Falstaff Gourmet Kritik: kalt/warm

»Amarantis« in Wien»Amarantis« in Wien / Foto: beigestellt

17.000 Gourmetclubmit­glieder testen für den Falstaff Res­tau­rantguide 1400 Restaurants und senden uns ihre positiven und negativen Erleb­nisse: Plus für »Amarantis« und »Skopik & Lohn«; Minus für »Demutsgraben«.

Erfreulicher Service durch den Chef
Mino Zaccaria bekommt für das »Amarantis« gleich doppeltes Lob ausgesprochen.

»Was Mino Zaccaria anfasst, kann nicht schiefgehen. Er ist überall zugegen, begrüßt Gäste, serviert und räumt ab und hat für jeden ein freundliches und persönliches Wort übrig. Der Service agiert freundlich und kompetent. Das Essen ist leicht, geradlinig und köstlich, das Ambiente luftig und schön.«
»Zwei Besuche, zwei sehr erfreuliche Abende, Änderungswünsche bei den Beilagen wurden mit viel Freude und Sachkenntnis erfüllt. Sehr freundliches Personal und eine sehr gute Raucherlösung.«


Perfekt vom Tisch bis zur Pralinen-Zugabe

Ein hervorragender spontaner ­Besuch im »Skopik & Lohn«.

»Wir sind unangemeldet zu ›Skopik & Lohn‹ gekommen, und trotz ausgebuchten Lokals wurde für uns ein Tisch für eine Stunde bereitgestellt. Die Bedienung war sehr zuvorkommend, aber nicht aufdringlich – genau so, wie es sein sollte. Die Pralinen-Zugabe zum Kaffee war der perfekte Abschluss für diesen Abend.«


Die Enttäuschung schlechthin
Zwei Tester berichten über ­enttäuschende Besuche im »Demutsgraben« in Zwettel.

»Das Personal war leider nicht imstande, zwei Essen gleichzeitig zu servieren. Die Waldviertler Knödel waren zudem innen noch roh. Komplettiert wurde das durch die inkompetente Servierkraft: Auf die Frage, welcher Veltliner vom Buchegger ist, erklärte sie uns die Verwandtschaftsverhältnisse zum Mayr, nach denen wir natürlich nie gefragt hatten.«
»Die Enttäuschung schlechthin! Die Zwiebeln bei der gerösteten Leber waren total schwarz, ich musste sie zurückschicken. Beim Anblick der Rechnung dann der Schock: Das Gedeck (keine Stoffserviette) für meinen Gatten und mich wurde für drei Personen verrechnet – nur weil wir drei Jourgebäcke zum Aufstrich aufgegessen hatten.«


Aus Falstaff Nr. 02/12

Erstellungsdatum: 17.04.2012

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