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Haut-Batailley launcht zweites Label »Verso«

Château Haut-Batailley kündigte ihr neues Label »Verso« an und bringt den ersten Vintage auf den Markt.

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30 Jahre Destillerie Schosser: »Max Reserve«-Sets gewinnen

Anlässlich des 30-jährigen Brennereijubiläums der Destillerie Schosser, verlosen wir zwei verschiedene 3er-Sets der neuen Linie »Max Reserve«, die aus...

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Get the Look: Yves Saint Laurent

Er war der Verfechter von Schwarz, bevor er in Marokko die Farbe entdeckte. Marrakesch inspirierte Yves Saint Laurent zu den schönsten Kreationen: Wir...

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Ein zweiter Lagen-Barolo!

Pio Cesare: 1985 war das Geburtsjahr des Barolo Ornato. 30 Jahre danach folgt nun der Barolo aus der Lage Mosconi.

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Falstaff Leserreise: Benvenuti in Sicilia

Exklusive Wein- und Genussreise zu den schönsten Seiten Siziliens. Dr. Othmar Kiem, Chefredakteur von Falstaff Italien, hat hier besondere Orte, feine...

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Wein

Weinguide 2019/2020: Best of Kremstal

Im Weinguide finden Sie die besten Weine Österreichs mit Falstaff-Bewertung – 300 davon stammen aus der Weinbauregion Kremstal.

Gourmet

Echt Regional! Geier. Die Bäckerei

Die Weinviertler Bäckerei steht seit 1902 für Brotspezialitäten aus der Region – Wir verlosen fünf regionale Genusskörbe gefüllt mit dem Besten aus...

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Wein

Chanel erwirbt Weingut in der Provence

Mit dem Kauf der Domaine de l'Île auf der Insel Porquerolles in der Provence hat die Chanel-Gruppe in ihr fünftes Weinbauprojekt investiert.

Bar & Spirits

Wählen Sie Ihr Lieblings-Cocktailrezept!

VIDEOS + VOTING: »Puradies« Negroni-Challenge mit Kan Zuo, Andrea Hörzer und Florian Steflitsch. Wer hat das beste Rezept?

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Die großen Küchentrends 2019

Küche und Wohnraum lassen sich kaum noch trennen. LIVING sprach mit dem Einrichtungsexperten Martin Wetscher über neues Handwerk und wie man moderne...

Gourmet

Thomas Edlinger hat den »Geschmackstempel« eröffnet

Gemeinsam mit seinem langjährigen »Pan e Wien«-Partner Wolfgang Hetzel wird jetzt an der Praterstraße herzhaft regional gekocht. Ausnahmen gibt es,...

Branchen-Insider

Falstaff Young Talents 2019 »Pâtisserie« sind gekürt

Jaimy Reisinger darf sich über den Titel »Falstaff Young Talent 2019« in der Kategorie »Pâtisserie« freuen. Zudem wurde Eveline Wild für ihren Einsatz...

Gourmet

Falstaff prämiert die besten Schweizer Beizen 2020

FOTOS: Im Restaurant »Terrasse« in Zürich wurden bei der Präsentation des neuen Falstaff Beizenguides die besten Betriebe der Schweiz geehrt.

Gourmet

Falstaff sucht die beliebtesten Bäckereien in Österreich

Welchem Bäcker schenken Sie Ihr Vertrauen, wenn es um frisches Gebäck geht? Nominieren Sie Ihren Lieblingbetrieb, damit er es ins anschließende Voting...

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Mazedonische Weinverkostung im »The Stage«

Am 17. Oktober können Weinliebhaber in Wien bei der Master Class mit Weinautor Darrel Joseph Tropfen aus dem griechischen Nachbarland verkosten.

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LIVING hearts Blue Velvet

Ob Royalblau, Navy oder Petrol: Blautöne spielen diesen Herbst eine tragende Rolle und sorgen für gemütliches Flair in jedem Raum.

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Lagrein: Herkunft ist die Zukunft

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»No Reservation« heißt es im neuen Ableger des »Mochi«. Für die mögliche Wartezeit wird man mit japanisch inspirierten Speisen wie Shrimp-Gyoza und...

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Die Spirituose offenbart nicht nur beim Trinken ihre unterschiedlichen Facetten – auch in der Küche lässt sie sich vielseitig einsetzen. Wir...

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Falstaff präsentiert dritte Ausgabe der »Gourmet Weekends«

Hamburg, Porto, Moskau & Co. – bereits zum dritten Mal bringt Falstaff zwölf neue Wochenend-Trips für Gourmets in Buchform auf den Markt.

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Harald Riedl kocht im »Weindomizil Hagn«

Der Spitzen- und einstige Sternekoch zeichnet künftig für die Kulinarik des Weinviertler Weinguts Hagn verantwortlich.

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Qualitätsbrennerei: Brandy Italiano is back

Vier Brenner stellen ihren Sieben-Punkte-Katalog vor, mit dem der italienische Brandy wieder aus dem Schatten der Grappas hervortreten soll.

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Matteo Thun im LIVING-Talk: Das Leben als Genuss

Der Star-Architekt und Designer über die Reduktion auf die Einfachheit, De-Technologisierung und das Bedürfnis nach optischer Ruhe.

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Weinguide 2019/2020: Best of Südtirol

Alle Südtiroler Weine mit Bewertungen aus dem aktuellen Falstaff-Weinguide finden Sie hier.

Kritik der Woche

Alexander Bachl
Bachls Restaurant der Woche: Kikko Bā
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Tagliatelle Nero di Seppia
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Weingut Leth

Das Weingut der Familie Leth in Fels liegt direkt an den Lössterrassen des Wagrams. Der Löss prägt maßgeblich den Charakter der Weine, der Grüne Veltliner dankt es ihm mit großartiger Würze, Dichte und Harmonie. Etwas mehr als die Hälfte der stattlichen 50 Hektar Rebfläche sind damit bestockt, herausragend dabei die Weine der Rieden Brunnthal und Scheiben, beide klassifiziert als Erste Lage der »Traditionsweingüter Österreich«. Es ist nicht eine plakative Primärfrucht, die bei diesen Weinen im Vordergrund steht, sondern die Vielschichtigkeit der Aromatik, feine Mineralik und ein ausgezeichnetes Potenzial für lange Flaschenreife. Dass die Veltliner aus dem Weingut Leth zu den besten im Lande zählen, beweisen eindrucksvoll zwei erste Plätze beim »Falstaff Grüner Veltliner Grand Prix«, ein »SALON«-Sieger sowie die »Decanter World Wine Award Trophy«. Neben dem Grünen Veltliner liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Wagramer Traditionssorte Roter Veltliner. Mit seiner äußerst gelungenen Kombination aus Fruchtschmelz, Saftigkeit und Pikanz gewinnt diese regionale Spezialität immer mehr Anhänger und ist daher ab der Ernte 2016 mit drei Weinen im Sortiment vertreten. Die Basis bildet der fruchtbetonte Gebietswein als »Wagram Klassik«, neu ist der animierende, finessenreiche Wein aus der hochgelegenen Gösinger Ried Fumberg, das Flaggschiff bleibt weiterhin die Ried Scheiben die aber erst nach einjähriger Ausbauzeit im September erhältlich ist. Außergewöhnlich für eine Weißweinregion ist auch die Rotweinkompetenz, die man im Weingut Leth antrifft, mit dem Ausnahme-Zweigelt »Gigama« gelang Kellermeister Franz Leth junior bereits ein Sortensieg bei der Falstaff-Rotweinprämierung und ein »SALON«-Sieger. Aber nicht nur bei der Weinqualität werden hier Maßstäbe gesetzt, auch im Vertrieb ist das Weingut eine der Speerspitzen der österreichischen Weinszene. Leth-Weine findet man heute in ganz Europa, Übersee und im Fernen Osten, gut zwei Drittel der verkauften Flaschen werden exportiert.

