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Kritik der Woche

Alexander Bachl
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Zur Restaurant Kritik

Rezept der Woche

Braten von der Keule
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Weingut Walter Wien

Wien

Norbert Walter ist gebürtiger Tiroler und in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Galtür aufgewachsen. Später zog es ihn immer wieder auf verschiedene Almen in der italienischen Schweiz und in Tirol, wo er insgesamt acht Sommer lang der Käseproduktion nachging. Seit 1989 lebt und arbeitet er in Wien. Auch hier hat er seinen Bezug zur Landwirtschaft nicht verloren. Wien als Großstadt mit eigenem Garten-, Wein-, Obst- und Ackerbau faszinierte ihn von Anfang an. So reifte in ihm schon bald der Wunsch, auch in Wien einer landwirtschaftlichen Tätigkeit nachzugehen, und dieser Traum sollte nach und nach in Erfüllung gehen. 2004 begann Norbert Walter, Rieden am Nussberg, in Sievering und in Oberlaa zu pachten, und schon ein Jahr darauf konnte er mit großer Freude seinen »Erstling«, einen Wiener Riesling, präsentieren. Die Sortenvielfalt wächst seitdem beständig: Sein »www« (Weingut Walter Wien) umfasst heute neben Riesling auch Grünen Veltliner, Gemischten Satz, Chardonnay, Zweigelt und sogar Blaufränkisch. Die Qualität seiner Weine liegt Norbert Walter besonders am Herzen: Natur­naher Weinbau, behutsame Pflege der Weinstöcke und äußerste Sorgfalt bei der Ernte sind die Voraussetzung für ausgezeichnete Tropfen. Seit 2015 ist das Weingut biozertifiziert. Am Bisamberg fand Norbert Walter 2008 einen idyllischen Weingarten mit Weinkeller. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail konnte er hier, inmitten der Weingärten, einen ruhigen Platz der Gemütlichkeit für seine Gäste schaffen.

Weingut Hummel Weinviertel

Niederschleinz

Schritt für Schritt haben Kurt und Beatrix Hummel ihr kleines Weingut zu einem Topbetrieb gemacht. Klein und fein – selten passt das Wortspiel so gut zum Wein wie hier: Die Familie nimmt sich Zeit für jede einzelne Rebe und sorgt vor allem bei den Veltliner-Liebhabern für pures Trinkvergnügen. Jetzt auch mit der neuen Reservelinie. Aus den 3 Hektar Rebfläche sind mittlerweile 9 Hektar geworden. Groß genug, um das Weingut zu einem Topbetrieb zu machen, klein genug um Tradition und Erfolgsrezept der Familie konsequent weiterführen zu können. Die humusreichen Lössböden rund um das beschauliche Niederschleinz bieten zusammen mit dem pannonischen Klima perfekte Voraussetzungen für den Weinbau. Auf rund 70 Prozent der Anbaufläche (den Rest teilen sich Weißburgunder, Riesling, Chardonnay und Zweigelt) gedeihen großartige Veltliner, die Kurt Hummel in fünf verschiedenen Ausbaustufen in die Flaschen bringt. „Von leicht, würzig und pfeffrig bis gehaltvoll, vollmundig und kräftig - bei uns findet jeder Veltliner-Liebhaber seinen Wein!“ Sein Gespür für den Wein hat Kurt Hummel in der Familie wohl weitergegeben. Tochter Laura hat die HBLA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg absolviert – und hat jetzt schon erste Spuren im elterlichen Betrieb hinterlassen. Die neue „BIG FLIGHT Reservelinie“ ist ihre Kreation.

Weingut Alois Zimmermann

Theiß

Das Weingut von Alois Zimmermann junior befindet sich im charmanten Weinort Theiß nördlich des Donau­stroms, unweit der Weinstadt Krems. 2007 hat er es offiziell von seinen Eltern Alois senior und Edeltraud übernommen. Mit den Augen von Visionären haben es die beiden zu seiner heutigen Größe aufgebaut. Dass er ebenfalls Winzer werden wollte, stand für den Sohn außer Zweifel: Die Arbeiten im Weingarten, das Begleiten des Weins im Keller, bis das Werk eines Jahres zu einem erlebbaren Genuss reift – das ist ein Prozess, der ihn schon immer faszinierte. Die Rebpflege ist für ihn dabei von zentraler Bedeutung, weshalb er auch eindeutig häufiger im Weingarten anzutreffen ist als im Büro. Bevor Alois Zimmermann im Familienbetrieb loslegte, zog es ihn noch in die Ferne, wo er den Weinbau aus anderen Perspektiven erforschte. Die Essenz dieser Erfahrung ist für ihn die Konzentration auf die eigenen Stärken.

Weingut Johann Topf

Straß im Straßertale

Im südlichen Kamptal, am Fuß des Gaisbergs, findet man im malerischen Ort Straß im Straßertale das Traditionsweingut der Familie Topf. Dort, wo seit fünf ­Generationen Wissen und Leidenschaft ­stetig weitergegeben werden, entstehen Weine von einzigartiger Handschrift und Machart. Hans Topf und seine Frau Magdalena arbeiten zusammen mit ihren Söhnen Hans-Peter und ­Maximilian im Einklang mit Mensch und Natur. Die Tradition zu wahren, das erlernte Handwerk weiterzugeben und viel Sorgfalt in den Weinbergen sind hier tägliche Praxis. Nur aufgrund der Beschaffenheit von Klima und ­Böden in den einzelnen Lagen ist es möglich, jedem der Weine einen Ausdruck von Herkunft zu geben. Das große Potenzial und der Stolz der Winzer liegen auf den Ersten Lagen Offenberg, Gaisberg, Wechselberg Spiegel und Heiligenstein. Die Weine aus diesen speziellen Lagen zeigen die Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit des Kamptaler Terroirs auf.

Weingut Taferner

Göttlesbrunn

Im Herzen Carnuntums, wo Weine mit unverwechselbarer Handschrift entstehen, liegt das traditionsreiche Weingut Taferner. Franz und seine Tochter Karoline Taferner produzieren erstklassige Weine, die durch ihren eigenständigen Charakter überzeugen. Gemeinsam werden 25 Hektar Weingärten auf den sonnigen Südhängen des Arbesthaler Hügellandes bewirtschaftet. Schwere Böden mit Lehm und Löss, Sand und Schotter bieten den kräftigen ausdrucksvollen Rotweinen und den eleganten, vollmundigen Weißweinen die besten Bedingungen. Im Weingarten wird Wert auf verantwortungsvolle schonende und nachhaltige Arbeit im Einklang mit der Natur gelegt. Wer Rotweine mit enormer Dichte, Tannin und gleichzeitig deftigem Schmelz sucht oder einen der besten Gelben Muskateller des Landes verkosten möchte, ist auf dem Weingut Taferner absolut richtig.

