Falstaff Gourmet Kritik: kalt/warm 0 Kommentar(e)

»Taverne am Sachsengang«Einen idyllischen Ausblick bietet die Terrasse der »Taverne am Sachsengang«

15.000 Gourmetclubmit­glieder testen für den Falstaff Res­tau­rantguide 1100 Restaurants und senden uns ihre positiven und negativen Erleb­nisse. Hier ein kleiner Auszug.

plusOriginalität im Glas und auf dem Teller
Das Angebot der »Taverne am Sachsengang« begeistert ­einen Tester:

»Die Lage ist unschlagbar, die Terrasse mit Wasserblick ein Ort der Stille. Dazu kommt Originalität bei den Aperitifs – wie rosa Prosecco mit Lavendel und Rosmarin – und den empfohlenen Weinen (Riesling Weingut Hager, Chianti Fonterutoli und Cuvée Neuberg vom Weingut Grassl). Die Küche liegt weit über der ominösen Zwei-Hauben-Qualität. Die Jakobsmuscheln mit Grammeln waren eine beeindruckende Kombination. Der Waller mit Steinpilzen und Kartoffelpüree bot beste Fischqualität, die Pilze waren in der Einfachheit ihrer Zubereitung ein genialer Fischpartner, das sämige luftig-schaumige Kartoffeletwas großartig. Auffallend und beeindruckend auch der Service.«


plusKulinarische Gruppenreise
Eine Gruppe von Testern erlebte im »Ikarus« ein kulinarisches Feuerwerk:

Restaurant »Ikarus« »Wir – eine Gruppe junger Gourmets – traten die Reise nach Salzburg an, in der Hoffnung, eine der interessantesten Küchen des Landes kennenzulernen. Wir kamen mit sehr hohen Erwartungen, welche jedoch noch weit übertroffen wurden.
Ein kulinarisches Feuerwerk wurde an unserem Tisch gezündet, extravagante Thaiküche perfekt in Szene gesetzt von der wahrscheinlich besten Servicebrigade des Landes: ein außergewöhnliches Erlebnis, selbst für verwöhnte Gaumen.«


minusUnangemeldete ­Gäste unerwünscht
Zwei Tester ohne Reservierung gingen vom »Marktachterl« unverköstigt nach Hause:

»Marktachterl«»Es war knapp vor 18 Uhr, auf etlichen klapprigen Gartentischchen stand unübersehbar ›Reserviert‹, aber ein Tischerl war frei. Wir bestellten einen Drink, und die Speisekarte erregte durchaus unser Wohlwollen. Nachdem unser Aperitif fast beendet war, gelang es, die Serviererin an den Tisch zu lotsen und bekannt zu geben, dass wir zu speisen wünschten. Da aber wurde das Gsichterl der Serviererin ganz ernst: Nein, nein, das ginge doch nicht, weil wir keinen Tisch reserviert hätten (obwohl wir an einem freien Tisch saßen), und außerdem sei es ›eh no net‹ 18 Uhr, und die Küche könne ›net überfordert werden durch so frisch eingeflogene Neuankömmlinge‹. Wir dankten, zahlten und strichen das ›Marktachterl‹ von unserer Restaurantliste.«


minusGutes Essen, schlechter Service
Ein Tester über einen unmotivierten »Servicemann« im »Gut Oberstockstall«:

»Gut Oberstockstall«»Alles war eitel Wonne bis zur Aufnahme der Bestellung. Diese war überschattet von einem unmotivierten und ungeduldigen »Servicemann«. Meine Bitte, eine Vorspeise in einer Hauptspeisengröße zu bekommen, wurde vergessen. Dafür brachte man mir den falschen Kaffee. Zudem verabschiedete sich der Kaffeelöffel meiner Begleitung beim ruppigen Abstellen des Kaffees vom Teller, was wiederum vom Service nicht mal mit einem »Hoppala« gewürdigt wurde. Allesamt wurden uns die Teller lieblos auf den Tisch gestellt, frei nach dem Motto: Wieder was erledigt. Auch bemühte man sich nicht, leere Gläser und Kaffeegeschirr vom Tisch zu entfernen oder sich der Frage hinzugeben, ob der Gast vielleicht noch einen Wunsch habe. Äußert mangelhaft! Ein Lob an die Küche! Vorzüglich!«


aus Falstaff 05/2010

Erstellungsdatum: 22.06.2010

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