen Varianten ausgebaut. Aber auch andere Reben werden kultiviert: Welschriesling und Chardonnay sowie Zweigelt, St. Laurent, Merlot, Syrah, Pinot Noir und Cabernet Sauvignon stellen eine spannende Herausforderung dar. Die internationalen Rotweinsorten werden nur in ausgezeichneten Jahrgängen sortenrein abgefüllt und runden die Cuvées »Georg«, »Morandus« und »Sempre« ab. Die Wieders legen nicht nur viel Wert auf die Qualität, sondern auch viel Herz in die Produktion Die Bewahrung von Traditionen und der Natur schließen die Offenheit für Neues nicht aus. So schafft es Georg immer wieder, das Beste herauszuholen.

Weingut Franz Schindler

Mörbisch, Neusiedlersee-Hügelland

Die 15 Hektar Weingarten der Familie Schindler befinden sich in den besten Rieden von Mörbisch. Nach strengsten Qualitätskriterien bearbeitet, bilden sie den Grundstein für die angestrebte Substanz und Dichte der Weine. Das pannonische Klima am Ufer des Neusiedler Sees sorgt Jahr für Jahr für vollreife Trauben. Die Weißweinsorten Welsch­riesling und Muskat-Ottonel werden klassisch und fruchtbetont in Edelstahltanks ausgebaut. Die besten Chargen der internationalen Sorten Chardonnay und Sauvignon Blanc reifen bis zu 18 Monate ausschließlich in neuen Barriques. Der daraus resultierende Top-Weißwein »Cuvée d’Argent« zeigt internationales Profil. Die Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und Cabernet Sauvignon werden im Stahltank vergoren und nach der Malolaktik entweder im großen Eichenfass oder wie im Fall der »Cuvée d’Or«, dem Flaggschiff des Hauses, bis zu 24 Monate in neuen Barriques ausgebaut. Mit dem Jahrgang 1999 wurde erstmals die Luxusausführung als »Grande Cuvée d’Or« vorgestellt, ein Prestigewein, der nur in den besten Rotweinjahrgängen aufgelegt wird. Für immer mehr Furore sorgt der reinsortige Merlot, den Kraft und Potenzial auszeichnen. Die Süßweine bestechen durch Harmonie, Kraft, Fruchttiefe und eine feine Säure. Die Philosophie des Hauses, den großen Gewächsen mehr Fassreife zu gönnen und erst später zu füllen und in den Verkauf zu geben, wird durch Spitzenplätze bei Verkostungen bestätigt.

Weingut Franz Anton Mayer

Königsbrunn, Wagram

Das Weingut Franz Anton Mayer beschäftigt sich seit 4 Generationen und mehr als 115 Jahren mit traditionsreichen, sortentypischen und unverwechselbaren Weinen für eine große Anzahl an Liebhabern klassischer, österreichischer Weinkultur. Franz Anton Mayer, 2013 nach langer Krankheit im Alter von 37 Jahren verstorben, hat sich Zeit seines Lebens nichts mehr gewünscht, als dass seine Weine genossen und ihre Qualitäten geschätzt werden. Das neu besetzte Team des Weinbaubetriebs nahm sich dieser Verantwortung und der langen Tradition des vielfach ausgezeichneten Familienunternehmens an und sichert damit die Zukunft des Weinguts auch für die nächste Generationen. Den Grundstein dafür wird gelegt, indem man sich auf die natürlichen Gegebenheiten vor Ort konzentriert und akribisch und sauber arbeitet. Adresse für Besucher: Weinblick Am Ende der Kellergasse 3483 Feuersbrunn am Wagram

Alfred Markus Deim – Naturnaher Weinbau

Schönberg, Kamptal

Der junge Weinbau- und Kellermeister Markus Deim ist seit seiner frühen Jugend in den Familienbetrieb involviert. In Übersee sammelte er umfangreiche Betriebserfahrungen. Umgesetzt hat er diese vorerst im gelungenen »Chefwein«, einem Grünen Veltliner. Am Gut, das sich einem betont umweltfreundlichen Weinbau verschrieben hat, werden die Weingärten ausschließlich von Familienmitgliedern gepflegt. Das trocken-heiße pannonische Klima und die rau-kühlen Lüfte des Waldviertels im Kamptal sorgen für den fruchtigen und mineralischen Charakter. Im Kamptal reifen die Grünen Veltliner auf kargen Böden mit Gföhler Gneis oder auf tiefgründigen Lehm- oder Lössböden. Die Rieslinge reifen auf den Terrassen mit Urgesteinsverwitterungsböden. Chardonnay und Weißburgunder auf tiefgründigen Lehmböden, die Sorten Malvasier und Gelber Muskateller auf kargem Gföhler Gneis. Die kräftigen Zweigelt und der Pinot Noir wurzeln auf tiefgründigem Lehm. Ein Teil der Weingärten liegt in der Wachau, wo die Temperaturschwankungen durch die ins Donautal strömenden kühlen Luftmassen des Dunkelsteinerwaldes sehr gut strukturierte aromenreichen Weine hervorbringen. Die Weine reifen dort auf Lehmböden: der Grüne Veltliner auf einem sandig-schottrigen, Rivaner auf tiefgründigem und Riesling auf einem schottrigen. Gemäß den nachhaltigen Grundsätzen des Weinguts wird der Wein überwiegend in großen Eichenholzfässern vergoren und dort bis zur Flaschenreife gelagert. Dass die Qualität stimmt, beweisen zahlreiche Nominierungen unter den Top 200 im »SALON Österreich Wein« und tolle Bewertungen bei der »AWC«. Der Betrieb der Familie Deim weist auch weiterhin eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse auf, das wir bisher fanden.