Weingut Wohlmuth

Einhundert Prozent Handarbeit, minimale Erträge und steilste Hanglagen, so kann man diesen Top-Betrieb knapp charakterisieren. Das Sausaler Weingut Wohlmuth arbeitet unter extremen Bedingungen und schafft dabei Weine von großer Finesse. Seit 1803 keltert die Familie Wohlmuth ihre Weine im südsteirischen Sausal rund um Kitzeck, dem höchstgelegenen Weinbauort Österreichs, und sehr viel hat sich seither an ihrer Arbeit im Weingarten nicht geändert. Nach wie vor werden die massiven Schiefersteine der Bodenoberfläche mit Hämmern klein geschlagen, und jeder einzelne Rebstock wird mühselig in die kargen Böden gearbeitet. Bewässerung gibt es keine, und die steilsten Einzellagen mit einer Hangneigung von bis zu 90 Prozent werden mit der Sense gemäht. Sie zählen zu den steilsten Rebbergen Europas. Dass hier nur händisch gelesen werden kann, versteht jeder, der einmal zwischen den vertikal angelegten abschüssigen Rebzeilen gestanden ist. Bis zu 1200 Arbeitsstunden fließen jährlich in jeden Hektar Weingarten bis der fertige Wein in den Fässern liegt. Die Lagentypizität steht bei allen Weinen an oberster Stelle, denn die fürs Sausal so speziellen Schieferböden geben im wahrsten Sinne des Wortes den Ton an: »Altenberg«, »Anöd«, »Edelschuh«, »Gola«, »Sausaler Schlössl« und »Steinriegl« heißen die Grand Crus der Wohlmuths, ihre Böden bestehen aus rotem, grauem und blau-schwarzem Schiefer oder einem Kon­glomerat aus diesen Gesteinen. Langlebigkeit, Vielschichtigkeit und beein­druckende Schiefermineralität zeichnen die Lagen- und Terroirweine aus. Neben der für die Süd­steiermark typischen Sauvignon-Blanc-Traube, die im Sausal mehr von Mineralität geprägt ist, produzieren die Wohlmuths auch beeindruckende Rieslinge, Gelbe Muskateller sowie weiße und rote Burgunder und Chardonnays. Welsch­riesling und ­Gewürztraminer runden das Sortiment ab. Alle Weine des Weinguts sind Gutsabfüllungen.

Weingut Krug

Das Weingut Krug in Gumpoldskirchen besteht seit 1746. Mit 34 Hektar der besten Lagen rund um Gumpoldskirchen mit seinen Lehm- und Kalkböden sowie dem Klima der Thermenregion entstehen hier wunderbare, kraftvolle und vielschichtige Weiß- und auch Rotweine sowohl mit langem Reife- und Lagerpotenzial als auch frühem Trinkgenuss. Die Rebflächen befinden sich an der klimatisch begünstigten Thermenlinie. Aufgrund der optimalen Bedingungen wie Bodenbeschaffenheit, Klima sowie Lage der einzelnen Rieden bietet die Thermenregion die besten Voraussetzungen, großartige Weiß- und Rotweine produzieren zu können. Der Weißweinanteil liegt hier bei 70 Prozent. Das Ziel des Weinguts ist es, ausschließlich Qualitätsweine zu produzieren. Um dies zu erreichen, wird besonderes Augenmerk auf die Pflege der Weingärten gelegt. Nur gesundes und reifes Traubenmaterial gelangt in das Presshaus. Die gemütlichste Form die Weine von Gustav Krug zu entdecken und zu kosten ist der Familienheurige, das sogenannte »Alte Zechhaus«, das direkt beim Kirchenplatz liegt.

Weingut Kolkmann

Das Weingut Kolkmann versammelt eine Großfamilie aus vier Generationen unter einem Dach. Sie alle leben und arbeiten für den Wein. Bewirtschaftet wird eine Fläche von 45 Hektar Weingärten in den besten Lagen von Fels am Wagram. Der Löss prägt die Böden dieser Region. Die beiden Winzer Horst und Gerhard Kolkmann engagieren sich unermüdlich, dem Terroir Jahr für Jahr die richtigen Ressourcen zu entlocken. Die Weingärten werden konsequent nach ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet – einerseits, um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten, andererseits, um noch lebendigere und tiefgründigere Weine zu kreieren. Im spannenden Portfolio sortentypischer Weißweine und gehaltvoller Rotweine spielen der Grüne und der Rote Veltliner eine besondere Rolle. Der Grüne Veltliner Ried Brunnthal und der Grüne Veltliner Ried Brunn­thal Reserve überzeugen alljährlich durch ihre Finesse und Komplexität. Die Ried Brunnthal, in der die Familie gut sechs Hektar bewirtschaftet, besteht zu 100 Prozent aus tiefgründigem Lehm-Löss-Boden. Die Ried Scheiben in Fels am Wagram zählt ebenfalls zu den Top-Lagen am Wagram. Aus dieser Ried kommen die Roten Veltliner des Hauses, auf die ein besonderes Augenmerk gelegt wird. Der Rote Veltliner Ried Scheiben ist ein klassischer Vertreter dieser Sorte. Den Roten Veltliner aus der Ried Scheiben gibt es auch als Reserve, ein sehr edler Wein mit großem Lagerpotenzial. Neu im Sortiment ist der Grüne Veltliner Ried Scheiben. Er ist elegant und tiefgründig, strahlt Ruhe und Gelassenheit aus. Dieser Veltliner macht sich als feiner Begleiter der gehobenen Küche ebenso gut wie bedächtig solo genossen. Bei den Rotweinen streben die Winzer nach Eleganz, reifer Frucht, Tiefgründigkeit und samtigen Tanninen. Weinfreunde sind eingeladen, im modernen Verkaufs- und Verkostungsgebäude den »Wagram zu spüren«, einerseits beim Degustieren der hochwertigen Tropfen des Weinguts, andererseits durch den herrlichen Ausblick auf die umliegenden Weinberge.