Weingut Artner

Höflein

Die Geschichte des Weinguts Artner reicht bis ins Jahr 1650 zurück. Schon die Vorfahren erkannten das Potenzial der Region für den Weinbau. In dem ehemals gemischten landwirtschaftlichen Betrieb hat die Familie seit den 1980er-Jahren den Fokus immer mehr auf die Produktion von Weinen mit Authentizität und Charakter gelegt. Höflein liegt im Weinbaugebiet Carnuntum, das sich östlich von Wien und südlich der Donau bis zur slowakischen Grenze erstreckt. Kräftige Löss- und karge Kalkböden sowie das pannonische Klima mit dem kühlenden Einfluss der Donau bieten ideale Voraussetzungen für die hier wachsenden Weinreben. Seit der Betrieb im Jahr 2018 in den Kreis der österreichischen Traditionsweingüter aufgenommen wurde, steht das Thema Herkunft bei der Arbeit im Weingarten noch mehr im Fokus. Die Mitglieder des Vereins »Traditionsweingüter Österreich« sehen es als ihre Verpflichtung, die Charakteristika ihrer Gegend, ihrer Böden, ihres Klimas, ihrer Sorten und ihrer Keller in den Weinen zum Ausdruck zu bringen. Hannes Artner, der das Weingut von seinem Vater übernommen hat und als kreativer Pionier den Betrieb schon in jungen Jahren qualitativ ausgerichtet hat, sein Sohn Peter, der als Kellermeister sein gesamtes Wissen und seine Leidenschaft für die Weine einbringt, sowie Hannes’ Bruder Christoph, der für den internationalen Vertrieb und zu Hause für das Büro verantwortlich ist: Sie alle ziehen gemeinsam an einem Strang, denn die Artners sind eben eine Familie, die sich durch Zusammenhalt, harte Arbeit, Weitergabe von Wissen sowie das Erlernen von Neuem auszeichnet – und letztlich auch durch den Glauben daran, dass es sich lohnt, niemals vom eigenen Qualitätsanspruch abzurücken. Inzwischen werden 40 Hektar Weingärten bewirtschaftet, und ab dem Jahrgang 2021 wird das Weingut Artner als biologischer Betrieb zertifiziert sein.

Alfred Markus Deim

Schönberg

Das traditionelle Weingut der Familie Deim wurde erstmals im Jahr 1772 erwähnt und hat somit weitreichende historische Wurzeln. Der Betrieb wird seit jeher als Familienbetrieb geführt, zudem arbeiten zurzeit drei Generationen mit Freude im Betrieb. Der junge Weinbau- und Kellermeister Markus Deim ist seit seiner frühen Jugend im Weingut involviert. In Übersee sammelte er umfangreiche Erfahrungen, die er bereits im gelungenen Chefwein und der Premiumlinie »Goldedition« umsetzen konnte. In dieser präsentieren sich die edelsten Weine für ein unvergessliches Geschmackserlebnis, darunter befinden sich unter anderem ein starker Grüner Veltliner sowie ein Riesling, aber auch ein Eiswein, der heutzutage eine echte Rarität unter den Weinen darstellt. Insgesamt weist das Weingut eine sehr breite Weinpalette auf und bietet zum Beispiel auch Pinot Blanc, Chardonnay, Rivaner, Malvasier, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller, Gemischter Satz sowie Zweigelt und Pinot Noir. Den Weingärten, die den Grundstein für hervorragende Weine bilden, werden sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit geschenkt. Sie befinden sich im Naturpark Kamptal und im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau. Auf dem Gut, das sich einem betont umweltfreundlichen Weinbau verschrieben hat, werden alle Trauben per Hand gelesen. Gemäß den nachhaltigen Grundsätzen des Weinguts wird der Wein überwiegend in großen Eichenholzfässern vergoren und dort bis zur Flaschenreife gelagert. Eine erlebnisreiche Kellerführung durch den romantischen Gewölbekeller ist ein einzigartiges Erlebnis. Danach können die Weine in einem gemütlichen Zirbenstüberl nach Herzenslust mit Genuss verkostet werden. Der Betrieb der Familie Deim weist auch weiterhin eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse auf.

Weingut Markus Iro

Gols

In Österreich hat Markus Iro aus Gols bereits einen Fixplatz unter den besten Winzern der Region. Im Neusiedlersee-DAC-Gebiet baut der dynamische Winzer, der 2011 das elterliche Weingut in Eigenregie übernommen hat, auf rund 20 Hektar nationale und internationale Traubensorten an. Aufhorchen lässt er mit seinem präzisen Gespür für die einzelnen Rebsorten. Nicht nur Konsumenten, auch die Fachpresse weiß seine Intuition und sein Gefühl für den Wein zu schätzen und bezeugt ihm regelmäßig die Qualität seines täglichen Schaffens: Unter anderem ist Markus Iro bereits Sieger des Falstaff Rotwein Grand Prix in der Kategorie Cuvée, Sortensieger in der Kategorie St. Laurent und mehrfach in den Top drei der Falstaff-Rotweinprämierung. Markus Iro versteht es mit einer verspielten Herangehensweise, den jeweils typischen Charakter der Traubensorten herauszuarbeiten und reintönige und unverwechselbare Weine zu keltern. Dass er seine Leidenschaft und Neugierde für das Arbeiten mit dem Wein zum Beruf machen würde, war ihm schon immer klar. Nach dem erfolgreichen Besuch der Weinbauschule sammelte er Praxiserfahrung in Deutschland und Neuseeland, um schließlich 2006 seine erste eigene Weinkollektion vorzustellen und nur fünf Jahre später das Familienweingut eigenhändig zu führen.