Weingut Malat

Palt, Kremstal

Das Weingut Malat gehört zu jenen besonderen Betrieben, die in allen Bereichen Spitzenprodukte erzeugen. Weiß, Rot, Sekt und Süß – und das ausschließlich aus den Trauben der eigenen Weingärten. Seit dem Jahr 2008 leitet Michael Malat den 1722 gegründeten Familienbetrieb in Furth-Palt und verwirklicht hier seinen eigenen Weinstil. »Ich will Weine machen, die man gerne trinkt und nicht nur verkostet, und bei jedem von ihnen soll meine persönliche Handschrift erkennbar sein: Eleganz, Finesse und Trinkfluss!« Ein Stil, den bereits sein Vater Gerald verfolgt hat, der Weinbaupionier des Kremstals, der das Weingut mit seinem visionären Schaffen an die Spitze gebracht hat. »Die Vielfalt unseres Sortiments spiegelt einerseits die lange Tradition, aber andererseits auch das Potenzial unserer Weinbauregion wider«, freut sich Michael Malat über die großartigen Möglichkeiten, die er als Winzer im Kremstal vorfindet. Auf die vielerorts übliche Bewässerung der Rebstöcke verzichtet er ganz bewusst: »Sie würde den Charakter der Rieden verändern. Nur wenn die Reben gezwungen sind, tief zu wurzeln, um an Wasser und Mineralstoffe zu gelangen, kommt der Lagencharakter im Wein vollkommen authentisch zum Ausdruck.« Spontanvergärung für alle Lagenweine und der komplette Verzicht auf Botrytis­trauben sorgen darüber hinaus für ein präzises, wiedererkennbares Profil aller Weine. Diese präsentieren sich klar und transparent, sortentypisch und animierend. Die Malats verstehen es, die gesamte Klaviatur von leichten Weißweinen bis hin zu komplexen Rotweinen perfekt zu bespielen. Jedes Jahr darf man sich auf Spitzenweine aus diesem Haus freuen. Seit 1976 werden Österreichs erste Winzersekte, Malat Brut und Malat Brut Rosé, nach der traditionellen Methode erzeugt. Sortentypische, edelsüße Weine komplettieren die Produktpalette; auch diese zählen stets zu den Besten im Land. Im Weingut Malat gilt Perfektion als Leitmotiv, und das seit vielen Generationen.

Weingut Unger

Halbturn, Neusiedlersee

Mit jeder Flasche Unger-Wein holen Sie sich ein Stück Burgenland ins Haus – die Wärme der Sommer­sonne, den Atem der Natur und die Kraft des Bodens. Mit den Weinbergen aufgewachsen und dem Boden der Heimat verwurzelt, das war der Anlass für Josef und Maria Unger vor 20 Jahren ihr Weingut in Halbturn zu gründen. Es musste sozusagen alles neu angeschafft werden, bis auf die Weinreben. die waren schon da. 20 bis 30 Jahre alte Zweigeltreben sowie Welsch­riesling und Pino Blanc bildeten das Fundament. Mit viel Ehrgeiz, Fingerspitzengefühl, Offenheit und Freude ging man ans Werk. Viele Auszeichnungen folgten, doch man blieb dem handwerklichen Schaffen immer treu. Artenvielfalt und Bodengesundheit sind nicht nur Schlagworte. Ausdünnen der Trauben und Geiztriebe sowie von Hand geerntete und selektionierte Trauben sind der Grundstock für ihre Weine. Der Zweigelt kristallisierte sich bald als die Lieblingstraube der Ungers heraus, er ist gekennzeichnet von toller Frucht, Eleganz und Vielschichtigkeit. Seit 2015 bringt auch Sohn Andreas sein Wissen und seinen jugendlichen Elan ein. Er ist für den Keller und die Weingärten mitverantwortlich. Zu seinem Zweigelt »Distelwiese« gibt es jetzt auch noch die Sorte Traminer – »Pure« und als Spätlese im Sortiment. Mit der Natur gemeinsam – jedes Jahr auf das Neue eine Herausforderung, nicht uniform, sondern mit den Höhen und Tiefen des jeweiligen Jahrgangs – das sind Unger-Weine pur.