Weingut Gerhard Markowitsch

Das Weingut Markowitsch hat in sehr kurzer Zeit den Sprung in die österreichische Weinelite geschafft. Nur durch kompromissloses Qualitätsstreben konnte dieses Ziel erreicht werden, das mit der Auszeichnung »Winzer des Jahres« 1999 vom Falstaff-Magazin gekrönt wurde. Auf 39 Hektar Rebfläche werden rund 75 Prozent Rotwein und 25 Prozent Weißwein erzeugt. Bei den Rotweinen dominieren Zweigelt, Pinot Noir, Merlot und Cabernet Sauvignon, bei den Weißweinen Grüner Veltliner, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Um der internationalen Nachfrage nach Top-Weinen nachzukommen, werden zusätzlich noch 40 Hektar Trauben von Vertragswinzern nach streng kontrollierten Richtlinien veredelt. Um den Herausforderungen des modernen Weinbaus mit seinem enorm gewachsenen Know-how gerecht werden zu können, hat die Familie Markowitsch im Jahr 2001 eines der modernsten Kellereigebäude Österreichs errichtet. Ziel von Gerhard Markowitsch ist es, das Terroir von Carnuntum in seinen Weinen schmeckbar zu machen. Das bedeutet für ihn verstärkten Einsatz der autochthonen Rebsorten wie Zweigelt, aber auch die Verwendung von internationalen Sorten, um so ein klares Profil in der weiten Weinwelt zu entwickeln. Mit dem »M1« des Jahrgangs 2004 gewann Gerhard Markowitsch bei der Falstaff-Rotweinprämierung die prestigeträchtige »Erste Bank Reserve Trophy« 2007, 2012 belegte er mit dem »Rosenberg« 2010 den zweiten Gesamtrang der Falstaff-Rotweinprämierung. Im Herbst 2015 gewann Gerhard Markowitsch mit dem »M1« des Jahrgangs 2012 erneut die »Erste Bank Reserve Trophy«, und im November 2017 wurde er mit der Cuvée Rosenberg 2. Falstaff-Sieger.

Weingut Silvia Heinrich

Weingärten sind für mich wie Kinder. Und wie Kinder möchte ich sie begleiten, unterstützen und mein Bestmögliches für sie tun. Nur so können sie sich entfalten, ihre Persönlichkeit entwickeln und ihr ganzes Potenzial zeigen«, so sieht Silvia Heinrich ihre Arbeit. Der Weinbau wurde ihr schon in die Wiege gelegt und bedeutet für die leidenschaftliche Winzerin keinen Achtstundentag, sondern ihr Leben. Fast 80 Prozent der Rebflächen sind mit Blaufränkisch bepflanzt, einer Sorte, die für die Region steht, mit Eigenständigkeit besticht und vom renommierten »Wine and Spirits Magazine« als »Österreichs noble Rotweinsorte« bezeichnet wurde. Familie Heinrich vinifiziert den typischen Mittelburgenländer in sieben Ausbaustufen und aus verschiedenen Lagen. Die Spielarten reichen von elegant und mineralisch bis hin zu intensiv und kräftig. Das Herzstück der insgesamt 37 Hektar Rebfläche bildet der Goldberg mit acht Hektar Blaufränkisch, drei davon sind seit 1947, dem Hochzeitsjahr der Großeltern, im Ertrag. Silvia Heinrichs Motto lautet: »Weniger ist mehr«. Wenige ausgewählte Rebsorten, naturnaher Anbau, händische Lese, spontane Vergärung – das sind die Zutaten, aus denen kompromisslose Qualität in der Flasche entsteht. Mit »terra o.«, »elegy« oder »Cupido« hat das Weingut regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. Die außerordentliche Qualität der Weine belegen auch immer neue Erfolge im In- und Ausland: Neben den gewohnt guten Falstaff-Bewertungen erklärte das »Wine and Spirits Magazine« den Mittelburgenland DAC 2009 in einer Verkostung von mehr als 200 österreichischen Weinen im April 2013 mit 94 Punkten zum Sieger. Beim »Wine Enthusiast« schaffte es der Blaufränkisch vom Weingebirge als einziger Blaufränkisch Österreichs unter die »100 Best Buys«! Und seit der chinesische Staats­präsident bei seinem Österreichbesuch den »Goldberg Reserve« für sich entdeckte, florieren die Exporte in das Reich der Mitte. Mit der neuen Fotovoltaikanlage setzt man neben einer Solaranlage und Hackschnitzelheizung einen weiteren Schritt in Richtung erneuerbare Energie und einen Beitrag zum Klimaschutz. In den Weingärten geht das Weingut Heinrich einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Landwirtschaft, verzichtet seit Jahren auf Insektizide und Herbizide und setzt Pheromone ein.

Weingut Keringer

Außergewöhnliche Kreationen mit klingenden Namen wie »Aviator«, »Commander«, »100 Days « und »Massiv« sind einige der zahlreichen Erfolgsweine von Robert und Marietta Keringer, einem jungen und aufstrebenden Winzerpaar aus Mönchhof. Nach seiner Tätigkeit bei einem renommierten Spirituosenhersteller kam Robert über Umwege und seine einige Jahre andauernde Tätigkeit als Weinbauberater schließlich zurück zum elterlichen Betrieb. Innerhalb kurzer Zeit schaffte er es, diesen zunächst im Nebenerwerb zu einem mehrfach ausgezeichneten Weinbaubetrieb auszubauen. Mit dem Jahrgang 2011 rief Robert nun eine neue, innovative Weinserie ins Leben: die »100 Days«-Weine. Diese Weine entstehen mit einer speziellen Vinifikationsart: Die besten Trauben der jeweiligen Sorten verbleiben dabei für etwa 100 Tage zusammen mit den Kernen und Schalen im Gärtank. Das ist einzigartig. Die so gewonnenen Weine sind besonders vielschichtig. Doch nicht nur bei den Rotweinen überzeugt der dynamische Winzer mit konstanter Qualität.

Weingut Josef Tesch

Die Familie Tesch hat es sich zum Beruf und zur Berufung gemacht, exzellente Weine zu vinifizieren. In der Gemeinde Neckenmarkt im Mittelburgenland mit ihren tiefgründigen, lehmhaltigen Böden findet sie dafür die besten natürlichen Voraussetzungen. Und dennoch bestimmen nicht nur Terroir und Klima die Qualität eines Weines. Darüber hinaus braucht es ein harmonisches Zusammenspiel von handwerklichem Wissen, Erfahrung und intensiver Arbeit, um Weine höchster Güte zu erzeugen. Diese »Winzerkunst« ist für Familie Tesch mehr als »nur« Arbeit. Für sie ist es Ausdruck von Lebensfreude und Lebenskultur – und das schmeckt man auch: in exzellenten Weinen, die den Charakter von Region und Traube verflüssigen. Die Weingärten der Familie Tesch umfassen insgesamt rund 23 Hektar an den Ausläufern des Ödenburger Gebirges. Bis zu 70 Jahre alte Rebstöcke mit regionstypischen Sorten gedeihen in den Weingärten am Hochberg, Weisser Weg und auf weiteren Lagen. Die Bodenbeschaffenheit ist vielschichtig und jeder Weingarten hat sein eigenes Mikroklima und seine Besonderheiten. Durch sortentypischen und klaren Ausbau werden gerade diese Unterschiede und Typizitäten in den Weinen von Tesch hervorgebracht. Mit rund 60 Prozent spielt die Sorte Blaufränkisch anteilsmäßig die Hauptrolle in den Weingärten der Teschs. Die naturnahe Pflege, die Ertragslimitierung für qualitativ beste Trauben und die behutsame Handlese bilden die Basis für die erstklassigen Weine. Seit einigen Jahren ist der Name Tesch und insbesondere die Weine des Hauses in aller Munde. Beim Ausbau der Weine sieht man sich dem Mittelburgenland verpflichtet und setzt auf Authentizität. So entstehen Weine, in denen man die enge Verbundenheit zur Region schmecken kann.

