»Wir wollten kein Restaurant sein« 0 Kommentar(e)
Das neue Vapiano am Wiener Westbahnhof erstreckt sich über zwei Ebenen.
Als 2002 das erste Vapiano am Hamburger Standort Hohe Bleichen eröffnete, war der – man kann sagen weltweite – Siegeszug von Vapiano noch nicht abzusehen. Rund neun Jahre später hat sich das »Mamma-Modell« - »Schließlich gibt es die beste Pasta nach wie vor bei der Mamma«, wie Thun betont – vervielfacht. In der BahnhofCity Wien West eröffnet Vapiano nun nicht nur seine vierte Filiale in Wien, sondern auch seine 100. Weltweit , mit ersten Dependancen in Mexiko, Taiwan und Südkorea.
Die Grundidee hinter Vapiano war die Entwicklung eines modernen, kommunikativen Ortes, wo frische Küche auf dem Speiseplan steht, die nicht teuer ist. Der Gast sollte sich wie bei guten Freunden fühlen und seinen kulinarischen Wünschen wird individuell Folge geleistet. »Wir wollten kein Restaurant sein«, betont Vapiano-Geschäftsführer Gregor Gerlach und auch mit anderen Fast-Food-Anbietern – einer davon befindet sich am neuen Wiener Westbahnhof gleich um die Ecke – wolle man sich abgrenzen. Der Begriff »Restaurant« scheint tatsächlich zu eng, wird bei Vapiano doch einiges mehr geboten. georg_bodenstein_460.jpg)
An den hohen Tischen speisen jene, die es etwas eiliger haben. georg_bodenstein_460.jpg)
Neue Tischlampen und Kräuter zum Selberwürzen. georg_bodenstein_460.jpg)
Auch der Food-Counter-Bereich wurde neu gestaltet.
»Unser System bietet eine hohe Flexibilität, die nicht leicht zu verstehen ist«, erklärt der Star-Architekt Matteo Thun, der mit der vierten Wiener Filiale nach zwei Jahren Entwicklungszeit auch gleich sein überarbeitetes Design-Konzept vorstellt.
In dem auf zwei Geschosse aufgeteilten, mehr als 700 Quadratmeter großen Lokal am neu gestalteten Areal des Wiener Westbahnhofes gibt es große Tische, an
denen man, auch wenn man alleine ist, wie an einer Familientafel Platz nehmen kann. Die Hochtische mit Barhockern sind für den schnellen Snack zwischendurch gedacht und der Loungebereich lädt zum längeren Verweilen ein. Nach dem Motto »Evolution statt Revolution« wurde das Interieur erneuert, wobei der Teufel – im positiven Sinne – im Detail steckt. »Niemand merkt, dass sich etwas verändert hat, obwohl kein Stück Holz auf dem anderen geblieben ist«, so Gerlach. Und trotz einer einheitlichen Linie wird bei Vapiano kein Interieur-Einheitsbrei serviert, denn den lokalen Franchisenehmern wird auch ein gewisser Spielraum bei der Gestaltung gewährt.
Frische ist ein zentrales Element bei Vapiano und gilt nicht nur beim Zubereiten der Speisen als oberste Maxime. Die Frische wächst auch direkt auf den Tischen in Form von Kräutern, mit denen der Gast seine Speisen individuell nachwürzen kann. Apropos Essen: Serviert wird bei Vapiano nach wie vor italienische Küche – frisch, individuell und in der Showküche zubereitet. In diesem Sinne darf man sich als Gast an das namensgebende italienische Sprichwort halten: »Chi va piano va sano e va lontano« - Wert alles im Leben locker und gelassen angeht, lebt gesünder und länger.
www.vapiano.com
(Marion Topitschnig)
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