Falstaff Top 100 - Die besten Weine der Welt 20 Kommentar(e)

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Ein Ranking, das für viel Diskussionsstoff sorgt - Finden Sie hier die Top 10 und diskutieren Sie mit!

Eine Top-100-Liste wie diese ist ­immer umstritten und diskussions­würdig. So ist sie entstanden: ­Zunächst wurde der Bewertungszeitraum ab dem Jahrgang 2000 gewählt. Im Vordergrund steht die Qualität eines Weines, diese wird durch die Arbeit der internationalen Weinkritik bestätigt, regel­mäßig höchste Punkte in den einschlägigen Publikationen dokumentieren das. Das in­ternationale Image eines Topweines spiegelt sich auch in seiner Präsenz in den wichtigsten Weinauktionen der Welt sowie auf den Weinkarten der führenden Restaurants wider. ­Daraus lässt sich der Wert, aber auch die Wertbeständigkeit ableiten. Um in die Liste der weltbesten 100 Weine aufgenommen zu werden, bedarf es neben der absolut untadeligen Qualität auch weiterer Faktoren wie Unverwechselbarkeit und Originalität, die aus der guten Flasche Wein ein gesuchtes Objekt für Kenner und Sammler werden lassen.

Rot dominiert
Um eine möglichst große Vielfalt darzustellen, wurde pro Weingut immer nur der am höchsten eingeschätzte Wein ausgewählt. Die Domaine de la Romanée-Conti hat mit La Tâche und Le Montrachet noch weitere absolute Topweine im Angebot, das gilt vergleichsweise auch für die Lagen-Trilogien bei Angelo Gaja (San Lorenzo, Sori Tildin, Costa Russi), für Masseto und Ornellaia oder für die Spitzen-Côte-Rôties von Guigal (La Turque, La Mouline, La Landonne). Berücksichtigt sind Weiß-, Rot- und Süßweine sowie die besten Schaumweine. Die Rotweine dominieren deutlich, insgesamt 77 Rotweinen stehen 23 weiße und edelsüße Gewächse gegenüber. Neben den objektiven Kriterien wie Auktionsergebnissen oder einer das Angebot ständig übersteigen­den Nachfrage sind es auch subjektive Kriterien, Meinungen und Einschätzungen von Fachleuten, denen Falstaff bei der Zusammenstellung gefolgt ist.

Hier geht's zu den TOP 10


DISKUTIEREN SIE MIT!
Im nachstehenden Diskussionsforum können Sie Ihre Meinung zu den Falstaff Top 100 abgeben. Finden Sie das Ranking gerechtfertigt? Und welcher Wein hätte es bei Ihnen auf Platz 1 geschafft?

HINTERGRUND-ARTIKEL: Die Weltspitze des Weinbiz

Die vollständige TOP-100-Liste gibt es hier zum Download oder in der aktuellen Ausgabe des Falstaff Magazins Nr. 01/2012!

 

Text von Peter Moser

 

Erstellungsdatum: 10.02.2012
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Chevalier-Montrachet 23.02.2012
Bei allem nötigen Patriotismus...

...kann ich die teilweise angebrachte Kritik, es würden österreichische Rotweine in dieser Topliste fehlen, nicht ganz nachvollziehen.
Beachtet man wieviele tausende tolle Rotweine Wein Jahr für Jahr auf dieser Welt erzeugt werden, stellt eine Liste der Top 100 immer die absolute Elite dar. Es gäbe noch viele interessante Brunellos, Barolos oder Weine des Rhônetals, welchen gegenüber unseren Produkten der Vorzug gegeben werden müsste. Auch wenn die Richtung unserer Winzer stimmt...
hwachtler 21.02.2012
Ich finde, dass man objektiv an diesen Weinen nicht vorbei kommt bei so einem Ranking weil sie halt schon auf höchstem Niveau sind. Gleichzeitig gibt es neben diesen (sehr prestigeträchtigen) Weinen eine Vielzahl von weiteren grossartigen Weinen von engagierten Winzern. Vielleicht solltet Ihr ein zweites Ranking machen, das diesen gewidmet ist?
haideboden 19.02.2012
Ich finde es auch schade, dass es unsere guten ROTWEINE nicht ins Ranking geschafft haben. Ich bin zwar noch ein "jüngerer" wein-genießer, aber ich finde auch unsere Rotweinwinzer haetten sich einen Platz unter den TOP-100 verdient:

mMn:

Schwarzrot sollte in keiner Top 100 Liste fehlen!

auch Rotweine aus dem Mittelburgenland oder weitere Weine der Neusiedlerseegegend haetten sich mMn eine Erwähnung verdient (Produzent ist dann Geschmacksache des jeweiligen Genießers).