Weingut Josef Ehmoser

Die Weine von Josef Ehmoser erzählen von fruchtbarer Erde und intensiver Arbeit, von heißer Sonne und tiefgründigem Löss. Das ausdrucksstarke Sortiment des Wagramer Winzers ist längst kein Geheimtipp mehr, fällt es doch durch seine Homogenität jedes Jahr aufs Neue positiv auf. Im Stil finessenreich und körperbetont, stellt jeder Wein, der von Winzer Josef Ehmoser gekeltert wird, eine unverwechselbare Persönlichkeit dar. Die Sorte Grüner Veltliner spielt im Wagramer Weingut die Hauptrolle: vom klassischen, würzigen Veltliner »Von den Terrassen« über den gehaltvollen, vom Terroir gezeichneten Wein »Ried Hohenberg« bis hin zum Top-Veltliner des Hauses aus der überragenden Groß­weikersdorfer Ried Georgenberg, der im großen traditionellen Eichenfass ausgebaut wird. Dass auch Riesling in reinen Lösslagen eine herrliche Pikanz entwickelt, beweist Josef Ehmoser überzeugend. Auch seinem feinen, vielschichtigen Weißen Burgunder schenkt er viel Aufmerksamkeit. Das Rotweinprogramm aus Zweigelt und einem aussagekräftigen St. Laurent wird in großen Eichen­fässern ausgebaut. Im Keller geht Ehmoser genauso schonend und sorgfältig wie im Weingarten vor und nimmt möglichst wenig Einfluss auf die Entwicklung seiner Weine. Beim Ausbau gibt er den Weinen genügend Ruhezeit auf der Fein- oder Vollhefe, damit sie ihren eigenen Stil entwickeln können. So werden sie zu sortentypischen, klar strukturierten und individuellen Charakterweinen mit großer Trinkfreude, die getreu des Herkunftsgedankens als Guts-, Orts- und Riedenweine in die Flasche kommen. Josef Ehmoser unterstützt stets das Potenzial seiner Weine, betont deren Eigenheit, ohne sie auf vorgeschriebene Wege zu zwingen. Die Kraft der Natur bleibt so zur Gänze erhalten. Und das schmeckt man – auch noch Jahre später.

Weingut Kollwentz

Das macht die wirklich Großen unter den Winzern aus: Ob kleiner oder grandioser Jahrgang, auf sie ist immer Verlass. Und mit der Familie Kollwentz ist bereits seit Jahren bei jeder Verkostung zu rechnen – egal, welche Ausbauart oder welche Sorte das Thema ist. Bei der jährlich im Sommer vom Falstaff Magazin durchgeführten Bewertung von weißen Burgundern sind sich die Verkoster bei diesem Weingut immer ganz einig. Jahr für Jahr zählt nicht nur der klassisch ausgebaute Chardonnay Leithakalk zu den Sortenbesten, die beiden oftmaligen Sieger der Burgunder-Barrique-Trophy aus den Rieden Gloria und Tatschler sind immer an vorderster Front anzutreffen. 2016 sicherte sich erstmals der Chardonnay aus der Ried Neusatz diese begehrte Trophy. Auch der neuere Chardonnay Ried Katterstein wird sicher bald eine Verkostung für sich entscheiden. Nicht anders zeigen sich die Bewertungen bei den Rotweinen. Der Cabernet Sauvignon holte über die Jahre achtmal den Sortensieg. Die Blaufränkischen aus den Rieden Point und Setz wurden in den Jahren 2007, 2012, 2013 und 2018 zum besten Wein der »Reserve Trophy« gekürt. Das Aushängeschild des Weinguts ist der Steinzeiler, ein Ausnahmerotwein von dessen Reifepotenzial sich der Autor dieser Zeilen bei einer großen Probe mit Weinen aus sechs Jahrzehnten überzeugen konnte. Anton Kollwentz, der Senior, ist der Grandseigneur und Qualitätspionier des Burgenlandes. Junior Andi Kollwentz ist der Zehnkämpfer unter Österreichs Winzern, denn er versteht sich auf die unterschiedlichsten Disziplinen und ist in jeder Kategorie im Spitzenfeld zu finden. Neben der peniblen weinbaulichen Arbeit, liegen die Erfolge der Familie Kollwentz in deren Weinbergsbesitz begründet. Die Rieden am Südhang des Leithagebirges zählen zu den ältesten und besten des Landes. Blaufränkisch und Chardonnay sind die dominierenden Reben im seit 1775 bestehenden Weingut. Die Weingärten liegen auf 170 bis 325 Metern Seehöhe. In den wärmsten Lagen dominiert der Blaufränkisch. Die Rieden Point und Setz bilden das Filetstück der Kollwentz’schen Rotweingärten. Über 200 Metern Seehöhe beginnt das Reich des Chardonnay. Die Höhenlage und der Einfluss der Wälder, die die höchsten Erhebungen des Leithagebirges bedecken, bedingen ein kühles Kleinklima, was sich in der Finesse der Aromen und der Intensität des Geschmacks widerspiegelt. Die Chardonnay-Crus der Familie Kollwentz »Gloria«, »Tatschler«, »Katterstein« und »Neusatz« sind hier ebenso auf Kalkböden zu finden wie der Pinot Noir in der Ried Dürr.

Weingut Alphart

Karl Alphart hat 1986 den florierenden Familienbetrieb von seinen Eltern übernommen und seither die Rebanlagen, den Keller und die Buschenschank erweitert und modernisiert. Sohn Florian ist als Kellermeister für alle Arbeitsschritte von der Verarbeitung der Trauben bis zur Abfüllung des Weins zuständig. Die Weingärten der Alpharts liegen im Herzen der Thermenregion. Die sonnigen Hanglagen und die Braunerde­­-Muschel­kalk-Böden verleihen den Weinen ihre klare Mineralik. Natürlich ist modernste und schonendste Verarbeitung des Leseguts die Fortsetzung der peniblen Pflege der Reben. Nur so ist es möglich, feine Eleganz und klare Frucht der Trauben in den Weinen wiederzufinden. Vor allem den beiden Sorten Chardonnay und ­Rotgipfler in jeweils mehreren Ausbauarten schenkt man Aufmerksamkeit. Diese reifen zu ganz besonderen Gewächsen auf den burgundischen Lagen Rodauner, Teigelsteiner, Satzing und Goldlacke heran. Auch die eleganten Rotweine des Hauses darf man nicht außer Acht lassen. Hier setzt das Duo Karl und Florian auf saftige Cuvées aus Zweigelt und Pinot Noir sowie auf die kräftige Paarung aus fleischigem Merlot und reifem Cabernet Sauvignon in der Cuvée »Alpha«. Der reinsortige Pinot Noir ist eine ganz besondere Leidenschaft des Winzerteams. Der Heurige dient als Plattform zur Kommunikation mit den Kunden und zur Präsentation der eigenen Weine. Hier wird die Tradition der Buschenschank fortgeführt und Weinkultur in angenehmer Atmosphäre gepflegt. Nach dem Bau einer hoch technisierten Kellerei und der Beteiligung am Freigut Thallern folgte 2011 die Errichtung eines perfekt gestylten Weinshops. Im Jahr 2013 trug Karl Alphart den Titel »Falstaff Winzer des Jahres«.