Weingut Steininger

Langenlois

Die Familie Steininger hat mit der sorten- und jahrgangsreinen Versektung der typischen Kamptaler Rebsorten eine eigene österreichische Sektphilosophie gefunden. Bei der klassischen Linie beruht das Erfolgsgeheimnis auf zwei Faktoren: einerseits auf der hohen Qualität der Sektgrundweine, die sich klar, fruchtbetont und duftig präsentieren, und andererseits auf der behutsamen zweiten Gärung in der Flasche. Beides zusammen bringt den Charakter der jeweiligen Sorte und das Geschmacksbild des Grundweines perfekt zur Geltung. Bei den Lagensekten Riesling Ried Heiligenstein, Weißburgunder Ried Panzaun und Grüner Veltliner Ried Steinhaus werden Sorte und Terroir in den Vordergrund gestellt. Auch bei den Stillweinen setzt die Familie Steininger auf höchste Qualität. Der Fokus liegt auf Grünem Veltliner und Riesling. Jeder Rebstock nimmt die Eindrücke der Natur auf und gibt dem Wein seine Persönlichkeit. Familie Steininger setzt auf die Philosophie, Weine zu machen, welche die Frucht und den Charakter der Traube zeigen. Die Aromen präsentieren sich klar und ausdrucksstark, und das in einer eigene Stilistik, die das kühle Klima des Kamptals und die Böden wunderbar widerspiegelt. Die wichtigsten Lagen des Weinguts sind Ried Loisium, Ried Lamm, Ried Kittmannsberg, Ried Kogelberg, Ried Steinhaus und Ried Seeberg.

Weingut Familie Proidl

Senftenberg

Das Familienweingut Proidl agiert zwischen Tradition und Moderne. 1650 aus dem Bremer Raum zugewandert, betreibt die Familie seit 1738 in Senftenberg, das nördlich von Krems und, wenn man so will, am Beginn des Kremstals liegt, Weinbau. Es verbindet die Weinbauregion der Wachau mit der für das Waldviertel typischen, durch Wald und Fels gegliederten Landschaft tief eingeschnittener Flusstäler. Durch die lange Verwurzelung entstand bei Familie Proidl viel Wissen im Umgang mit den örtlichen Steillagen. Sie beobachten akribisch die Natur und sind »Wein-Bauern« mit Leib und Seele. Im Spannungsfeld zwischen der Erfahrung von Generationen und ihrer Neugier allem Wissenswerten gegenüber entsteht eine sinnvolle lebendige Tradition. Die Proidls verstehen sich als Handwerker, als Bergweinbauern mit Vergangenheit und Gegenwart – aber auch auf einem steilen Weg in die Zukunft! Im Keller herrscht Minimalismus. Durch die hochmineralischen Böden Senftenbergs und die naturnahe Bearbeitung der Weingärten braucht man nach Patrick Proidls Überzeugung im Keller nur mehr wenig einzugreifen. Die wichtigsten Behandlungsmittel sind dabei Geduld, Verkostung und Beobachtung. Statt Fässer und Tanks zu belästigen, gibt Familie Proidl den Weinen die Zeit, die sie brauchen, um sich selbst zu finden. Bei Weinen vom Weingut Proidl dauert die »Weinwerdung« daher nicht zwei bis drei Wochen, sondern drei bis zwölf Monate. So entstehen lagerfähige Weine ohne Ablaufdatum – das verstehen die Proidls unter Nachhaltigkeit.

Weingut Piribauer

Neudörfl

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die Vorfahren der Familie Piribauer als Freibauern nach Neudörfl. Mit Liebe und Leidenschaft haben sie sich hier ein Leben geschaffen, das den Grundstein für die Wirtschaft und das Weingut legte. 1930 eröffnete die Familie den Heurigen. Weingut und Heuriger sind mit der Familie gewachsen, weil alle zusammenhelfen, den Traum weiterleben zu lassen. Die Hingabe, mit der die Piribauers diese Visionen verfolgen, hat aus ihrer Familien- eine Erfolgsgeschichte gemacht, deren Erbe gesichert ist – denn es wächst bereits die vierte Generation heran, die diese Historie weiterschreiben wird. Topografisch, klimatisch und geologisch ist im Anbaugebiet Rosalia für Abwechslung gesorgt. Finesse zeigen bei den Weißweinen Chardonnay, Sauvi­gnon Blanc sowie die Traditionssorte Grüner Veltliner, bei den Rotweinen Blaufränkisch, Zweigelt, St. Laurent, Cabernet Sauvignon und Merlot. Noch handelt es sich hierbei um wohlbehütete Geheimtipps, die man am besten genussvoll beim Heurigen der Familie lüftet.

Weingut Wagentristl

Großhöflein

Den Grundstein für das heutige Weingut legten die Ururgroßeltern Johann und Julianna Wagentristl im Jahr 1888. Sie übernahmen mit ihrer Hochzeit den damaligen »Hof Nr. 135« in Großhöflein. Dazu gehörten neben landwirtschaftlichen Flächen auch Weingärten. In den folgenden Jahrzehnten widmete sich die Familie verstärkt dem Weinbau. Nach und nach verschwanden Viehwirtschaft und Feldbau, der Weinbau hingegen rückte immer mehr in den Mittelpunkt. So wurde im Laufe der Zeit aus dem »Hof Nr. 135« das heutige Weingut in der Rosengasse mit Weingärten an den sanften Hängen des Leithagebirges und dessen Ausläufern. Die besondere Zusammensetzung der Böden sorgt gemeinsam mit dem speziellen Kleinklima der Region für ein einzigartiges Terroir, das in dieser Beschaffenheit nirgendwo sonst zu finden ist. »Ich bin ein Freund klarer Linien, und diese verfolge ich auch bei der Kelterung meiner Weine. So entstehen Weine mit unverwechselbarem Charakter – Weine mit Kraft und Finesse. Mit diesen Weinen will ich andere, aber auch mich sel­bst glücklich machen!«, so Winzer Rudi Wagentristl.