Weingut Amsee

Gols, Neusiedlersee

Franz Pirker, Neowinzer und ehemaliger Manager im Bereich der Elektromobilität, ist ein langjähriger Freund von Winzer Helmut Preisinger aus Gols. Schon lange schlummerte in ihm der Traum vom eigenen Wein, den er 2012 gemeinsam mit Helmut Preisinger verwirklichte. Unter »Amsee« wurden bereits die ersten Weine gefüllt, wobei Qualität immer Vorrang hat. Nach dem Motto »Freude am Wein und Genuss« werden sortenreine Weine mit charakteristischer Frucht erzeugt. Dafür wurden nur ausgesuchte Lagen mit den passenden Rebsorten gewählt, denn diese müssen harmonieren, um die gewünschte Charakteristik zu erreichen. Alle Trauben werden selektioniert, von Hand gelesen und schonend verarbeitet. Aufwendige Produktionsmethoden tragen wesentlich zum unverkennbaren und fruchtigen Geschmack der Weine bei. Kirsche, Brombeere, Banane, Vanille, Schokolade und mehr – lassen Sie sich überraschen!

Weingut Leo Hillinger

Jois, Neusiedlersee

Leo Hillinger – more than wine! Naturnähe heißt die Philosophie. Unverwechselbarer regionaler Charakter ist das Ziel. Seit Leo Hillinger 1990 den kleinen väterlichen Weinhandel übernahm, entwickelte er den Betrieb durch intelligente Strukturreformen und Zukäufe sehr guter Lagen (mittlerweile 55 Hektar plus Vertragsweingärten) rund um Jois und Rust zu einem österreichischen Musterbetrieb. Die hohe Qualität der Weine wird durch die Synthese von biologischer Weingartenarbeit (seit 2010) mit schonender Kellertechnik garantiert. Rebflächen in unterschiedlichen Lagen und auf diversen Böden – von Schwarzerde und Braunerde über Kies bis Schiefer – lassen vielschichtige und finessenreiche Weine entstehen. Das konsequente Qualitätsdenken sowie die ständigen Marketingbemühungen führen zum Erfolg und wurden durch internationale Awards bestätigt. »Die perfekte Frucht soll unverändert in die Flasche« – das ist das Credo von Leo Hillinger.

Weingut Böheim

Arbesthal, Carnuntum

Im Arbesthaler Hügelland im Weinbaugebiet Carnuntum findet man das Weingut Böheim. Sowohl Rot- als auch Weißweine gehören zum Angebot Johann Böheims. Insbesondere die Cuvée »Stuhlwerker Privat« aus dem Spitzenjahrgang 2012 glänzte heuer, braucht aber noch etwas mehr Zeit, um das neue Holz völlig zu integrieren. Gut entwickelt präsentiert sich hingegen die trinkanimierende Cuvée »Stuhlwerker«. Weiters setzt der Betrieb auf den Blaufränkisch, der das Potenzial der Sorte in Carnuntum duchaus erkennen lässt. Diese Weine beeindrucken mit tiefer Farbe und gutem Potenzial. Bei den Weißweinen setzt der Betrieb auf den Grünen Veltliner – mit Erfolg, wie regelmäßige Top-Platzierungen beim »Falstaff Grüner Veltliner Grand Prix« in den vergangenen Jahren bewiesen haben. Darüber hinaus ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der Böheim-Weine sehr überzeugend.

Weingut Hirtl

Poysdorf, Weinviertel

Wenn es in den letzten Jahren um die Spitzenplatzierungen bei nationalen und internationalen Weinevents ging, tauchte der Name des Weinguts Hirtl aus Poysdorf immer wieder ganz vorne auf. Zu verdanken ist das nicht nur dem konsequenten Qualitätsstreben des niederösterreichischen Traditionsbetriebs, sondern vor allem dem natürlichen Zugang zur Weinproduktion, den sich Andrea und Martin Hirtl seit ihrer Betriebs­übernahme im Jahr 2001 bewahrt haben. Der persönliche Kontakt und Austausch mit den Kunden steht dabei ebenso im Vordergrund wie der Respekt vor den natürlichen Ressourcen einer einzigartigen Weinregion. Die geologischen und klimatischen Besonderheiten des Weinviertels werden mit Know-how, Erfahrung und viel Gespür kombiniert und eins zu eins in die Flasche gebracht. Die Qualität zieht sich dementsprechend durch den gesamten Sortenspiegel, der zahlreiche prämierte Vertreter aufzuweisen hat. Insgesamt steht das Weingut Hirtl für fruchtig-spritzige Weißweine, legendäre Rote und ausgezeichnete Prädikatsweine, von denen man sich gerne ein Glas nachschenkt – und, was in Zeiten wie diesen besonders wichtig ist: die nicht nur kostbar, sondern auch leistbar sind.

