Österreich gewinnt Dreiländerkampf auf der VieVinum 3 Kommentar(e)

Die Teamchefs Walter Kutscher (Österreich), Christian Eder (Südtirol) und Rudi Knoll (Deutschland)Die Teamchefs Walter Kutscher (Österreich), Christian Eder (Südtirol) und Rudi Knoll (Deutschland)

Heimische Sauvignon Blancs setzten sich gegen jene aus Deutschland und Italien durch.

Der freundschaftliche Länderkampf zwischen Deutschland, Italien und Österreich hat auf der VieVinum schon Tradition. Alle zwei Jahre wird eine neue Rebsorte gewählt, mit der sich die Winzer – angeführt von ihren Teamchefs – messen. Der Deutsche Rudi Knoll vom internationalen Fachmagazin Vinum kam mit stolzgeschwellter Brust und einem Sieg beim Fußballspiel gegen die österreichischen Winzer siegessicher zum Weinbewerb.

Doch Österreich ließ diesmal nichts anbrennen: Gleich beim ersten Dreier-Flight gelang Walter Skoff mit seinem Royal 2008 der Führungstreffer. Franz Leth (mit Brunnthal 2008), Erich & Walter Polz mit dem Hochgrassnitzberg 2008 und Erwin Sabathi, ebenfalls mit einem 2008er (Pössnitzberg limited) bauten die Führung kontinuierlich aus, sodass die restlichen österreichischen Teamspieler den respektablen Vorsprung mühelos über die Runden brachten. Die höchstbewerteten Weine des Tages waren mit je 17,61 Punkten jene von Polz und Skoff.

Insgesamt erreichten die Österreicher einen beachtlichen Durchschnittswert von 17,17 Punkten. Deutschland (16,63 Punkte) und Südtirol (16,0 Punkte) folgten mit Respektabstand. Die Teamchefs Christian Eder (Vinum Südtirol und Italien) und Rudi Knoll gratulierten dem österreichischen Trainer Walter Kutscher zum Sieg. In zwei Jahren, bei der nächsten VieVinum, soll die Sorte Weißburgunder im Mittelpunkt des traditionellen Dreiländerkampfes stehen.

(von Bernhard Degen)

Erstellungsdatum: 31.05.2010

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vino 02.06.2010
Ich denke gar nicht das dies ein Problem der zeit ist. manche bevorzugen eben Sauvginon Blanc, aber auch Chardonnay, Grauburgunder und manchmal auch Weißburgunder und Grüner Veltliner in Holz. Ich finde das gar nicht schlimm, hat bestimmt seine Berechtigung. Und was gibt es schöneres wenn man aus der Vielzahl von Varianten den besten Wein aussuchen kann? Gerade zum varieren zum Essen finde ich das perfekt. Aber es stimmt schon, wenn der Holzeinsatz zu stark ist paßt es bestimmt nicht mehr und es stellt sich keine Harmonie ein. Aber die meisten Winzer haben das schon ganz gut im Griff. So sehr ich im Sommer einen frischen fruchtigen Weißwein schätze, so sehr gefällt mir an einem trüben Herbsttag und Wintertag ein guter Weißwein der im Holzfaß ausgebaut wurde.
lg
Australier 01.06.2010
Dies scheint ein Problem der Zeit zu sein. Sauvignon B. ein Wein der 1000e Facetten spielen kann im Holz auszubauen ist eigentlich nicht sinnvoll. Auch wenn diese Weine "Super Weine" sind ist es schade um diese Rebsorte. Doch Holz liegt anscheinend im Trend.
hotelcis 01.06.2010
Bemerkenswert, dass die holz-ausgebauten SB's klar in der Gunst der Jury standen... aber sind das "sortentypische" Weine?
Ich war mit der Punktevergabe nicht so glücklich...