Weingut Josef & Philipp Bründlmayer

Grunddorf

Leidenschaft und Liebe zum Handwerk sind immer noch die besten Voraussetzungen für Qualität. Das gilt ganz besonders für die Herstellung von Produkten, die der Mensch genießen soll und darf – wie zum Beispiel Wein. Philipp Bründlmayer trägt diese Leidenschaft und Liebe in seiner DNA. Seine Weine sind folglich Stoff für Glückseligkeit: sortentypisch, pur, geradlinig und von unverkennbarer Herkunft. In Grunddorf, im letzten Winkel des Kamptals, lagern und reifen sie in Stahltanks und großen Holzfässern. Ihren Ursprung haben sie jedoch auf den mächtigen Lössterrassen von Gedersdorf und Rohrendorf und tragen somit die Herkunftsbezeichnung Kremstal. Ein schöner Flecken Erde, geschaffen für den Weinbau. Hier herrschen klimatische Bedingungen, die für Aromabildung und Charakter des Weines essenziell sind. Neben Wissen, Handwerk und Klima ist die Beschaffenheit des Bodens ein maßgeblicher Faktor für die Entstehung von großen Weinen. Im Kremstal bilden Löss und Konglomerat das ideale Terroir für die typisch trockenen Weine, für die das Weinland Österreich so geschätzt wird. Philipp und Josef Bründlmayer betreiben Weinbau mit Bodenhaftung und Verständnis für Tradition. Die Lagen, die das Weingut bewirtschaftet, könnten nicht besser zu dieser Philosophie passen: Sie sind widerspenstig, unwegsam und wollen von Hand bearbeitet werden. Aber sie sind auch – wenn man sie lässt und ihnen richtig begegnet – ein idealer Platz für jene Sorten, für die diese Region so bekannt und beliebt ist. Bei Philipp Bründlmayer dürfen Weine ungeschminkt zeigen, wo sie aufgewachsen sind – ohne Schnickschnack und doppelten Boden. Auf 25 Hektar bewirtschaftet sein Weingut über 100 verschiedene Weingärten mit unterschiedlichsten Mikroklimas. Er bringt nicht nur Weine in die Flasche, die ausgesprochen eindeutige Vertreter ihrer Art sind, sondern auch seine unmissverständliche Handschrift tragen. Mit nicht mehr als einem Gramm Restzucker sind alle Weine besonders trocken und damit Botschafter ihrer Region – Kremstal pur.

Winzerhof Michael Gartner

Illmitz

Gäste am Winzerhof Gartner in Illmitz erkennen schnell, was das Motto der Familie: »Erleben Sie, wie wir Wein leben« bedeutet. Hier hat alles seinen festen Platz und jeder in der Familie weiß um die Besonderheiten, die der Neusiedlersee bietet: »Das Gebiet rund um den Nationalpark bringt uns als Weinbauern durch sein einzigartiges Klima und seine vielfältigen Bodenarten das Potential, ein weites Spektrum an facettenreichen Weinen zu kultivieren. Der Gast findet abwechslungsreiche Möglichkeiten, den Urlaub zu gestalten: vom aktiven Erkunden bis hin zum ruhigen Genießen«, meint der Winzer Michael Gartner, der für die Arbeit im Weingarten verantwortlich zeichnet. Um die Kellerarbeit kümmert sich in den letzten Jahren zunehmend Sohn Michael, der im Ausbau der Weine vor allem um Zurückhaltung bemüht ist: »Am Weinstock alles richtig und später nur mehr nichts falsch machen – so versuchen wir die Besonderheiten der Sorten auf Ihrem jeweiligen Standort bestmöglich herauszuarbeiten. Die Weine werden ausschließlich sortenrein ausgebaut und sollen so ihre individuelle Charakteristik entfalten, je nach Jahrgang unterschiedlich, aber in gleich hoher Qualität und Eigenart.« Drei Weinlinien drücken die Philosophie aus: EigenArt: sortenreine, fruchtige, klassisch vinifizierte Weißweine BodenSchatz: Rotweine, deren Ausbau ausschließlich im Holzfass erfolgt SonnenSpiel: finessenreiche, balancierte Süßweine Seit dem Jahrgang 2011 wurden die Rotweine um die Linie Neusiedlersee DAC erweitert. Mit den Neusiedlersee DAC Weinen wird die Bedeutung des Sees noch besser hervorgehoben: Die Zweigelttrauben wachsen auf Schwarzerde mit hohem Schotteranteil in Seenähe. »In der klassischen Variante soll die Frucht des Zweigelts im Geschmacksbild im Vordergrund stehen – unsere Reserven sollen ausdrucksstark das Reifepotential der Sorte zeigen«, beschreibt Tochter Judith diese neue Linie. Das Weingut ist bis heute geprägt von einem familiären Miteinander. »Die Freude jedes Jahr aufs Neue Gäste wieder begrüßen zu dürfen und die Leidenschaft jedes Jahr aufs Neue aus unseren Weingärten charaktervolle Weine hervorbringen zu können ist ein wesentlicher Anker der Familie«, betont Gastgeberin Maria Gartner. So wird das Gästehaus und das Weingut als Nebenerwerb geführt, was stets nur gemeinsam und durch ein miteinander Gestalten möglich war und ist. Weinbau und Gästezimmer als Nebenerwerb – das bedeutet bei Familie Gartner nicht eine Einschränkung an Professionalität sondern ein Mehr an Leidenschaft. Im Vordergrund steht die Freude, jedes Jahr das Beste, das der Neusiedlersee zu bieten hat, näher zu bringen. Die Weine beeindrucken: nicht nur im typischen Ambiente des ruhigen pannonischen Streckhofs oder während einer ausführlichen Weindegustation im traditionellen Gewölbekeller. Das Wiederkehren der Stammgäste ist für Familie Gartner die beste Bestätigung – ebenso wie die immer erfolgreicheren Prämierungen ihrer Weine. Über diese Auszeichnungen wiederum freuen sich die langjährigen Kunden gemeinsam mit der Weinbauernfamilie.

Weingut Pasler

Jois

Im Einklang mit der Natur setzt Familie Pasler auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise in ihren Weingärten. Diese sind eingebettet zwischen dem nördlich liegenden Leithagebirge mit seinen Muschelkalk- und Glimmerschiefer-Böden und dem südlich liegenden Neusiedler See mit Einflüssen der Pannonischen Tiefebene. Es ist der Familie, allen voran den Brüdern Michael und Johannes Pasler, ein Anliegen, schonend mit der Natur und ihren Gegebenheiten umzugehen, denn was an Sorgfalt und liebevoller Handarbeit in die Natur investiert wird, gibt diese mit hochwertigen Weinen wieder zurück, davon sind die beiden überzeugt. Die Ausbringung von natürlichem Kompost und wechselnde Begrünung garantieren eine optimale Versorgung der Rebstöcke. Gezielte Laubarbeit und wiederholtes Ausdünnen gewährleisten für den letzten Reifeabschnitt beste Bedingungen für die Trauben. Nach der Ernte folgen lange Maischestandzeiten und spontane Vergärung, die Lagerung findet in Eichenfässern auf der Hefe statt. In der Reife überlässt man die Weine sich selbst und gibt ihnen jede Freiheit. Das Resultat sind authentische, finessenreiche Weine, die mehr als nur Spannung bieten.

