Falstaff Gourmet Kritik: kalt/warm

Ein wunderbares Menü mit Weinbegleitung wird im »Fischerhaus« serviertEin wunderbares Menü mit Weinbegleitung wird im »Fischerhaus« serviert / Foto: beigestellt

17.000 Gourmetclubmit­glieder testen für den Falstaff Res­tau­rantguide und senden uns ihre positiven und negativen Erleb­nisse: Plus für das »Fischerhaus« und das »jungWIRT«; Minus für den Heurigen »Zahel« und die »Pasteria«.

Wunderbares Menü trotz Ruhetag
Zwei Tester freuen sich über den freundlichen Service im »­Fischerhaus« in Moosburg.

»Obwohl in der Nebensaison am Montag geschlossen ist, machte Herr Fischer für eine aus Wien angereiste Kleingruppe (zwei Personen) eine Ausnahme und kredenzte ein wunderbares Menü mit hervorragender Weinbegleitung. Kurz und bündig: tolles Essen, wunderbare Weine, sehr gemütliches Lokal und ein Fischer in Bestform.«


Voller Genuss am ganzen Wochenende
Ein Gourmetclubmitglied ­erfreut sich am Angebot des »jungWIRT«.

»Man fragt sich: Wo gibt es in Wien Vergleichbares? Die Küchenzeiten des ›jungWIRT‹ in Göttlesbrunn sind von Freitag bis Sonntag von elf bis 23 Uhr! Der Service ist sehr aufmerksam und prompt. Das Speisenangebot ist ausgesprochen facettenreich. Es werden passende Weinempfehlungen zu den einzelnen Gängen abgegeben. Jeder Gang ist einfach ein Genuss – und das auch für das Auge!«


Von Warm auf Kalt binnen einer Woche
Eine Testerin zeigt sich enttäuscht über die schwankende Leistung im »Pasteria«.

»So nah liegen kalt und warm bei­einander. Erst ein Businesslunch mit Top-Service und der besten Wild­bolognese der Stadt. Bei einem privaten Abendbesuch ist alles anders: Der Oktopus kommt lieblos und angebrannt auf den Teller. Die Pasta ist zerkocht und das Steak mit so viel Chili gewürzt, dass es nur noch grenzwertig genießbar ist. Dazu wird die Kellnerin immer unhöflicher und salopper. Es ist kühl. Der Bitte, die Fenster zu schließen, wird nicht nachgekommen. Die Rechnung bringt die Dame bereits im Privat-Outfit. Klarer kann man ­Gästen nicht zu verstehen geben, dass sie unerwünscht sind.«


Zu viel verrechnet, nichts zurückgezahlt
Zwei vinophile Pärchen sind vom Service des Heurigen »Zahel« in Wien-Mauer enttäuscht.

»Bei unserem Besuch beim ›Zahel‹ war die Kellnerin von Anfang an ungeduldig, letztlich sogar unfreundlich. Zu Hause angekommen, stellten wir fest, dass wir ­einen Zwiebelrostbraten und ein Schnitzel mit Salat zu viel bezahlt hatten. Am Telefon erklärte man uns, dass versehentlich die Speisen vom Nachbartisch mitverrechnet worden waren. Das Geld wurde nicht wie versprochen zurückerstattet. Wochen später haben wir neuerlich urgiert, und Frau Zahel erklärte uns lakonisch, dass sie die Kellnerin nicht mehr beschäftige und wir uns das Geld von dieser holen sollten. Sie könne den Vorgang nicht nachvollziehen und sehe sich nicht in der Verantwortung. Sehr kundenfreundlich!«


Aus Falstaff Nr. 05/2012

Erstellungsdatum: 25.08.2012

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