Weingut Erich Scheiblhofer

Andau, Neusiedlersee

Erich Scheiblhofer zählt zur jungen Garde im Burgenland, die in den letzten Jahren vor allem mit ihren Top-Rotweinqualitäten die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Auch er hat die Welt bereist und Erfahrungen bei Meistern ihres Faches in Kalifornien und Australien gesammelt, um sie im eigenen Betrieb, der erst 1999 gegründet wurde, umzusetzen. Mit der ersten Ernte aus dem Jahr 2000 wurde der Zweigelt »Prädium«, sein nach eigener Aussage wichtigster Wein, Landes- und Bundessieger. Im Jahr darauf entschied der Zweigelt den »Falstaff Grand Prix« für sich, ein Jahr später kam er beim selben Bewerb auf Platz drei. Top-Weine des engagierten Winzers sind der Merlot und der Shiraz, die ebenfalls von der Lage Prädium stammen. Die Merlot-Weine der Jahre 2002 und 2004, der Cabernet Sauvignon 2008 und 2010 und der Shiraz 2013 wurden Falstaff-Sortensieger. Nicht nur national ist das junge Weingut mit jährlich zumindest einem Landes- und Bundessieger das höchstprämierte. Auch international bricht man alle österreichischen Rekorde: Bei der weltweit größten Weinbewertung, der »Austrian Wine Challenge«, ging der Titel »Winery of the year« in sieben von neun Jahren an die Scheiblhofers. Für die größte internationale Furore sorgte bislang der Jahrgang 2011. Markus del Monego und Andreas Larsson bewerteten die Cuvée »Big John« mit 94,5 Punkten als höchstbewerteten Wein Österreichs, dicht gefolgt von der Cuvée »Legends« 93,5 Punkten. Nicht weniger spektakulär sind die 19/20 Punkte von René Gabriel für Cabernet Sauvignon und Blaufränkisch »Jois«.

Winzerhof Kiss

Jois, Neusiedlersee

Der Winzerhof Ronny Kiss entwickelte sich in den letzten Jahren immer mehr zum Geheimtipp unter Weinliebhabern. Ronny Kiss weiß sich das Terroir in Jois zunutze zu machen. Hier entstehen verführerisch fruchtbetonte, muskulöse Rotweine und herrlich frisch-fruchtige Weißweine. Im Mittelpunkt des Sortiments stehen die Sorten Blau­fränkisch und Cabernet Sauvignon. Mit seinem Cabernet Sauvignon Neuberg konnte sich der engagierte Winzer den Titel »Falstaff Sortensieger« 2014 und 2015 holen. Auch der Blaufränkisch Jungenberg darf sich jedes Jahr über Top-Bewertungen freuen und konnte 2015 auch in dieser Kategorie den Falstaff Sorten­sieger gewinnen. Mit diesem Wein wurde er auch als 3. Falstaff-Sieger 2015 gekürt. Durch die Auszeichnung »Bundessieger 2014« konnte Ronny Kiss überzeugen, dass er sowohl in der Rotwein- als auch in der Weißweinliga mitspielen kann. Weiters seien auch die liebevoll eingerichteten Gästezimmer erwähnt, welche mit viel Herzlichkeit von seiner Frau Gerda geführt werden. Durchatmen, entspannen und sich mit herrlichen Weinen verwöhnen lassen, das bietet der Winzerhof Ronny Kiss.

Weingut Johann Topf

Straß im Straßertale, Kamptal

Im wunderschönen, malerischen Ort Straß im Straßertal, im Weinbaugebiet Kamptal, liegt das Traditionsweingut Topf. Ein Platz, wo Tradition, Innovation, Nachhaltigkeit und modernes Know-how harmonisch miteinander verschmelzen. Das Weingut wird von Hans und Magdalena Topf geführt; unterstützt werden die beiden von ihren Söhnen Hans Peter und Maximilian, die mit ihrer Ausbildung fertig sind und sich zwischen ihren Auslandspraktika die ersten Sporen im elterlichen Betrieb verdienen. Die oberste Philosophie dabei ist: »Die richtige Rebe am richtigen Boden in den richtigen Lagen zu pflanzen.« Hans Topf bezeichnet sich als »Terroirist«, denn die Lagen sind das höchste Gut, und nur in großen Lagen können große Weine entstehen. Sein Herz schlägt für die regionaltypischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, für die das Kamptal beste Voraussetzungen liefert. Zu seinen Lieblingslagen zählen Gaisberg, Wechselberg, Wechselberg-Spiegel, Heiligenstein, Hölle und Hasel. Jede dieser Lagen hat andere Bodenbeschaffenheiten, ein anderes Kleinklima, eine andere Struktur, jede für sich einzigartig und individuell. Der Winzer kennt jeden Weinstock des 45 Hektar großen Betriebes, diese sind auch neben seiner Familie seine ganze Leidenschaft. Qualität wächst nur im Weingarten, im Keller trachtet er behutsam, diese eingebrachte Qualität mit moderner und überlieferter Vinifizierung zu erhalten. Für Hans Topf ist es wichtig, dass seine Weine von Persönlichkeit geprägt sind, Terroir und Jahrgangstypizität dabei aber immer klar erkennbar sind. Große Weine sind wie große Persönlichkeiten tief mit ihrer Herkunft verwurzelt. Die Lagenweine aus dem Weingut zeichnen sich neben Eleganz und Mineralität durch ein enormes Lagerpotenzial aus.