Weingut Doktor Wunderer

Straning

Das Weingut Doktor Wunderer bietet einen Blick in unsere Zukunft – und zwar einen schönen, inspirierenden und verantwortungsvollen. In einer der kühlsten Regionen Österreichs gelegen – im nördlichen Weinviertel und im Westen direkt angrenzend an das raue Waldviertel – nützt es die klimatische Veränderung und entwickelt hier Weine, die von jener Frische und mineralischen Straffheit getragen sind, für die Österreich in der Weinwelt berühmt ist. Dr. Gerald Wunderer, im Hauptberuf Arzt, hat hier einen Traum seiner Familie wahr gemacht und gemeinsam mit seinem Partner Matthias Lobner rund zehn Hektar Weinberge zu einem anspruchsvollen und nachhaltigen Weinprojekt entwickelt. In diesem kühlen Landstrich können nun Sauvignon Blanc und Grüner Veltliner auf den Urgesteins- und Lössböden zu schönster Aromatik ausreifen, ohne je schwer oder mächtig zu geraten. Weinmacher Bernd Karaus kreiert eine duftige Cuvée, die trotz ihrer leichtfüßigen Erscheinung mit beeindruckender Vielschichtigkeit und Ernsthaftigkeit überzeugt und damit den Begriff »Trinkigkeit« auf eine ganz neue Ebene hebt. Faszinierend auch die Lagenweine vom Grünen Veltliner, die gleichzeitig durch Frische und Tiefgang geprägt sind und damit eine selbstbewusste Gelassenheit ausstrahlen, die besonders attraktiv wirkt. Überhaupt ist Attraktivität ein wichtiges Element auf dem Weingut Doktor Wunderer. Liebevoll wurde für die elegante und doch frische Stilistik der Reserve-Weine eine eigene Flaschenform ausgewählt – und vor allem ein Etikett, das den medizinischen Hintergrund der Familie mit unübersehbarem Augenzwinkern ausspielt: Die Sinne für Genuss und Lust sowie die lebenswichtigen Instinkte und das Zentrum für Erotik werden in einem abgebildeten Torso verortet. Damit wird auf das ewige Zusammenspiel zwischen dem kultivierten Weingenuss und der harmonischen Sinnlichkeit des Menschen hingewiesen. Wer könnte über diese essenziellen Interaktionen besser Bescheid wissen als ein Mediziner? Von diesem gesamtheitlichen Blickwinkel aus betrachtet ist es dem Team des Weinguts Doktor Wunderer auch ganz wichtig, dass die Weine vornehmlich als Begleiter zu Speisen serviert werden, wo wiederum die Wechselwirkung zu einem harmonischen Ganzen führt. Das Weingut wird übrigens nach biologischen Richtlinien (derzeit in Umstellung) bewirtschaftet. Der Bau einer eigenen Kellerei mit nachhaltigem Konzept ist in Planung.

Weingut Habersack

Weiden am See

Das Familien-Weingut befindet sich in Weiden am See, der idyllischen Weinbau- und Tourismusgemeinde am Nordostufer des Neusiedler Sees. Das pannonische Klima & der große Steppensee prägen den Weinbau in unserer Region. Hier werden naturnah & nachhaltig 6 Hektar Weingärten von der Familie bewirtschaftet. Ing. Emmerich Habersack, der Senior-Winzer & Klosterneuburg-Absolvent, ist leidenschaftlicher Weinmacher mit großem Erfahrungsschatz. Auch Karin, die jüngere Tochter, ist begeistert vom Handwerk & der Vielseitigkeit des Winzerlebens. Nach zahlreichen Weinreisen auf der ganzen Welt, einschlägiger Fachausbildung in Weinbau & Kellerwirtschaft sowie der internationalen Weinwirtschaft möchte sie nun die Geschichte des familiären Traditionsbetriebs voller Leidenschaft & Tatendrang fortschreiben. Auf den sonnenverwöhnten Rieden & sanften Weinhügeln wachsen die Trauben zur Vollreife heran & begeistern durch ihre Fruchtigkeit & Intensität. Das Weingut steht für authentische Weine, die die jeweilige Sorte, den Jahrgang & die Region unverfälscht widerspiegeln. Die Klassik-Linie bringt sortentypische, fruchtige Weine für den unkomplizierten Trinkgenuß hervor. Ihre Riedenweine sind die vinophile Interpretation vom einzigartigen Terroir in der Region. Die Trauben wachsen schließlich in besonderen Rieden wie Bühl, Ungerberg & Prädium. Mit viel Feingefühl & Feinschliff im Keller werden schließlich mit der prickelnden SEEperle sowie den zwei Cuvées DiAMANT & RUBiN die WEINjuwelen kreiert - ihre ganz besonders feinen Tropfen. Mit dem GEWüRZTRAMiNER 2021 maischevergoren hat sich Karin das erste Mal an einen Orangewein herangewagt. Ein Experiment, das mehr als geglückt ist - ein aromatisches Geschmackserlebnis mit Charakter & Struktur! Sie bezeichnen sich selbst als Genußmenschen. Auch beim Wein haben sie sich voll & ganz dem Genuß verschrieben. Ihr oberstes Ziel ist es daher, mit ihren Weinen genußvolle Geschmackserlebnisse zu bieten. Einfach Weingenuß pur!