Weingut Weixelbaum

Wir lieben Wein und wir leben wahre Werte.« So lautet das Motto der Winzer­familie Weixelbaum. Das ganze Jahr über leitet und begleitet sie die »wahren Werte« im Weingarten, im Keller und im Winzerleben. Der Erfolg des mehrfach ausgezeichneten Weinbaubetriebs basiert auf einem perfekten Zusammenspiel von modernster Technik und ökologischen Grundsätzen sowie auf der Bewahrung traditioneller Werte. Die Professionalität und Leidenschaft, mit der die Arbeit verrichtet wird, finden ihren Ausdruck im Leitsatz von Heinz Weixelbaum: Weine zu produzieren, die er selbst zu trinken liebt, und anderen zuzusehen, wie sie sich daran erfreuen. Wahre Werte bedeuten nicht Stillstand, sondern behutsame Weiterentwicklung. 2015 konnte man am Ofenberg im östlichen Teil der Riede Gaisberg einen neuen Weingarten erwerben. Beim »Familienrat« in dieser herrlichen Lösslage wurde gemeinsam mit den Kindern entschieden, hier besondere Veltlinerstöcke auszu­pflanzen. Weinstöcke von heute sind Werte der nächsten Generation, die die Früchte ernten und den unverwechselbaren Wein dieser Lage noch lange genießen werden. Dafür vergrößert man noch heuer die Vinothek, das Gedächtnis jeder Winzerfamilie. In der Vinothek des Weinguts Weixelbaum werden Weine ab dem Jahrgang 1969 gelagert. Das ermöglicht beispielsweise spannende Jahrgangsverkostungen. Der Vinothek vorgelagert ist der großzügig angelegte Verkostungsraum, der zum gemütlichen Beisammensein einlädt. Sowohl kleinere Gruppen als auch Einzelpersonen können an einem der Tische oder an der Weinschank die Weine probieren. Meistens schenken die Hausherren persönlich ein. Verkostungen sind jederzeit möglich. Um telefonische Voranmeldung wird gebeten.

Weingut Walter Glatzer

Walter Glatzer ist einer der qualitativen Motoren der Weinbauregion Carnuntum. Seine Rotweine, allen voran der Blaue Zweigelt »Dornenvogel«, zählen zu den Produkten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis Österreichs. Von der Leitsorte Zweigelt füllt Walter Glatzer auch eine eher jung zu trinkende Riedencuvée und einen Rubin Carnuntum. Vom Blaufränkisch, der in Carnuntum ebenso Tradition hat, gibt es in der Regel eine Normalfüllung und eine Reserve, die rund ein Jahr in gebrauchten Barriques her­anreift. Eine Klasse für sich ist der im Jahr 2002 erstmals gekelterte elegante St. Laurent vom Altenberg. Aber auch mit der in Göttlesbrunn als Traditionssorte gepflegten Weißburgunderrebe und zuletzt auch mit Sauvignon Blanc zeigt der dynamische Winzer sein önologisches Talent. Die rote Spitzencuvée, die natürlich im neuen Holz ausgebaut wird, trägt den alten Namen des Weinortes: »Gotinsprun«. Seit 2009 wird das Programm von einem Blaufränkisch aus der Riede Bernreiser abgerundet, der von intensiver Würzigkeit und Mineralik geprägt ist (nur in guten Jahrgängen erhältlich). Ab dem Jahrgang 2015 gibt es eine neue, markante Flaschenausstattung, mit der sich das Weingut Glatzer noch deutlicher und vor allem mit individuelleren Weinen präsentieren wird, und ab dem Jahrgang 2017 wird es im Sortiment auch einen Zweigelt von der Ried Rosenberg geben.

Weingut Rudi Pichler

Rudi Pichler zählt längst zu den arrivierten Spitzenerzeugern der Wachau. Auf seinen Lagen, die über Joching, Wösendorf, Weißenkirchen und Mautern verstreut sind, erzeugt er charaktervolle Weißweine aus einer gemessen an der Betriebsgröße erstaunlich großen Sortenpalette. Neben Grünem Veltliner und Riesling kultiviert Rudi Pichler Burgundersorten und den meist voluminösen Roten Veltliner. Der Winzer versteht es, den Weinen in jeder Kategorie sehr viel Sortencharakter einzuhauchen. Sein Federspiel vom Grünen Veltliner ist unter Kennern immer ein Favorit, der trinkanimierenden Stil mit klassischem Wachauer Sortenausdruck verbindet. Bei den großen Smaragden versteht es Rudi Pichler, das Terroir wunderschön herauszu­arbeiten. Diese kräftigen Weine entwickeln erst nach einigen Jahren ihre volle Pracht. Er setzt in letzter Zeit punktuell auf entsprechende Maischestandzeiten, die Gärdauer, die er in vergangenen Jahren eher länger angesetzt hat, ist nun wieder kürzer geworden, weil das dem angestrebten Stil besser entgegenkommt. Das Resultat sind nuancierte Spitzenweine von sehr individueller Prägung. Nicht nur vom Standpunkt der Architektur aus sehenswert ist das neue Weingut, das 2004 feierlich eröffnet wurde. Es bietet dem engagierten Winzer nun den Raum, seine bemerkenswerten Weine unter optimalen Bedingungen zu keltern. Rudi Pichlers charaktervolle neue Serie ist durch eine ungemeine mineralische Strahlkraft, Straffheit und Tiefe in der Aromatik gekennzeichnet, die unterschiedlichen Terroirs sind auf das Präziseste entfaltet. Es ist eine Freude, sich diese Weine zu erschließen, allen voran die herausragenden Grünen Veltiner und der Riesling Achleithen. Die Falstaff-Redaktion wählte Rudi Pichler zum »Winzer des Jahres« 2010.