Weingut Gesellmann

Deutschkreutz, Mittelburgenland

Im Jahr 1767 wurde das Gut Gesellmann erstmals urkundlich erwähnt. Seitdem haben viele Generationen dazu beigetragen, dass gemeinsam angereichertes Wissen nicht vergessen, sondern in Verbindung mit der Moderne neu definiert wurde. 45 Hektar sind eine exklusive Größe, die gezielt darauf ausgerichtet ist, nicht den Weltmarkt, sondern Weinfreunde in aller Welt limitiert zu beliefern. Im Weingut Gesellmann stehen vor allem die heimischen Sorten im Vordergrund. Der »Opus Eximium«, der die autochthonen Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent zu einem idealen Speisenbegleiter vereint, ist die Benchmark des Weinguts. Eine weitere tragende Rolle spielt die Cuvée »G«: Aus den Sorten Blaufränkisch und St. Laurent begeistert sie mit präziser Klarheit, die durch neunzigjährige Rebstöcke eine tiefgründige Veredelung erfährt. Seit 2005 wird der »hochberc« vinifiziert – ein reinsortiger Blaufränkisch, der mit großer Finesse Winzer, Sorte und Gebiet in sich verdichtet. Eine weitere Spitzencuvée ist der »Bela Rex«, eine Zusammensetzung aus Merlot und Cabernet Sauvignon, bei der der Winzer sein Können mit den internationalen Rebsorten unter Beweis stellt. Auch für die Genese der weißen Kostbarkeiten bieten die Lagen der Gesellmanns beste Voraussetzungen: Der Chardonnay Steinriegel besticht durch eine spannende Aromenvielfalt mit feinen mineralischen Tönen, und auch der klassisch ausgebaute Chardonnay lässt die Leidenschaft des Winzers am Gaumen aufblitzen. Seit 2011 erweitert »hochberc weiß« das Weißweinsortiment: ein Gemischter Satz, der durch seine Fülle und Aromenvielfalt besticht. Die Weißweine sind ausdrucksstarke, tiefgründige Partner für genussvolle Momente, die ihre Zeit der Reife in Barriques (neu und gebraucht) oder Stahltanks verbringen.

Weingut Aigner

Krems, Kremstal

Wolfgang Aigner wurde das Wein­machen in die Wiege gelegt. Der Sohn eines Winzers übernahm bereits mit 21 Jahren das elterliche Weingut in Krems. Von Anfang an arbeitete Aigner konsequent daran, das Potenzial seiner hervorragenden Lagen auszuschöpfen. Denn dort, im Terroir von Sandgrube und Weinzierlberg, liegt die Stärke des Weinguts, das heute auf rund 15 Hektar einige der interessantesten Weißweine der Kremser Region produziert. Die Rebstöcke wurden großteils vom Großvater vor 40 Jahren ausgepflanzt, der Schwerpunkt liegt auf den Sorten Grüner Veltliner und Riesling. Die Weine haben ein unverkennbares Profil: Sie sind gehaltvoll, aber nicht schwer, wirken frisch, mit markanter Würze und kraftvollem Bukett. Aigner baut seine Weine lagerfähig aus. Die Reserven sind noch nach 20 Jahren frisch, zeigen klare Frucht und vielschichtige Tertiär­aromen.

Weingut Familie Proidl

Senftenberg, Kremstal

Senftenberg liegt aus nördlicher Sicht am Beginn des Weinbaugebiets. Es verbindet die Weinbauregion der Wachau mit der für das Waldviertel typischen, durch Wald und Fels gegliederten Landschaft tief eingeschnittener Flusstäler. Das Zusammentreffen der kühlen Luftströme der Böhmischen Masse mit den milden Temperaturen des Donauraums schafft zusammen mit Gneis-Verwitterungsböden ideale Bedingungen für charaktervolle Weine. Das große Kapital des Weinguts Proidl sind die steilen Lagen im Durchbruchstal des Kremsflusses. Das Paradebeispiel ist die Riede Ehrenfels, die nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf in jahrelanger Arbeit rekultiviert, also von Gestrüpp, Wald sowie Felsen befreit und mit Riesling und Grünem Veltliner wieder bepflanzt wurde. Die Riede Pfeningberg auf Glimmerschiefer und die Riede Hochäcker auf Gföhler Gneis haben eine ähnliche Entstehungsgeschichte aufzuweisen. Hier wachsen eigenständige Weine aus Grünem Veltliner, Riesling, Traminer und Gelbem Muskateller mit klarem mineralischen Charakter, der durch die betriebstypische späte selektive Ernte noch unterstrichen wird. Reinzuchthefen werden nach Möglichkeit vermieden, eine langsame, bis zu sechs Monaten dauernde Vergärung ist die Regel. Bei Jungweinpräsentationen wird man Franz Proidl daher vermissen – anstatt die Entwicklung seiner Weine hektisch voranzutreiben, verwendet er auf den Ausbau seiner Weine genügend Zeit, um diesen eine längere Lebensdauer zu verleihen. Höchste Bewertungen und immer wieder hervorgerufenes Erstaunen ob der Standfestigkeit dieser mineralisch-konzen­trierten Kremstaler Bergweine eröffnen beste Perspektiven für die nächste, zehnte Generation im Hause Proidl. Patrick beginnt gerade das Mysterium der Senftenberger Lagen zu ergründen. Daher können je ein Veltliner und ein Riesling unter der Bezeichnung »Generation X«, ein Jahr in 500-Liter-Fässern ausgebaut, als Ergebnis seiner Sichtweise verkostet werden. Ergänzt werden diese Steillagenweine mit feinen Rotweinen der Sorten Zweigelt, Merlot und Cabernet Sauvignon.