Weingut Höpler

Breitenbrunn

Das Weingut Höpler liegt in Breitenbrunn am Westufer des Neusiedlersees. Die Weingärten, eingebettet in ein Mikroklima zwischen den Südosthängen des Leithagebirges und dem wärmespendenden See, ermöglichen Traubenreife höchster Qualität. 50 Hektar Weingärten befinden sich in den wertvollsten Lagen des Burgenlandes: Kirchberg, Jungkirchberg, Schanz, Hirschäcker, Altvierholzer und Rosenberg. Unterschiedliche Böden, wie Lehm, Kalkstein, Schotter oder Urgestein, tragen zu komplexen und charaktervollen Weinen bei. Besonderes Augenmerk wird auf die Bedürfnisse der gehobenen Gastronomie und des Fachhandels gelegt. So liest sich Höplers Referenzliste als das „who is who“ der Top-Restaurants und Hotels Österreichs sowie der restlichen Welt. Das Beste aus zwei Welten Gesegnet durch Klima und Böden begleiten wir unsere vollreifen Trauben behutsam in die Flasche und bewahren dabei die Ursprünglichkeit des Naturproduktes. Modernste Produktionstechniken im Keller dienen uns lediglich dazu unseren Weinen den optimalen Rahmen zu ihrer Entfaltung zu bieten. Die computergesteuerte Aufzeichnung und Kontrolle des jeweiligen Entwicklungszustandes zählt dazu ebenso, wie die schonende Ausbeutung der Maische durch das ausschließlich mit Luft arbeitende Puls-Air-System. „Klima und Böden schaffen die Voraussetzung, der schonende Einsatz von Technik hilft dem Wein sich zu entfalten. So gesehen nützen wir die Vorteile aus zwei Welten um Naturprodukte edelster Güte herzustellen.“, so Christof Höpler, der das Weingut 2004 von seinem Vater übernommen hat. Unsere Vision Ein guter Wein findet sein Gleichgewicht selbst Es braucht Zeit. Es braucht Leidenschaft. Und es braucht Gefühl. Wir geben dem Wein soviel Zeit wie er braucht. Wir schenken ihm soviel Leidenschaft wie wir haben. Und wir verwenden für ihn soviel Gefühl, wie er benötigt. Unser Wein wächst und reift in Harmonie, entwickelt einen starken Charakter und findet seine Identität. Sein Ursprung bleibt immer spürbar, seine Heimat immer präsent. Wir lassen unserem Wein die Freiheit sein Gleichgewicht selbst zu finden. Und das dankt er uns mit höchster Qualität.

Weingut Cobenzl

Wien

Wien ist einmalig: Die Stadt beherbergt das einzige Weinbaugebiet der Welt, das zur Gänze innerhalb der Grenzen einer Großstadt liegt und dank einzigartiger Wein- und Heurigentradition die Atmosphäre der Stadt mitprägt. Das Weingut Wien Cobenzl zählt zu den bedeutendsten Wiener Weinbaubetrieben und ist seit über 110 Jahren im Besitz der Stadt Wien. Hier werden unter der Leitung von Thomas Podsednik von rund 60 Hektar Weingärten in Grinzing, am Nussberg und am Bisamberg herausragende Qualitätsweine gekeltert. Das einzigartige Mikroklima mit pannonischem Einfluss und die Nähe zur Donau sind die idealen Voraussetzungen für feinfruchtige, mineralische Weine. Die Rieden mit klingenden Namen wie Ried Pfeffer, Ried Seidenhaus und Ried Bellevue (»Schöne Aussicht«) zählen seit jeher zu den besten der Stadt. Entsprechend der Größe und der Vielfalt an Lagen und Rebsorten wird ein breites Angebot an Qualitätsweinen angeboten: Die »Classic«-Weine sind bewusst etwas leichter, mit anregender Frucht und als unkomplizierte Speisenbegleiter konzipiert. Die Lagenweine und die »ÖTW Erste Lage«-Weine faszinieren durch ihre Komplexität, Finesse und das herkunftstypische Terroir. Das Weingut der Stadt Wien hat als eines der ersten heimischen Weingüter die renommierte Auszeichnung »Nachhaltig Austria« erlangt. Die einzelnen Nachhaltigkeitsmaßnahmen reichen von der Traubenproduktion über die Arbeit im Weingarten bis hin zur umweltfreundlichen Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Seit August 2020 ist das Weingut Wien Cobenzl in Bio-Umstellung. Somit werden Weine, die ab 2023 gekeltert werden, Bio-zertifiziert sein. Das Ganzheitliche des Betriebes zeigt sich auch im Detail: Es gibt sogar eigene Bienenvölker, die für den köstlichen »Wiener Bio-Honig vom Cobenzl« fleißig sammeln.

Winzer

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Jakob & Ethel im Klösterle

94 Punkte, Lech

Was einst im berühmten Fäviken Magasinet begann, findet derzeit im wunderschönen Walserhaus aus dem 16. Jhdt. seinen Höhepunkt. Der Zugang zum Produkt wie auch das Erlebnis am Tisch sind einzigartig!

Tauber am See

83 Punkte, Andau

Nur weil er am Badesee liegt, macht es sich René Tauber nicht einfach. Im chilligen Ambiente wird selbst das Burger-Patty vom Steppenrind gewolft. Apropos Fleisch: Auch Filetsteaks werden serviert.

Culinariat by Bergergut

91 Punkte, Afiesl

Wenn das kulinarische Herz vor Freude galoppiert, urlaubt es wahrscheinlich gerade in Afiesl. Thomas »Amor« Hofer schießt mit seiner Kochkunst einen Pfeil nach dem anderen ab. Zudem Brotback-Kurse.

Südsee by Hubert Wallner

86 Punkte, Oberdellach

Bistro-Küche auf Höchstniveau. Hubert Wallner bespielt seine Zweit-Location am See mit schnörkelloser Kulinarik: beste Produkte aus der Region, aber auch aus dem nahen Istrien. Einfach und sehr gut.

Der Ringsmuth

85 Punkte, Wien

Ein Highlight im kulinarisch sonst eher unterrepräsentierten 10. Bezirk: wunderbar erdige österreichische Küche von der nach Saison wechselnden Karte, gute Weinauswahl und überdachter Außenbereich.

Berghotel Tulbingerkogel

90 Punkte, Mauerbach

Zeitlos elegantes Interieur trifft auf klassische Küche, behutsam modernisiert. Der »Tulbingerkogel« hat sich aber auch unter Weinliebhabern einen Namen gemacht: Über 1400 Positionen lagern im Keller!

Daniels Kristallwelten

83 Punkte, Wattens

Das Angebot in Daniels Kristallwelten ist so vielfältig und international wie die Besucher. Spannende, abwechslungsreiche Mittagsmenüs und ein üppiger Brunch am Sonntag. Auch die Pâtisserie ist top.

