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Kids ahmen mit Begeisterung nach, was Eltern an Kultur rund um ­Essen und Kochen vorleben.Kids ahmen mit Begeisterung nach, was Eltern an Kultur rund um ­Essen und Kochen vorleben.

Wie genussfähig wir als ­Erwachsene sind, entscheidet sich in unserer ­Kindheit. Wie bringen ­prominente Gourmets ihre ­Kinder in ihrer ­Entwicklung zu glücklichen ­Genießern auf den richtigen Weg?

Sonne, warme Temperaturen, eine frisch gemähte Wiese und ein selbst gebackener Kuchen – ein perfekter Tag für ein Picknick mit der ganzen Familie! Für den dreifachen Familienvater Mörwald ist es sehr wichtig, Ess- und Trinkkultur tagtäglich zu pflegen, denn: »Essenszeit ist Lebenszeit – wer keine Zeit zum Essen hat, hat keine Zeit zum Leben. Diese Philosophie stärkt sowohl das Beisammensein als auch den kommunikativen Aspekt in unserer heutigen Gesellschaft.«

Folglich gibt es im Hause Mörwald jede Woche einen kulinarischen Themenabend, der für die Kinder eine passende Gelegenheit ist, sich in die Themenwahl des Essens einzubinden. Für Eva Mörwald sind diese Fami­lien­essen sehr wichtig, weil »das gemeinsame Essen nur mehr in wenigen Familien gepflegt wird und dadurch viel an Geselligkeit verloren geht.«

Familie Mörwald / Foto: Moritz Schell
DIE MÖRWALDS - »DIE PICKNICKER«: Der Spitzengastronom und Unternehmer Toni Mörwald hat gemeinsam mit seiner Frau Eva ein Genuss-Imperium geschaffen. Das Faible für gute Küche teilt er auch mit seinen Töchtern, die sich in diesem Umfeld zu selbst­bewussten Genießerinnen entwickelt haben. Theresia (9), Johanna (10) und Antonia (12) haben ihre eigenen Vorstellungen davon, was gutes Essen bedeutet. 

Sie plädiert auch dafür, Kinder in Top-Res­taurants mitzunehmen, um ihnen neue kulinarische Anregungen zu vermitteln. Für die Jüngste der drei Töchter, Theresia, ist jedenfalls die selbst gemachte Pizza Margherita eine Leibspeise. Die Älteste, Antonia, gerät bei frischem Mozzarella und Basilikum ins Schwärmen. Die Mittlere im Bunde, ­Johanna, ist eher eine Naschkatze, wobei auch ein herzhaftes Fleischfondue ihr Herz höherschlagen lässt. (PS)


Familie Fellner / Foto: Moritz Schell
DIE FELLNERS - »FERNÖSTLICH KÖSTLICH«: Bei einem exotischen Essen kommt Uschi Fellner so richtig ins Schwärmen. Für die Herausgeberin des Frauenmagazins »Madonna« ist gutes Essen etwas ganz Essenzielles. Ihre beiden jüngsten Kinder, Désirée (14) und Benedikt (7), wissen einfache und gute Kost sehr zu schätzen.

Ein lauer Sommerabend und Sushi – das ist genau das, was sich Uschi Fellner unter einem wunderbaren Beisammensein mit ihren Kindern vorstellt. Es muss nicht immer ein Gala­diner sein, denn »gutes Essen ist für mich auch einfaches Essen mit den richtigen Zutaten. Mir ist es wichtig, dass meine Kinder nicht überspitzt, sondern von klein auf einfache Mahlzeiten wie Butterbrot oder geschnittene Radieschen gerne essen.« Ausflüge ins Restaurant kommen aber dennoch nicht zu kurz. Vor allem Benedikt geht sehr gerne essen und freut sich dann auf seine heißgeliebte Salami-Pizza oder ­Sushi. Seine ältere Schwester Désirée schwärmt ebenfalls für Sushi, obwohl auch ein gutes Hühnerschnitzel zu ihren Lieblingsspeisen gehört.

Wenn zu Hause gekocht wird, schaut Uschi Fellner besonders auf die Qualität
der Zutaten und geht liebend gerne gemeinsam mit den Kindern auf Märkte oder zum Fleischhauer einkaufen. Es ist ihr wichtig aufzuzeigen, dass es »weit mehr als nur den Supermarkt gibt«. Ein gelungenes Einkaufserlebnis wird dann zum perfekten Familien­event, wenn es gelingt, die sechsköpfige Familie zum gemeinsamen Kochen und Genießen um den Esstisch zu ver­sammeln. (PS)

Drei weitere Portrais der Familie Reitbauer, der Familie Prenner sowie der Familie Quester lesen Sie im Falstaff JUNIOR - Jetzt im Handel!

Text: Philipp Stanonik und Klaus Buttenhauser
Fotos: Moritz Schell

Erstellungsdatum: 03.11.2011

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