Weingut Rudi Pichler

Wösendorf, Wachau

Rudi Pichler zählt mittlerweile längst zu den arrivierten Spitzenerzeugern der Wachau. Auf seinen Lagen, die über Joching, Wösendorf, Weißenkirchen und Mautern verstreut sind, erzeugt er charaktervolle Weißweine aus einer gemessen an der Betriebsgröße erstaunlich großen Sortenpalette. Neben Grünem Veltliner und Riesling kultiviert Rudi Pichler Burgundersorten und den meist voluminösen Roten Veltliner. Der Winzer versteht es, den Weinen in jeder Kategorie sehr viel Sortencharakter einzuhauchen. Sein Federspiel vom Grünen Veltliner ist unter Kennern immer ein Favorit, der trinkanimierenden Stil mit klassischem Wachauer Sortenausdruck verbindet. Bei den großen Smaragden versteht es Rudi Pichler, das Terroir wunderschön herauszu­arbeiten. Diese kräftigen Weine entwickeln erst nach einigen Jahren ihre volle Pracht. Er setzt in letzter Zeit punktuell auf entsprechende Maischestandzeiten, die Gärdauer, die er in vergangenen Jahren eher länger angesetzt hat, ist nun wieder kürzer geworden, weil das dem angestrebten Stil besser entgegenkommt. Das Resultat sind nuancierte Spitzenweine von sehr individueller Prägung. Nicht nur vom Standpunkt der Architektur aus sehenswert ist das neue Weingut, das 2004 feierlich eröffnet wurde. Es bietet dem engagierten Winzer nun den Raum, seine bemerkenswerten Weine unter optimalen Bedingungen zu keltern. Rudi Pichlers charaktervolle neue Serie ist durch eine ungemeine mineralische Strahlkraft, Straffheit und Tiefe in der Aromatik gekennzeichnet, die unterschiedlichen Terroirs sind auf das Präziseste entfaltet. Es ist eine Freude, sich diese Weine zu erschließen, allen voran die herausragenden Grünen Veltiner und der Riesling Achleithen. Die Falstaff-Redaktion wählte Rudi Pichler zum »Winzer des Jahres« 2010.

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Sonne, Meer & Wein – Italiens unbekannte Inselweine – Wiener Wein – Pasta – Rio de Janeiro

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Anfora

85 Punkte, St. Andrä

Verträumt zeigt sich der Blick auf den St. Andräer See. Die kreativen Gerichte gelingen. Die Küche zeigt sich verbunden mit der Region und hat Spaß an mediterranen Ausflügen.

Weidinger Stub'n

84 Punkte, Abersee

Ein sehr schönes Haus mit Chalet-Charakter direkt am Wolfgangsee. Die Küche ist gutbürgerlich-traditionell mit Ideen. Die lokale Spezialität, der Aberseer Schafskäse, ist hier ein Muss.

Bristol Lounge im Hotel Bristol

84 Punkte, Wien

Von Frühstück über Lunch und Fünf-Uhr-Tee bis Dinner bietet das Bristol ein Rundumkonzept im Art-déco-Ambiente des Hotels. Serviert wird hochpreisige internationale Hotelküche.

Cuisino Kitzbühel

84 Punkte, Kitzbühel

Der originelle Name lässt aufhorchen, und der Besuch bestätigt ihn. Im modern-gemütlichen Holzambiente wird feine Küche mit Schwerpunkt Steaks serviert. Günstiger Mittagstisch!

Tian

92 Punkte, Wien

Eines der besten Restaurants der Stadt, und das mit ausschließlich vegetarischer Küche. Im Tian kann man kosten, wie beflügelnd eine Einschränkung sein kann. Das Ergebnis kostet allerdings.

Schloss Mönchstein

91 Punkte, Salzburg

Über der Altstadt wird im Schloss ambitioniert gekocht. Küchenchef Markus Mayr inszeniert eine sehr gute österreichisch-internationale Küche mit Anspruch und pfiffigen Ideen.

Restaurant im Almhof Schneider

96 Punkte, Lech

Familie Schneider praktiziert Gastlichkeit auf höchstem Niveau: nahe an der Perfektion beim Geschmack und im Anrichten, Kompetenz im (Wein-)Service, Wohlfühlräume zum Verweilen.

The Bank Brasserie & Bar im Park Hyatt

90 Punkte, Wien

Neuigkeiten aus dem umwerfend schönen historischen Kassasaal des alten Kreditanstalt-Gebäudes: Das Fine-Dining-Konzept wird aufgebrochen und zu einer Brasserie mit Bar erweitert.