Wiener Rathauskeller

76 Punkte, Wien

Eine beliebte Eventlocation im Wiener Rathaus. Im über 100 Jahre alten Betrieb erwarten einen historische Prunksäle und eine Speisekarte mit Wiener Klassikern und vielen Rostbratenvariationen.

Wirtshaus Poststube 1327

85 Punkte, Traunkirchen

Traunkirchen ist ein Idyll für Feinschmecker. Großen Anteil daran hat die modernisierte Poststube 1327, wo Genießer die Entwicklung der traditionellen Küche mitverfolgen können. Top-Weinservice.

NAGANO

83 Punkte, Salzburg

Ein asiatischer Fixpunkt in Salzburg seit 1998. Einfach gutes Essen von Klassikern bis zu tollen Sushis. Die Speisen kommen im »Family Style« zum Tisch, perfekt abgestimmt und sympathisch serviert.

Thomas im Johanneshof

Tattendorf

Herzlich Willkommen im Restaurant „Thomas“ im Johanneshof Nach einiger Zeit auf Wanderschaft und mit vielen kulinarischen Ideen im Gepäck betreibt Thomas Reinisch sein Lokal am Weingut Johanneshof Reinisch mit seinem jungen Team. Zum Essen serviert er österreichische Küche nach seinen Vorstellungen interpretiert. Seine Gerichte passt er der jeweiligen Saison entsprechend an und natürlich wird auch für das passende Glas Wein aus dem hauseigenen Keller gesorgt. Ebenso gibt es eine Auswahl an Weinen der Thermenregion, ganz Österreich und auch Weine aus anderen Ländern der Welt. Bei seinen Lieferanten setzt er auf kleine und regionale Betriebe, um bei seinen Speisen und Getränken die bestmögliche Qualität zu bieten. Für Familienfeiern, Hochzeiten, Seminare und Veranstaltungen bietet das Lokal den idealen Rahmen.

ESS:ENZ im Hotel Puradies

91 Punkte, Leogang

In der Ess:enz genießt man Naturküche in Bestform, kreativ zubereitet. Albert Dschulnigg und sein Team machen das Genießen zu einem Erlebnis. Die Pasta ist Kult, das Radieschensorbet ungewöhnlich.

Restaurant im Hotel Almhof Schneider

98 Punkte, Lech

Das wohl schönste Restaurant für höchste Ansprüche: Bei der Familie Schneider wird alpine Kulinarik von einst wiederentdeckt und mit schlichter Perfektion inszeniert. Die Weine sind ohnehin ein Traum.

Kronensaal in der Burg Landskron

87 Punkte, Landskron

An den Wänden des Kronensaal hängen Schilde, Ritterhelme und Rüstungen – ein feudales Umfeld, dem auch das bis zu sechs Gänge große Menü gerecht wird. Geöffnet (leider) nur in den Sommermonaten.

Ursprung – Restaurant & Weinbar

94 Punkte, Ischgl

Der Burger wird mit Fleisch vom Wagyu-Rind serviert, die Bio-Gänseleber mit Trüffel und das Beef Tatar bekommt man auf Wunsch mit Osietra-Kaviar. Im Ursprung regiert der Luxus. Und der gute Geschmack.

Erzherzog Johann

86 Punkte, Bad Aussee

Anna Plochl war die Frau des Erzherzogs, nach dem das Haus benannt ist. An ihren überlieferten Rezepten orientiert sich Küchenchef Christian Spreitz auch. Und setzt diese mit regionalen Produkten um.

Salzburgerstube im Hotel Salzburgerhof

93 Punkte, Zell am See

Gastlichkeit in Zell am See heißt auch Familie Holleis. In der traditionsreichen Salzburgerstube im schönen Hotel serviert man köstlich-heimische Spezialitäten mit den besten Zutaten aus der Region.

The Bank Brasserie & Bar

92 Punkte, Wien

Einzigartiges Ambiente in den Art-déco-Räumen des Luxushotels. Brasserieküche vom Feinsten aus Edelprodukten der Region und der Welt – von klassisch (Beef Tatar!) bis innovativ. Tipp: Seafood Deluxe!

KOI – Kulinarik am Teich

83 Punkte, Oberdorf

»Steckerlfisch« gibt es leider nur im Sommer, doch auch sonst schöpft man am 21 Hektar großen Teich aus dem Vollen. Auch für Alternativen für Fisch-Verweigerer (z. B. Schulterscherzl) ist gesorgt.

Restaurants

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Bar Freiraum im Hotel Puradies

89 Punkte, Leogang

Außergewöhnlich ist hier nicht nur die Architektur: Die »Alps Inspired«-Drinks überzeugen mit Aroma und Ideenreichtum, etwa der »Black Gimlet« mit Gin und Aktivkohle. Besonders beliebt: der haus­eigene »Mattari Gin« mit lokalen Bio-Botanicals – ihn gibt’s auch als Cocktail im Porthole für zwei Personen.

Incontro

89 Punkte, Serfaus

Geschüttelt oder gerührt? In der coolen Bar des Vier-Sterne-Hotels ­überzeugen moderne und klassische Drinks gleichermaßen. Der Fokus liegt auf Gin, die Auswahl ist top. Auch Cocktail- und Spritz-Varianten offeriert das Team rund um Barchef Rene Pal – etwa den »Sweet Alps« mit Gin und Marillenmarmelade.

Skybar The Vue | The Secret Sölden

88 Punkte, Sölden

Über den Dächern von Sölden genießt man im extravaganten ­Ambiente den Blick durch die Panoramafenster auf die umliegende Bergwelt und in den Himmel. Im Sommer werden die eleganten Longdrinks und von der Natur inspirierten Signature Cocktails wie »Der Bergnebel« auch auf der Dachterrasse serviert.

Alpinbar

91 Punkte, Großarl

Lässige Eleganz versprüht die Cocktailbar im Luxushotel der Familie Hettegger. Spritzer-Varianten und hausgemachte Alpinsirups überzeugen genauso wie Barklassiker und die große Ginauswahl. Zweifelsohne ein Highlight: zwölf Signature Cocktails, etwa »Erdapfel 2.0« mit hausgemachtem Bergapfel-Shrub.

Glocke. Die Bar.

90 Punkte, Leogang

Heimische Zutaten spielen die Hauptrolle in der Bar des mondänen Krallerhofs. Die Verbundenheit zum Salzburger Land spiegelt sich in den Eigenkreationen und Signature Cocktails wider. Die Barkarte ist ein illustriertes Buch, darin zu finden unter anderem ein Margarita mit Pinzgauer Buttermilch.