Ich finde auch, dass ein öster. Wein/Genussmagazin, das die öster. Rotweine so hoch lobt, diese in einer "objektiven(?)" Top 100 Liste hätte führen müssen.
Hauptaugenmerk auf einen "komplexen" Weinindex, bzw. auf Verfügbarkeit in Restaurants zu legen...das erscheint mir in der Tat zu "einfach"...etwas mehr Fantasie des Autors/der Jury waere wuenschenswert gewesen...

vielleicht waere eine Art "Leser-Top100" machbar:

Online kann jeder seine Top10 Weine eingeben...das resultat waere sicher interessant :)
Ansonsten liebes Falstaff-Team: weiter so:)
grominator71 16.02.2012
nicht nur inkonsistent (siehe meinen kommentar unten)... mal fehlt der produzent gar. und schön ist auch der HAMBERTIN. nicht mal ein grundlegendes lektorat wurde gemacht.

es ist ein weiterer artikel in einer serie, die einem fachmagazin nicht würdig ist. einfach eine weitere titelseitenstory. das letzte mal haben sie einfach uralte, nicht einmal rudimentär angepasste texte aus einem buch von scheuermann genommen (occhio di perniche 1987 zum beispiel) und daraus einen artikel gebastelt...
bordeauxschwalbe 16.02.2012
abgesehen von den erschreckend inkonsistenten bezeichnungen (manchmal ein wein, manchmal ein produzent, etc.) kann ich vor allem zu bordeauxweinen meinen senf abgeben:
generell kann dies nicht die liste der besten weine, sondern der prestige-trächtzigsten produzenten sein. da darf ein "mission haut-brion" nicht zu sehr gegenüber den premiers abfallen.
was die "super-seconds" betrifft, sehe ich LLC und cos nicht so sehr entfernt von montrose & pichon-comtesse.
wer comtesse sagt, muss auch baron sagen, wer LLC sagt muss auch die anderen löwen nennen, etc. ausserdem fehlen mir zb. lynch bages, ducru beaucaillou...
PFEIFFER 16.02.2012
Romanée Conti auf Platz 1 ist gerechtfertigt, aber nicht als Bordeaux, sondern als Burgunder, möchte ich meinen!
Das sollte einem Redakteur einer Fachzeitschrift nicht passieren.
436504891148 15.02.2012
Kann leider bei den Franzosen nicht mitreden, allerdings bei den Italienern. Da ist es für mich aber offensichtlich und subjektiv nachvollziehbar, dass Masseto, Sassicaia, Solaia, Ornellaia, etc. sehr, sehr große Schwankungen der Qualität der einzelnen Jahrgänge aufweisen. Daher fehlt mir bei dieser, sicher subjektiven, Liste der Hinweis auf den so hervorragenden Jahrgang. Denn für mich ist es doch ein großer Unterschied, ob ich einen Sassicaia 2001 oder den von 1999 trinke.
KRALL 15.02.2012
Ich finde es interessant, dass österreichische Weine bei Blindverkostungen die französichen Weine überholt haben; vielleicht wurde hier nach den Preisen bewertet und nicht nach der Qualität der Weine.
Reblaus 15.02.2012
ich finde es schade, dass bei dieser Liste der Preis-Leistungs-Faktor ganz außer Acht gelassen wird. Darum gibt es nämlich auch keine Österreicher in der Liste.
grominator71 14.02.2012
ist das möglich? ein weinmagazin stellt seine top 100 zusammen und das ist das resultat? das wäre beim winespectator oder wine advocate wohl chefsache. und hier? hat der chef den artikel gelesen?