Weingut Scheiblhofer

Erich Scheiblhofer zählt zur jungen Garde im Burgenland, die in den letzten Jahren vor allem mit ihren Top-Rotweinqualitäten die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Auch er hat die Welt bereist und Erfahrungen bei Meistern ihres Faches in Kalifornien und Australien gesammelt, um sie im eigenen Betrieb, der erst 1999 gegründet wurde, umzusetzen. Mit der ersten Ernte aus dem Jahr 2000 wurde der Zweigelt »Prädium«, sein nach eigener Aussage wichtigster Wein, Landes- und Bundessieger. Im Jahr darauf entschied der Zweigelt den »Falstaff Grand Prix« für sich, ein Jahr später kam er beim selben Bewerb auf Platz drei. Top-Weine des engagierten Winzers sind der Merlot und der Shiraz, die ebenfalls von der Lage Prädium stammen. Die Merlot-Weine der Jahre 2002, 2004, 2014 und 2015 sowie die Cabernet Sauvignons aus 2008, 2010 und 2015 wie auch der Shiraz 2013 wurden Falstaff-Sortensieger. Im letzten Herbst setzten sich gleich vier Weine von Erich Scheiblhofer auf das Podest: bester Blaufränkisch in der Kategorie Jungweine vom Jahrgang 2016, bester Merlot Jahrgang 2015, ebenso bester Cabernet Sauvi­gnon aus 2015 und »The Shiraz 2015« belegte den zweiten Platz in seiner Gruppe. Nicht nur national ist das junge Weingut mit jährlich zumindest einem Landes- und Bundessieger das höchstprämierte. Auch international bricht man alle österreichischen Rekorde: Bei der weltweit größten Weinbewertung, der »Austrian Wine Challenge«, ging der Titel »Winery of the Year« in sieben von neun Jahren an die Scheiblhofers. Für die größte internationale Furore sorgte bislang der Jahrgang 2011. Markus del Monego und Andreas Larsson bewerteten die Cuvée »Big John« mit 94,5 Punkten als höchstbewerteten Wein Österreichs, dicht gefolgt von der Cuvée »The Legends« mit 93,5 Punkten. Nicht weniger spektakulär sind die 19/20 Punkte von René Gabriel für Cabernet Sauvignon und Blaufränkisch »Jois«.

StephanO Das-Wein-Gut

In den gut sechs Hektar Weingärten im Südburgenland setzt Stephan Oberpfalzer sorgfältig und bedachtsam einen gezielten Schnitt nach dem anderen: Stock für Stock, ohne den sofortigen Ertrag im Kopf, hat er das Ziel im Blick, die Gesundheit und die ausgewogene und langsame Entwicklung seiner Weingärten zu sichern. Moderne Weingartenbewirtschaftung, die es ermöglicht, gesunde, selektionierte Rebstöcke zu schaffen, ist nicht nur Ehren­sache, sondern die Grundlage für naturnahen Weinbau. Die alte Philosophie der Weingartenarbeit, die den alten Reben hohen Wert zuschreibt und so die Qualität des Ertrags erhöht, vertritt er bis ins kleinste Detail. Die konsequente Fortführung dieser Arbeitsweise auch bei der Vinifizierung führt dazu, dass die Weine des Weingutes StephanO die Sortentypizität und das Terroir des Südburgenlandes auf sehr hohem Niveau widerspiegeln. Entsprechend dem hohen Qualitätsanspruch bei der Weinbereitung werden auch ausschließlich Weine von Rebsorten produziert, die am besten mit den klimatischen Bedingungen und Bodenformationen des Südburgenlands gedeihen, allen voran natürlich Blaufränkisch. »trinculo«, »gonzalo« und »prospero«, benannt nach Figuren aus dem Stück »Der Sturm« von William Shakespeare, sind hier die Flaggschiffe flankiert von »stephano rot«, dem Herzstück des Winzers, eine Cuvée aus den typischen Rebsorten des Bordeaux-Gebiets.

Weingut Tegernseerhof

Die Geschichte des Tegernseerhofs reicht über 1000 Jahre zurück, als Kaiser Heinrich II. dem Benediktinerkloster Tegernsee »zwei Huben Land« in der Wachau schenkte. Im Jahr 1176 wurde darauf der ­Tegernseerhof errichtet – benannt nach seinem Eigentümer. Heute, viele Jahrhunderte später, ist der Tegernseerhof bereits in der sechsten Generation im Besitz der Familie Mittelbach. Sein Name ist erhalten geblieben, ebenso das uralte Wissen über Wein, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Die Weingärten des Tegernseerhofs erstrecken sich über die besten Lagen der Wachau. Sie sind geprägt von steilen Terrassen aus massivem Urgestein, die optimal von den Winden und der Sonne umspielt werden. Das Ergebnis: eine unglaubliche Dichte an Aromen, die sich in den Smaragden des Weinguts auf unterschiedlichste Weise zu erkennen gibt. Ob Grüner Veltliner oder Riesling, jeder Wein hat seine eigene Persönlichkeit – jeder seinen eigenen Charakter.

Weingut Setzer

Hans Setzer und seine Frau Uli gehören zu jener Generation der österreichischen Winzer, die Wein zum Lebensstil erhoben haben. Dies zeigt sich in der Präsenz ihrer Weine in namhaften Top-Restaurants von Österreich bis Los Angeles und In-Locations von New York bis Ibiza. Neben dem Grünen Veltliner, der mit Abstand die wichtigste Rolle im Betrieb spielt, ist die uralte Weißweinrebsorte Roter Veltliner maßgeblich. Das Herzstück des Roten Veltliners bildet die Lage Kreimelberg: Über 40 Jahre alte Rebstöcke wachsen auf 20 Meter tiefem Schotterboden. Grüner Veltliner wird in fünf verschiedenen Gewichtsklassen ausgebaut. Der Weinviertel DAC Reserve »8000« ist das Flaggschiff des Hauses: Die Zahl bezieht sich auf die Menge der gepflanzten Reben pro Hektar in der besten Lage des Betriebs namens Laa. Die hohe Bepflanzungsdichte, der extrem kalkreiche Boden und das genetisch alte Grüner-Veltliner-Pflanzgut formen diesen Wein. Beide Setzers sind gelernte Önologen, ihre Begeisterung gehört dem Grünen und Roten Veltliner.

Weingut Norbert Bauer

Der Winzer Norbert Bauer erzählt mit seinen Weinen die zeitgemäße Interpretation einer langen Tradition – einer Tradition, die auf tiefem Respekt vor dem Gleichgewicht der Natur basiert und auf einer klaren Linie von naturnahem Weinbau mit Wissen, Erfahrung und Gespür. Trauben aus den einzigartigen Lagen, traditionelles Handwerk und die Liebe zum Detail verknüpft mit moderner Technik lassen hier die Ideen des Winzers reifen und die edlen Tropfen jener außer­gewöhnlichen Weinlinie entstehen, die Norbert Bauer ausmacht. Seit 1721 besteht das Weingut in Jetzelsdorf im Weinviertel bereits und ist damit in 13. Generation das Weingut der Familie. Die Himmelsrichtungen weisen den Weg zu den Lagen des Weinguts. Die Weinviertler Rotweininsel Jetzelsdorf-Haugsdorf ist reich an Licht, Wärme und fruchtbarem Löss. Hier gedeihen die außergewöhnlichen Rot­weine an den Hängen des Schatzbergs und der Riede Bergsatz. Die Weißweine bevorzugen ausgeprägtes Lehm-Schotter-Terroir und Urgestein. Sie reifen in den Lagen Haidberg, Diermannsee/Kellerberg und Parapluiberg. Bis zur optimalen Reife ruhen die Weine in den weitläufigen Sandkellern. Der Winzer vertraut auf den Faktor Zeit und greift in den Ausbau der Weine nur sehr zurückhaltend ein. Genussmenschen, die die Balance von Natur und Winzer­atmosphäre mögen, fühlen sich hier in perfektem Einklang aufgehoben. Eintauchen in die besondere Stimmung der Landschaft und die schöpferische Energie, die man hier im Weingut überall spürt – das kennzeichnet eine perfekte Auszeit. Wohlfühlen in den fünf liebevoll ausgestatteten Zimmern, die von Künstlern der Region mitgestaltet wurden – und noch einen guten Schluck der edlen Tropfen in der Genießer­suite zu sich nehmen, bevor der Tag zu Ende geht.