Marchfelderhof

79 Punkte, Deutsch-Wagram

In dem aus den Medien sattsam bekannten Machfelderhof wird der Gast nicht nur satt, sondern auch beeindruckt – unter anderem von der hohen Promidichte im Haus.

Das Schick

85 Punkte, Wien

Spannendes, österreichisch-spanisches Cross-over aus vielen heimischen Zutaten und spanischen Kochideen. Sehr schön im zwölften Stock hoch über der Ringstraße gelegen.

Der Ringsmuth

83 Punkte, Wien

Wer vor der Zugfahrt noch gediegen essen will, ist hier richtig: Direkt vis-à-vis vom Hauptbahnhof gibt’s hier gehobene österreichisch-mediterrane Küche.

Werzer's Beach Club

86 Punkte, Pörtschach

Direkt im Badehaus am See erfüllt der Beach Club alle Wünsche. Die Werzer’s-Küche zeigt auch bei Club-Feeling ihr Gespür für Qualität und Kreativität; hier bei leichten Gerichten.

Panorama

80 Punkte, Obertauern

Tradition trifft Innovation. Die junge, motivierte Küchencrew setzt auf Regionalität, Pfiff und authentische Umsetzung. So findet man Klassiker neben Jakobsmuscheln mit Vanille-Erbsen-Mousseline.

Sigwarts' Tiroler Weinstuben

90 Punkte, Brixlegg

Seit Jahr und Tag eine Hochburg des Schlemmens. Nicht umsonst eines der Lieblingsrestaurants des Gourmetclubs. Die Philosophie: von allem das Beste, deshalb auch Luxusprodukte.

Schloss Mittersill

86 Punkte, Mittersill

Edles Schlossambiente und eine vorzügliche Küche laden zum Genuss ein. Köstliche Wildgerichte, österreichische Klassiker und feine Süßspeisen genießt man im Schloss oder auf der Terrasse.

Steirerschlössl

94 Punkte, Zeltweg

Eine geschichtsträchtige Atmosphäre und eine Ausstattung, die keine Wünsche offenlässt. Die Küche entspricht vollkommen den hohen Erwartungen. Regionalität auf internationalem Niveau.

G'Schlössl Murtal

86 Punkte, Großlobming

Oliver Drtina kochte früher bei Dreisternekoch Heinz Winkler, jetzt konzentriert er sich auf klassische Genüsse. Tipp: die gefüllte Murtalhahnbrust oder der Blunzenstrudel.

Wunderkammer im Hotel Almhof Schneider

95 Punkte, Lech

Im Luxushotel zelebriert man die Rückbesinnung auf die gute alte Küche in diesen unvergleichlichen Stuben. Aber hier werden selbst Sonntagsbraten und Schnitzel zum Erlebnis.

Glantaler Hof

85 Punkte, Liebenfels

Die Produkte stammen großteils aus der Region. Bedacht ist Küchenchef Hannes Siegel auf traditionelle Zubereitung. So brutzelt das Schnitzerl wie selbstverständlich im Schmalz.

Murmeli

90 Punkte, Lech

Per Einkehrschwung zur Haute Cuisine: Im direkt an der Skipiste gelegenen kleinen Gourmethaus verwöhnen Wolfgang und Annemarie Strauss selbst anspruchsvollste Oberlecher Gäste.

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Stollen 1930

91 Punkte, Kufstein

Speakeasy unter der Festung Kufstein mit der nach eigener Angabe größten Gin-Sammlung der Welt. Hier gibt es Vintage-Cocktails, Edelspirituosen, Einlass erst ab 21 Jahren und elf Regeln, die das Verhalten in dem engen Stollen bis ins Detail bestimmen sollen.

Club 119

82 Punkte, Weiden

Der Club 119 des direkt am Neusiedler See gelegenen Hoteldorfs ist im Sommer Strandbar und im Winter Wohnzimmer für die Umgebung. Mit Disco und einer künstlerisch durchaus anspruchsvollen Eventbühne, wo sogar literarische Lesungen stattfinden.

Roberto

93 Punkte, Wien

Das Roberto steht auch im zweiten Jahr nach seiner Eröffnung im Fokus der Schönen der Wiener City. Hier trifft man einander, hier sieht man sich. Im Sommer ein paar Sitzgelegenheiten draußen, im Winter ein heimeliges Ambiente unter einem riesigen Luster.

Dombar

87 Punkte, Linz

Das Designhotel am Linzer Domplatz hat eine Bar, in der es mehr gibt, als nur etwas zu trinken: nämlich Kultur. Einmal im Monat gibt es dort Kulturevents mit Art- und Food-Fachleuten, bei dem die fünf Sinne thematisch im Mittelpunkt stehen.

Quba

82 Punkte, Krems

Eine kleine Perle der Kremser Barszene – eine chillige Location für den erwachsenen, gereiften Trinker. Mit Specials wie »Fête la vie en rose« oder einer (Wodka-)»Bottle Night«. Für eine Bar eher ungewöhnlich: die exzellente Weinauswahl.