Fabios

93 Punkte, Wien

Es waren ausnahmslos Könner, die mit Bellini, Grappa und Co den ­Tresen in Wiens bekanntestem Italiener bespielten. Doch Ferenc ­Haraszti war es vorbehalten, endlich vom »Schlauch« ins Zentrum des ­Geschehens zu rücken. Damit können die Kreationen schließlich dort ­glänzen, wo sie hingehören: nel cuore!

Bar 67 im Hotel Post

91 Punkte, Ischgl

In der Bar des Vier-Sterne-Superior-Hotels ist man immer bestens aufgehoben. Dazu tragen auch die feinen Kreationen von Barchef Dominik Brunner bei. Neben Fizzy, Fruity und Classic Cocktails gibt’s hervor­ragende ­Signatures, etwa »Smoking Guns« oder »Sissitini«. Toll: die große ­Gin-, Whisk(e)y- und Rum-Auswahl.

The Bank Bar im Park Hyatt

95 Punkte, Wien

Dass die wechselnde Besetzung der schönen Bar mit Galerieflair die Qualität nicht beeinflusst hat, zeigt, wie perfekt die »Bank« ihre Rolle erfüllt. Denn dank Wein und Barfood (das legendäre Beef Tatar!) gibt es auch abseits der Signature Cocktails genug Auswahl für Residents und »Walk-ins« Am Hof.

Stanglwirt Hotelbar auf der »Tenne«

89 Punkte, Going

Ein »Fichte Tonic« mit US-Whiskey und hausgemachtem Walnuss­likör? Oder einen »Almsmash« mit Tanqueray und Basilikumsirup? Die Wahl fällt schwer bei den hervorragenden Signatures der berühmten Bar. Im ehemaligen Heu- und Getreidespeicher trifft man sich zum genussvollen Abendeinläuten oder -ausklang.

Das Loft

91 Punkte, Wien

Nur nicht ablenken lassen! Auch wenn im 18. Stock der schönste ­Sonnenuntergang Wiens versprochen (und gehalten!) wird, haben die hier »Liquid Designer« genannten Barkeeper ebenfalls Spektakuläres zu bieten. Etwa, wenn sie den Gin-Cocktail »Chasing Sunset« oder eine der Champagner-Optionen auffahren.

Adlers Bar

91 Punkte, Innsbruck

Für die Karte der Bar mit Rooftop im 12. beziehungsweise 13. Stock des ADLERS Lifestyle-Hotels sollte man sich etwas Zeit lassen. Die Auswahl ist riesengroß, die ­Qualität top. »Sours« wird ein Schwerpunkt gewidmet, aber auch ­Classics und Old-Fashioned-Drinks finden Platz. Das Ambiente ist ­modern, im Sommer auch Live-DJ.

Kleinod Prunkstück

91 Punkte, Wien

Der richtige Grad an Schummrigkeit im schicken Ambiente sorgt für Atmosphäre. Ob man dabei den Rückzug in eine der Sitzecken oder doch die Tanzfläche vorzieht, bleibt jedem selbst überlassen. Die ­Signature Cocktails sind großes Kino, so mancher Drink-Klassiker wird dabei gekonnt auf links gedreht.

Hafenstadt Urban Area

89 Punkte, Klagenfurt am Wörthersee

Coole Reminiszenz an die wilden Zwanzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts: Blues, Jazz, Soul und Swing machen gute Stimmung. »The Flapper Girl« – so sagte man damals zu den kecken, jungen ­Mädchen – nennt sich der fruchtige Signature Cocktail aus Rum, ­Marille, Maracuja, Vanille und Limette.

Schlossbar Charly Walker im Hotel Schloss Velden

90 Punkte, Velden am Wörther See

Benannt ist die Bar nach Billa-Gründer Karl Wlaschek, der hier unter seinem Künstlernamen Charly Walker gerne sein beachtliches Talent am Piano unter Beweis stellte. Tolle Signature Drinks, von denen der »Cinema Sour« hervorzuheben ist. Inhalt: Rum, Karamellsirup, ­Zitronensaft, Eiweiß und Popcorn.

Stollen 1930

92 Punkte, Kufstein

Mit einer Feder als Erkennungszeichen holen die Hotelgäste ihren »G&T« des Tages. Denn die Auswahl geht bei bald 900 Optionen in ­Sachen Wacholder nicht aus. Das alles im barock-modernen Setting, das den Kontrast zum historischen (und namensgebenden) Stollen noch unterstreicht: Himmel der Ginfreunde!

Kleinod Stadtgarten

89 Punkte, Wien

Das Lokal direkt im Stadtpark bietet eine gute Mischung aus Trubel und Entspannung im Grünen. In den Gläsern geht es erfrischend zu: Hugo-Variationen (zum Beispiel mit hausgemachtem Himbeer-­Physalis-Weißer-Tee-Sirup) oder Brombeer-Mojito schmecken, die ­Auswahl an Highballs und Spirits stimmt auch.

Imperial Bar Wien

87 Punkte, Wien

Viel mondäner kann man seine Cocktails nicht schlürfen als unter den gewaltigen Lustern des historischen Salons in den samtbezogenen ­Fauteuils. Dass dabei nur Hochwertiges und von Experten Zubereitetes in die Gläser kommt, versteht sich fast von selbst. Jeden Freitag lauscht man außerdem Live-Jazz.

Émile im Hilton Vienna Plaza

89 Punkte, Wien

Im Art-déco-Haus am Ring mixt das mit Fliege und Hosenträgern ­ausstaffierte Barpersonal angemessen-exquisite Drinks, die hochwertig sind, ohne altbacken zu sein: Für den »Émile Sbagliato« trifft Bourbon auf Grand Manier und Prosecco, die »Lazy Lemonade« erfrischt ­wiederum mit Gin und Weizenbier.

57 Lounge im Meliá

90 Punkte, Wien

Der »Meliá Spritz« erinnert mit Cava an die spanischen Wurzeln des markanten Hotels – und auch bei den DJs am Wochenende wird es ­mitunter feurig im 58. Stock. Für vertrauten Geschmack sorgt die mit Marillen abgeschmeckte »Apricot Colada« im coolen Stelldichein von Donauwellen und Karibik-Feeling.

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