Winzer

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Hochschober

Ein Top-Hotel in luftigen Höhen direkt am See mit beheiztem Seebad und chinesischem Turm – und die hervorragende Küche kann locker mithalten. Das beginnt schon mit dem umfangreichen Frühstücksbuffet.

Paracelsusstube in der Stiegl Brauwelt

Es ist Stiegls kulinarisches Flaggschiff in der Brauwelt in Salzburg mit einer feinen, traditionellen und kreativen Küche. Die Zutaten sind regional. Wo es passt, wird mit Stiegl-Bieren verfeinert.

Seehotel Hubertushof »Hubertushof im Garten«

Das edle Haus am See zieht Ruhesuchende mit seiner Idylle nahezu magisch an. Auf dem Teller landen österreichische Klassiker, aber auch zeitgenössische Kreationen aus besten regionalen Produkten.

Restaurant Alte Stube im Hotel Schwarzer Adler

Die Alte Stube ist rund 400 Jahre alt. Frisch und modern sind hingegen die heimischen Spezialitäten, die raffiniert verfeinert aus der Küche ­kommen. Produkte aus der Region, aufmerksamer Service.

Posthotel Achenkirch

Küchenchef Fabian Leinich bringt vor der prachtvollen Kulisse des ­Karwendel-Gebirges die Geschmäcker Tirols auf den Teller. Viele ­Produkte vom hoteleigenen Hof, externe Gäste speisen in der Gaststube.

Bodulo

Legendäres Fischlokal und eines der ältesten der Stadt. Das Bodulo ist gegen sämtliche Moden stets resistent geblieben, hier serviert man Fischgerichte auf eine sympathisch altmodische Art.

Jaglhof by Domaines Kilger

Die Idylle in den Weinbergen mit großer Terrasse und herrlichem Ausblick ist ein Anziehungspunkt. Kulinarisch wird man mit Gutbürgerlichem auf hohem Niveau verwöhnt. Dazu Weine der Domaines Kilger.

Bistro Porto im Hotel Das Triest

Bald ist es ein Vierteljahrhundert her, dass der britische Design-Guru Sir Terence Conran das Wiener Hotel »Das Triest« mit puristischer Architektur wachküsste und zugleich Josef Neuherz zu kochen begann. »Küchenchef seit 1995« können nur sehr wenige in ihrer Vita anführen. Im Laufe der Jahre machte er aus dem im Inneren des Hauses versteckten »Collio« einen der besten Italiener Wiens. Nun bespielt er auch noch ein zweites Lokal. Das heißt »Porto« und ist Teil einer Erweiterung des Hotels. Wer es nicht weiß, bekommt gar nicht mit, hier in einem Hotel zu sitzen. Ähnlich wie im »Pastamara« des »Ritz-Carlton« muss man hier nichts, darf aber alles. Im räumlich in mehrere Zonen gegliederten »Porto« kann man unkompliziert aus der Barkarte trinken – wem die Mini-Weinliste nicht genügt, bekommt gern die große Karte des »Collio« überreicht. Man kann einen Snack nehmen, aber auch ernsthaft essen. Kurz gebratenes Thunfischfilet kommt mit Fenchel-Limettensalat und Avocado – ein südlicher Happen im trüben Spätwinter. Das »Tafelspitzcarpaccio mit Kernöl, Schnittlauch-Krensauce« ist eine pfiffige wienerische Idee. Spezialität des Hauses sind aber Bruschette, eine dezent irreführende Bezeichnung, handelt es sich doch um komplex belegte Riesen-Brote. Sehr gut: »Piccante« mit scharfer Salami Ventricina, Fenchel, Rucola, Montasio und getrockneten Tomaten. Einziges Manko – im von den »Fabios«-Architekten BEHF überaus fesch eingerichteten Lokal ist es an den Tischen derart düster, dass man die Details des erfreulichen Brotbelags kaum ausmachen kann. Weniger aufregend: »Süßes im Glas«, geschichtete Minidesserts mit viel Gelatine, die in Konsistenz und Aroma eher an Buffet-Ware gemahnen. (Alexander Bachl, Sixpack, Falstaff Magazin 02/2019)

Chen's Dining Bar

Asiatische Spitzenköche sind mit viel Leidenschaft am Werk und entführen kulinarisch in die entlegensten Teile ihrer Heimat. Tipp für heiße Sommertage: hausgemachte Eistees in aufregenden Sorten.

Winkler

Vater und Sohn kreieren gemeinsam in der Küche regionale Köstlichkeiten. Ganz besonders: Sonntagsbrunch mit starkem Lunchaspekt im wunderschönen Garten unter alten Platanen.

Altes Presshaus Küche-Bar-Café

Im modernen und stylishen Alten Presshaus werden saisonale Gerichte mit den Evergreens der österreichischen Küche kreativ kombiniert. Weniger extravagant im Design gibt sich der nette Gastgarten.

Lärchenstüberl

Im historischen, 300 Jahre alten Stüberl oder auf der schönen Sonnen­terrasse mit Blick auf das Wetterstein- und Karwendelgebirge wird ­alpin-mediterrane Küche mit modernen Akzenten kredenzt. 300 Weine.

Gasthof Failler – Zum goldenen Lamm

Der Landgasthof blickt auf eine über dreihundert Jahre alte Tradition zurück und ist bekannt für traditionelle Waldviertler Küche, aber auch Wiener und internationale Gerichte gelingen vorzüglich.

Alpenhof

In Topf und Pfanne von Alexander Hönigsberger kommen beste ­regionale Produkte, die er auf Basis der Tiroler Küche zu eigenständig-kreativen Speisen komponiert. Auch für das Auge ein Genuss.

Das Zwölf im Radisson Blu Style Hotel

Klassische österreichische Küche, bei der auf gute Produzenten und regionale Spezialitäten Wert gelegt wird. Rindfleisch vom Pustertaler Sprinzen, Holzofenbrot vom Mondsee.

Maria Loretto

Die romantische Terrasse bietet einen herrlichen Blick auf den Wörthersee. Das Restaurant punktet mit vielen netten Details und einer feinen Küche. Tolle Steaks und Fisch mit mediterranem Gemüse.

Hotelrestaurant Rote Wand

Die Walchs in Zug gehören so untrennbar zu Lech wie die raffiniert verfeinerten Fondues in den neu gestalteten Stuben und die seit jeher gediegene, ausgezeichnete Küche im Hotelrestaurant.

Fuxn – Salzburger Volkswirtschaft

Originelle »Volkswirtschaft« mit ebensolcher Karte. Ansagen wie »Uns ist die Wurst nicht Wurst«, »Heute schon Schwein gehabt« oder »Es braut sich was zusammen« verheißen Gaumenfreuden anderer Art.

Essig's

Edelgreißlerei, Kochschule und Restaurant: Die Gäste (und nicht nur jene aus Linz!) schätzen das Rundum-Konzept von Cornelia und Georg Essig. Immer wieder Events mit speziellen Menüs.