Mojito Bar

80 Punkte, Judenburg

Natürlich bekommt man hier Mojitos, aber auch 250 andere Mixed Drinks. Denn was die in der Stadt können, kann man in der Obersteiermark auch: Party machen mit Showbarkeeping, Livemusik-Events und Top-DJs. Schon seit Jahren ein Fixpunkt für die Youngsters.

Kempinski Lobby Lounge

88 Punkte, Wien

Ein Tipp: Setzen Sie sich in die Cigar Lounge, und lassen Sie sich dort Ihren Drink servieren. Er wird perfekt zubereitet von der Bar in der Lobby Lounge kommen. Und bestellen Sie sich als Barfood dazu die Signature-Dish-Käsekrainer des Hotels.

Wasserturm

91 Punkte, Zeltweg

Die Falstaff Loungebar des Vorjahrs in diesem Luxushotel im Herzen der Steiermark entwickelt sich kontinuierlich weiter. Mit Malt Whiskys, aber auch speziellen Tees und Kaffees, die hier, wie es sich für eine Lounge auch gehört, besonders gepflegt werden.

Hemingway

88 Punkte, Ried

Das Hemingway steht auf zwei Beinen. Das eine ist die Küche, aus der immer wieder hervorragende Leckerbissen kommen, das andere eine echte Cocktailbar mit schöner, gut umgesetzter Karte. Und das Ganze steht unter dem Motto: »Fun Dine & Fine Dine«.

Rieders

88 Punkte, Ried

Zwei mit dem Bar Award ausgezeichnete Chefs sind Garant für perfekte Cocktail-Klassiker wie auch spannende Eigenkreationen. Als Tages- und Nachtbar geführt, bietet das Rieders ein professionelles Ambiente, in dem sich der erfahrene Bargeher gleich wohlfühlt.

Kruger's Bar

90 Punkte, Wien

Eine rundum beeindruckende Bar: Wunderbar das Interor Design im wuchtigen Stil der 40er-Jahre, großartig das Zigarren-Sortiment, umfangreicher als in manchem Fachgeschäft, und natürlich sind die Drinks über jeden Zweifel erhaben.

Palmira

90 Punkte, Baden

Anouilhs Dictum »Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht« ist das Motto dieser kleinen Bar im Herzen von Baden. Und es ist dort jederzeit nachprüfbar. Einmal im Monat kann man beim Speed-Dating sein Glück versuchen.

Fabios

92 Punkte, Wien

Nach der Auszeichnung als Restaurantbar des Jahres geht die Bar des Promi-Gourmettempels unbeirrt ihren amerikanischen Weg weiter. Eine kleine Terrasse ist dazugekommen, auf der man in bequemen Sofas sommerliche Longdrinks schlürfen kann.

Intermezzo Bar

90 Punkte, Wien

Diese Bar erfüllt – neben ihrer eigenen flüssigen – eine besondere Mission im Wiener Nachtleben: Sie bietet bis 2 Uhr früh Barfood, und zwar Klassiker wie etwa Clubsandwich, Gulaschsuppe, Würstel, Tatar – und das alles in großartiger Qualität. Danke!

Joma

85 Punkte, Wien

Multifunktionales Lokal neuen Stils, ein urbaner Zusammenschluss aus Café, Brasserie und Bar mit Gerichten aus den verschiedensten Küchen. Die »Cocktail Special Selection« bemüht sich um Klassiker und Neukreationen, die jeder Nur-Bar Ehre machen würden.

Slu Ginbar

92 Punkte, Wien

Schon lange vor dem allgemeinen Hype hat sich »Professor« Nikolaus Slupetzky mit Gin und dessen beliebtesten Filler, dem Tonic, geradezu wissenschaftlich beschäftigt. Seine »Seminare« finden von Mittwoch bis Samstag ab 20 Uhr statt.

Lakeside

85 Punkte, Reifnitz

»Was im Lakeside passiert, bleibt im Lakeside«: Dieses Motto ist die Garantie für die hohe Promi-Dichte an dieser Location. Von Mai bis September täglich geöffnet. Speisen gibt es durchgehend, und an der Bar bekommt man immer einen Himbeer-Mojito.

Steirerpub

82 Punkte, Graz

Ein uriges Pub im Herzen von Graz mit schottisch-steirischer Atmosphäre, in dem jeden Mittwoch eine Karaoke-Night stattfindet. Pubsport mit Dartscheibe und Nagelstock. Britische Biere, schottische Whiskys und Spezialitäten wie Eier-Landler oder Chili-Schnaps.

Kreuz Bar

85 Punkte, Bregenz

Barflies, die in Bregenz gelandet sind, sammeln sich in der Bar dieses Traditionshotels. Wunderschönes klassisches Ambiente empfängt den Connaisseur, der sich an einem Ort niederlässt, der schon einige Prominenz gesehen hat. Und sogar Zigarren sind willkommen.

Burg Bar

90 Punkte, Perchtoldsdorf

Niederösterreichs Vorzeigebar präsentiert eine Standard- und eine Premium-Karte, die’s beide in sich haben: mit einer Vielzahl von Pure Spirits und Mixed Drinks. Und Patron Marko Cavar sorgt höchstpersönlich dafür, dass sie perfekt zubereitet sind.

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