zitat: "die ersten sechs der top ten kommen aus bordeaux". so wie der romanee conti auf platz 1?

und die liste... hat denn da niemand eine ahnung, wer der produzent und was der wein ist? clos de menil - krug. aber dann dominio de pingus - pingus. und so geht das weiter bis zum höhepunkt: comtesse heisst der wein eines chateau pichon?

ist dieser artikel die steigerung zum kürzlich erwähnten amarone von romano al forno (statt dal forno)?

ich bin enttäuscht von dieser qualität und würde mich über eine stellungnahme der redaktion freuen.
katharina.blume 13.02.2012
Kein österreichischer Rotwein unter den Top 100? Wo gerade Falstaff diese doch immer so lobt. Seltsam. Für mich können Krutzler, Prieler und Achs jedenfalls mithalten.

PS: Messi ist großartig. ;-)
ilikewine 10.02.2012
@ Locke bzw. iamhungry: Ich finde auch, dass der Vergleich mit Sport-Ranglisten an den Haaren herbeigezogen ist, denn die Leistung von Sportlern ist ja messbar - bei Messi etwa, wie viele Tore er geschossen hat. Beim Wein geht das wohl nicht so einfach. Und auch der Zugang ist komplett unterschiedlich. Ein Fußballspiel kann ich mir im TV ansehen, einen dieser extrem teuren und wohl auch raren Tröpfchen kann ich mir niemals leisten, um mir selbst ein Bild zu machen. Ergo wird sich mein subjektives Urteil sehr von diesem Ranking unterscheiden! Beim Fußball finde ich Messi allerdings top!
Sanna 10.02.2012
also ich würde mir sehr gerne ein Bild von der Qualität machen, hätte nichts dagegen, dass mir Falstaff ein paar Proben vorbeischickt ;)!
Locke 10.02.2012
@ iamhungry: Nun ja, beim Fußball kann sich zumindest jeder sein eigenes Bild von der Qualität des Spielers machen, indem er ab und an ein Spiel schaut. Ich würde aber gern wissen, wie viele Leute mal eben so einen Hunderte-Euro-Wein ansüffeln, um ein wenig mitreden zu können ... Aber gut, das geht jetzt wohl zu sehr off topic.
Die Dominanz der frz. Weine - vor allem in den Top 10 - ist jedenfalls wirklich frappierend.
Leseratte 10.02.2012
Für Sammler - mit viel Kleingeld ;)- ist so eine Liste schon sehr spannend. "Normalos" wie ich lesen, findens interessant, aber das wars dann auch schon...
iamhungry 10.02.2012
@ locke. stimme zwar zu, gebe aber folgendes zu bedenken: hierbei handelt es sich "nur" um eine rangliste. ein subjektive experten-wertung. auch im fußball werden jedes jahr unbezahlbare kicker subjektiv bei der weltfußballer-wahl geehrt. vll braucht die weinwelt, wie eben die sportwelt, solche ranglisten. kaufen werden die vorderen weine wohl so oder so nur ein paar neureiche chinesen
Locke 10.02.2012
Solche Ranglisten sind ja immer ganz belustigend - viel mehr Sinn kann ich darin leider nicht entdecken. Stimme ilikewine zu, dass jeder seine eigenen besten Weine suchen und finden muss. Inwiefern dafür eine Aneinanderreihung großteils unbezahlbarer Flaschen hilfreich ist, sei mal dahingestellt :)
Sanna 10.02.2012
Die Frankreich-Dominanz in den Top-10 ist vielleicht der momentane Stand, aber es sollten auch aufstrebende Regionen und zukünftige Entwicklungen bei einem Ranking bedacht werden.
D.Liziös 10.02.2012
Romanée-Conti auf Platz 1, finde ich vollkommen gerechtfertigt!
ilikewine 10.02.2012
Ich finde solche Ranglisten immer problemaatisch, weil sie sich auf den Markt auswirken. Außerdem finde ich es bessern, wenn sich jeder selbst mit Thema beschäftigt und den für sich subjektiv besten Wein findet.