Falstaff Gourmet Kritik: kalt/warm 0 Kommentar(e)
Das »Schloss Fuschl« überzeugt nicht nur durch seine traumhafte Lage
Frühstück de luxe mit Traumaussicht
Zwei Gourmetclubmitglieder schwärmen von einem Abstecher ins »Schloss Fuschl«.
»Unsere Empfehlung zum Frühstück de luxe: ›Schloss Fuschl‹. Dieses Mal waren wir auf der Durchreise und daher ›nur‹ zum Frühstück im Schloss. Eisgekühlter Sekt, frisch gepresste Säfte, kreative Variationen vom Ei sowie ein schönes und appetitliches Buffet machten die Pause zum kulinarischen Highlight. Die Traumaussicht und die besonders freundliche Bedienung waren den kleinen Umweg jedenfalls wert. Stilvoll und besonders aufmerksam war, dass der Wagen in die Garage gefahren und nach unserem Essen wieder gebracht wurde. Toll!«
Weinbegleitung für Allergiker
Eine Testerin lobt den aufmerksamen Service im »Riegi«.
»Wir haben das ›Riegi‹ durch Zufall
entdeckt und waren höchst erfreut über die exzellente Küche und den erstklassigen Service. Wir hatten bei jedem Gang das Gefühl, dass die Köche Spaß und Freude
an ihrem Beruf haben. Kompetente, aber dabei unaufdringliche Weinberatung trug auch zum absoluten Wohlfühlerlebnis bei. Ich bekam eine auf das Menü und meine Histamin-Allergie gleichermaßen perfekt abgestimmte Weinbegleitung. Internationales Format!«
(Anmerkung: Mit Anfang Dezember wurde das Riegi geschlossen - Falstaff.at berichtete. Wie es mit dem Restaurant weitergeht, ist noch ungewiss.)
Die schlechteste Bedienung Wiens
Ein Tester empört sich über ungewaschene Gläser und freche Antworten im »Piccini«.
»Ich
war vorige Woche mit ausländischen Gästen im ›Piccini‹ am Naschmarkt, nachdem es mir mehrfach empfohlen worden war! Das Essen war gut, Preis-Leistung kann man gelten lassen, aber die Bedienung war die schlechteste, an die ich mich in Wien erinnern kann! Und ich lebe doch schon einige Jahrzehnte hier! Das Personal war unfreundlich, unwillig, präpotent, brachte mehrfach nicht das Bestellte, servierte Wein in ungewaschenen Gläsern, antwortete frech zurück usw. usf. Ich habe so etwas noch nie erlebt, werde dieses Lokal nie wieder betreten und kann es in keiner Weise empfehlen!«
Erdäpfelblattln aus der Tiefkühltruhe
Eine Gruppe von befreundeten Gourmets über das »Bauböck«.
»In freudiger Erwartung eines guten
Wildessens reisten wir nach Gurten. Das vielversprechende Gericht ›Zweierlei vom Wildgeflügel – knusprig gebratene Wildente und Fasanenbrust mit Rotkraut und Kartoffelblattln‹ enttäuschte jedoch. Die Fasanenbrust entpuppte sich als Farce im Wirsingblatt und die sogenannten Kartoffelblattln waren nur schlaffe Potatoe Wedges aus der Tiefkühltruhe. Nachdem wir unsere Enttäuschung kundgetan hatten, kam der Chef des Hauses höchstpersönlich – und warf uns vor, dass wir die gesamte Belegschaft mit unseren Äußerungen in Aufruhr versetzt hatten. Es folgte lautstark eine fachliche Abhandlung zum Thema Erdäpfelblattln: ›Erdäpfel dünn gschnittn, eckig gschnittn oda Wedges, wie die Amerikaner sagen, is jo ois des Gleiche!‹«
aus Falstaff Nr. 08/11
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