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Intermezzo Bar

Die neue Riege in den Fußstapfen des legendären Sunil Bagga (sein »Bombay Gingel« wird nach wie vor serviert) hat ihre eigenen Signature Drinks auf die Karte gesetzt. Mit ihnen macht man unter dem mächtigen Luster nie etwas falsch. Spielt dazu eine Jazzband, hat der Alltag Pause.

Joma

Einen gehörigen Raum widmet die beliebte Einrichtung nebst der Ankeruhr den »mixed drinks«. Dem Publikum entsprechend, dominieren witzige Highballs wie der »Pussangadudler«, aber auch rauchiger Islay Whisk(e)y kommt als »Highland Cooler« zu den Connaisseuren.

Incontro

Herb oder süß, Gin oder Rum? In der schönen Cocktailbar in Serfaus werden Beratung und Empfehlung großgeschrieben. Barmanager ­Kevin Koster und sein Team sind Meister ihres Handwerks, die ­(Signature-)Cocktails ausgefallen, die Gin-Auswahl mit knapp 150 verschiedenen Gin Tonics groß und hochwertig.

Mama Thresl – The Island Bar

»Urban soul meets the alps« – das Credo des Mama Thresl trifft auch auf die Bar zu. Hotelgäste und Einheimische sitzen am Holztresen einträchtig nebeneinander, das flotte Barpersonal serviert feine Drinks vom Aperitif über hausgemachte Limos bis hin zu originellen Signatures wie dem »Guate Mama«.

Spirit of St. Louis

Europapark für Erwachsene: Nachmittags gibt es very british Tea and Scones, abends amerikanisch-lässig Longdrinks und Cocktails an der langen Theke. Dazu werden Burger und anderes feines Barfood serviert. Zur Zigarre in der Havanna Lounge empfiehlt sich ein Blick in die umfangreiche Whisk(e)ykarte.

Piano Bar

Die opulente Gediegenheit der ersten Kölner Hoteladresse direkt am Dom setzt sich bei Klavierklängen in der Mahagoni-vertäfelten Bar fort. Barchef Matthias Allgaier und seine Mannschaft werden dem Ambiente mit hoher Handwerkskunst gerecht. Zur Auswahl stehen Hunderte Spirituosen.

Bar Colosseo Europa-Park

In der fünften Etage des Hotels Colosseo findet man die gleichnamige modern gestylte Bar. Aus einer großen Auswahl an Spirituosen aus der ganzen Welt mixen die Bartender auch Cocktails und Drinks nach Wünschen der Gäste. An ausgesuchten Abenden gibt es hier spektakuläre Live-Shows.

Schumann's Bar am Hofgarten

Ist das die Bar aller Bars? Zumindest ist es die bekannteste in Deutschland und Charles Schumann der Grandseigneur der Szene. Wo immer er eine Location eröffnet, kommt der Erfolg von allein. Garant dafür sind die durchdachten Konzepte und die freundliche Professionalität der Mitarbeiter.

Anton's Bar

Besonders die Ginauswahl ist hier hervorzuheben, und auch sonst macht das Getränkeangebot Freude. Primär kommt man aber wegen dem Ambiente, das Art déco in Reinkultur verspricht und selten ist. Legendär könnte man das Ganze nennen. Für Raucher gibt es übrigens eine Zigarrenkarte.

Stubä

In der Stubä gibt’s das beste Steak-Sandwich und ein innovatives Barangebot. Hier setzt man auf Cocktails – frische, leichte und fruchtige oder lieber starke, dunkle und bittere? Die Stubä-Signature-Cocktails wecken und erfüllen Sehnsüchte. Eine wirklich gute Stubä mitten im Kreis 4.

Motto am Fluss

»Mohn Cherry«, »Butter Rum Punsch« oder »Styrian Pumpkin Queen« – die Drink-Namen verraten die Linie des Barteils der beliebten Donaukanal-Location. Witzig und mit internationalem Anspruch kommt die (gar nicht mehr so kleine) Auswahl an Signature Cocktails zu den Gästen auf dem »Oberdeck«.

Bar El Circo

In einem sehenswerten Interieur, das mit unzähligen Bildern aus der Welt der Artistik an buntes Zirkustreiben erinnert, kommen nicht nur preisgekrönte Cocktails in die Gläser. Auch in Sachen Whisk(e)y hat die glitzernde Bar einiges zu bieten. Lauschige Sommerterrasse im Innenhof.

Post Bar

Geschmackvoll und einladend ist die Bar des Hotels Post in­­­­­­­­­­ St. Johann. Die Barkarte variiert im Jahreslauf und lässt von Pre- bis After-Dinner-Drinks keine Wünsche offen. Eine feine Gin-Auswahl, Specials wie Post-Mule mit Zirbe, Biere vom Fass und feine Weine komplettieren das Angebot. Barsnacks.

The Bank Bar

Stefan Bauer hat nun eine noch gemütlichere Bar zu bespielen, die Lust am Kreieren von Drinks um das Thema »Finanzwelt« in der alten CA-Zentrale ist aber ungebrochen. Das internationale Publikum liebt den Einsatz von Exoten wie Aquavit oder Mastiha im Cocktail, für Pur-Trinker locken Raritäten von Weltrang.

Stollen 1930

In der wunderschönen Speakeasy-Bar werden Vintage-Drinks aus der Zeit der Prohibition serviert, allesamt erstklassig gemixt. Gin-Liebhaber wählen aus 1000 verschiedenen Sorten – hier gibt es die größte Gin-Sammlung weltweit. Weitere Highlights: 1930er-Jahre-Musik, die Stollencrew, Gin-Tastings.

Silver Bar

Die »Manhattans« von Barchef Keita, Träger des Silbernen Ehrenzeichens der Stadt Wien, lieben die Stammgäste. Mit der Gin-Karte zogen auch etliche regionale Spirituosen in der coolen Bar des »Triest« ein. Und natürlich gibt es weiterhin den kirschig-intensiven »Silver Bar Special Punch«.

Bristol Bar

Wiener Bar-Klassik: Wie aus einer anderen Zeit wirkt das Edelholz-Ambiente, doch die Cocktails wurden einem neuen Publikum angepasst. So gibt es neben dem Luxuscognac »Louis XIII« genauso einen erfrischenden »Hope & Tonic« mit Gurke in der Hotelbar.

57 Lounge im Meliá

Eleganz ist im 57. Stock mit Blick über ganz Wien angesagt. Die schöne Champagner-Auswahl, die es glasweise aus der Magnum gibt, ist ein Baustein dazu. Die Cocktails setzen gerne einen Kontrapunkt, etwa mit Enzianbrand anstelle des ubiquitären Gin & Tonics.

Émile im Hilton Vienna Plaza

Das Art-déco-Ambiente des Hotels wird mit kreativen Drinks kontrastiert, die die moderne Handschrift von Kan Zuo (»The Sign«) tragen. Sie entführen mit ungewöhnlichen Zutaten auf eine Weltreise, die Barkarte stellt den Genuss-Reisepass dar. Spezialität: Absinth mit der »Malerpalette« an Mix-Partnern.

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